Der Chef des För­der­ver­eins sagt: Es kann klap­pen

Neu-Ulmer Zeitung - - Die Dritte Seite -

„Wir kön­nen so­gar das Au­ßen­be­cken in Be­trieb neh­men“, sagt Bergdolt. Da hät­ten die In­sol­venz­ver­wal­ter of­fen­bar die Tech­nik über­se­hen, sagt er und lacht. Doch ei­ni­ge Mei­len­stei­ne stün­den noch be­vor. Zur Sta­tik des Ge­bäu­des hät­te ein Gut­ach­ter kei­ne Be­den­ken ge­äu­ßert, wenn­gleich der Bür­ger­meis­ter den aus­führ­li­chen Be­richt noch nicht vor­lie­gen hat. Auch die Was­ser­qua­li­tät könn­te ein Stol­per­stein wer­den. „Da darf es na­tür­lich kei­ne Kom­pro­mis­se ge­ben, die muss zu hun­dert Pro­zent stim­men.“

Ob das Al­ma­rin tat­säch­lich ei­ne Zu­kunft hat, wa­gen die Mönchs­deggin­ger nicht vor­her­zu­sa­gen. „Na­tür­lich ist es un­ser Ziel, dass das Bad wie­der dau­er­haft öff­net.“Bergdolt zeich­net mit der Hand ei­nen Kreis um das Schwimm­bad. „Das al­les hier zu sa­nie­ren, das wer­den wir nicht leis­ten kön­nen.“Doch dass man das Al­ma­rin mit ei­ner fi­nan­zi­el­len För­de­rung und ei­nem gu­ten Kon­zept wirt­schaft­lich be­trei­ben kann, da­von ist er über­zeugt. „Vi­el­leicht geht es als Ge­nos­sen­schaft oder als Zweck­ver­band, aber ei­nen Plan gibt es da­für noch nicht.“

Bergdolt nimmt die Po­li­tik in die Pflicht. Der Bund müs­se sich über­le­gen, wie er das Bä­derster­ben in Deutsch­land ver­hin­dert. Der Frei­staat ha­be die Auf­ga­be, Schwim­men für Vereine und Schu­len zu er­mög­li­chen. Und der Land­kreis kön­ne die Bür­ger­meis­ter an ei­nen Tisch brin­gen. Wenn das Licht im Al­ma­rin dau­er­haft bren­nen soll, müs­se je­der sei­nen Teil bei­tra­gen.

Die Mönchs­deggin­ger ha­ben das schon ge­tan. (mit anf)

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