Mus­kat und Ma­cis

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wen­det. Doch auch Kar­tof­fel­pü­ree, So­ßen, Gra­tins und an­de- rem mit Kä­se Über­ba­cke­nem, wie bei­spiels­wei­se der Fran­zö­si- schen Zwie­bel­sup­pe, ver­leiht Mus­kat ei­ne kräf­ti­ge Wür­ze. Ge­mah­len ver­liert die Mus­kat­nuss nach et­wa 15 Minuten stark an Aro­ma und auch an Heil­kraft; man reibt sie da­her bes­ser frisch über das Ge­richt. Mus­kat ist ty­pisch für afri­ka­ni­sche und ka­ri­bi­sche Re­zep­te und Ge­würz­mi­schun­gen. Vor­sicht: Schim­me­li­ge Mus­kat­nüs­se kön­nen krebs­er­re­gen­de Afla­to­xi­ne ent­hal­ten, al­so un­be­dingt ent­sor­gen, falls Sie sol­che be­kom­men ha­ben!

HEILKUNDE:

Sa­men (Mus­kat­nuss) und Sa­men- man­tel (Ma­cis, Mus­kat­blü­te) des Mus­kat­bau­mes wer­den bei uns eher spar­sam – meist in der Weih­nachts­bä­cke­rei – ver- Ei­ne lin­dern­de Wir­kung soll die Mus­kat­nuss bei Durch­fall­er­kran­kun­gen ha­ben, au­ßer­dem die Fett­ver­dau­ung för­dern. Äu­ßer­lich in Form von Sal­ben und Ölen kann Mus­kat bei Rheu­ma, Er­käl­tung und bei Hä­mor­rhoi­den hel­fen; in ho­hen Do­sen wirkt es be­rau­schend. Mus­kat­nuss war schon im Mit­tel­al­ter ein wich­ti­ger Be­stand­teil der „Ner­ven­kek­se“von Hil­de­gard von Bin­gen.

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