7 TIPPS für na­tür­lich ge­sun­de Zäh­ne

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1. KO­KOS­ÖL

Das wei­ße, fes­te Öl der Ko­kos­nuss ist, was die Mund­hy­gie­ne be­trifft, ein Wun­der­mit­tel. Un­ter­su­chun­gen zei­gen, dass Ko­kos­öl ka­ri­e­s­aus­lö­sen­de Bak­te­ri­en (Strep­to­kok­kus mu­tans) tat­säch­lich un­schäd­lich macht. Zu kau­fen gibt es Ko­kos­zahn­pas­ta in Bio­lä­den und Re­form­häu­sern. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve zum Put­zen ist Öl­zie­hen mit Ko­kos­öl. Da­bei wird für rund zehn Mi­nu­ten ei­ne et­wa ha­sel­nuss­gro­ße Men­ge Öl zwi­schen den Zäh­nen hin­durch­ge­zo­gen und „ge­kaut“. So ge­langt das Öl auch an Stel­len, die die Bürs­te nicht er­reicht.

2. PROPHYLAXE

Vie­le Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten für ein bis zwei pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gun­gen pro Jahr. Un­be­dingt ma­chen! So wer­den Schä­den recht­zei­tig er­kannt. Au­ßer­dem wer­den die Zäh­ne von Be­lä­gen be­freit und po­liert – das be­deu­tet we­ni­ger An­griffs­flä­che für Bak­te­ri­en.

3. DER RICH­TI­GE ZEIT­PUNKT

Es ist sinn­voll, die Zäh­ne nach je­der Mahl­zeit zu put­zen, al­ler­dings: Nach säu­re­hal­ti­gen Le­bens­mit­teln wie Obst, Saft oder Sa­lat mit Es­sig dau­ert es rund 30 Mi­nu­ten, bis der Spei­chel den Zahn­schmelz wie­der re­mi­ne­ra­li­siert hat. Die Säu­re „frisst“näm­lich Lö­cher in den Schutz­schild. Zu frü­hes Put­zen wür­de die Schä­den eher ver­grö­ßern.

4. ZUNGE NICHT ­VER­GES­SEN

Durch die vie­len win­zi­gen Ge­schmacks­knos­pen hat un­se­re Zunge kei­ne glat­te Ober­flä­che und bie­tet Bak­te­ri­en reich­lich Platz. Da­her am bes­ten di­rekt beim Zäh­ne­put­zen die Zunge vor­sich­tig ab­bürs­ten. Es gibt auch spe­zi­el­le Spa­tel, um die Be­lä­ge zu ent­fer­nen.

5. ZAHNSEIDE ­RICH­TIG EIN­SET­ZEN

An Zahnseide schei­den sich die wis­sen­schaft­li­chen Geis­ter. Man­che sa­gen: auf je­den Fall! An­de­re ra­ten ab, weil Stu­di­en kei­nen deut­li­chen Nut­zen be­le­gen. Tat­säch­lich kann Zahnseide, wenn sie falsch be­nutzt wird, das Zahn­fleisch ver­let­zen. Es ist da­her wich­tig, die dün­nen Fä­den vor­sich­tig durch die Zahn­zwi­schen­räu­me zu füh­ren. Ei­ne sanf­te­re Al­ter­na­ti­ve sind fei­ne In­ter­den­tal­bürs­ten.

6. ZAHN­FLEISCH GUT PFLE­GEN

Beim Put­zen im­mer von Zahn­flei­schrand in Rich­tung Zahn­bürs­ten. An­dern­falls schiebt man Be­lä­ge in die Zahn­fleisch­ta­schen, und das kann zu Ent­zün­dun­gen füh­ren. Spü­lun­gen mit Ka­mil­len- oder Sal­bei­tee be­ru­hi­gen ge­reiz­tes Zahn­fleisch.

7. SEI­TEN­WECH­SEL

Bei Rechts­hän­dern sind die Zäh­ne im lin­ken Kie­fer meist deut­lich bes­ser ge­pflegt. Das liegt dar­an, dass das Put­zen ana­to­misch ge­se­hen in der Dia­go­na­len leich­ter geht. Mit ein biss­chen Übung wer­den auch die Zäh­ne im rech­ten Kie­fer blitz­blank – ein­fach mal die Putz­hand wech­seln!

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