Das sind die Fol­gen des Schwimm­bad Ster­bens

Neu-Ulmer Zeitung - - Die Dritte Seite -

● Die Deut­sche Le­bens Ret­tungs Ge­sell­schaft (DLRG) und die Was­ser­wacht war­nen seit Jah­ren vor den Fol­gen des Schwimm­bad Ster­bens in Bay­ern. 70 Pro­zent der Kin­der im Frei­staat kön­nen nicht si cher schwim­men, sagt der baye­ri­sche DLRG Aus­bil­dungs­lei­ter Patrick Sin zin­ger. Maß­stab sei, dass die Kin­der 200 Me­ter am Stück schwim­men kön nen, nicht nur 25 Me­ter, wie sie für das See­pferd­chen Ab­zei­chen rei­chen. „Ein See­pferd­chen ist nichts an­de­res als ei­ne Was­ser­ge­wöh­nung“, er­gänzt der Vi­ze Vor­sit­zen­de der Was­ser­wacht Bay­ern, In­go Roes­ke. Die DLRG for dert ein In­ves­ti­ti­ons­pro­gramm des Frei­staats, um wei­te­re Schwimm­bad Schlie­ßun­gen zu ver­mei­den und ei­nen flä­chen­de­cken­den Schwimm­un­ter richt si­cher­zu­stel­len. ● Je­des zwei­te Kind, das die Grund­schu­le ver­lässt, kann nach An­ga­ben der DLRG nicht rich­tig schwim­men. Das er­gab ei­ne in ih rem Auf­trag er­stell­te For­sa Um­fra­ge. Was die Schwimm­fä­hig­keit der Grund­schü­ler in Eu­ro­pa an­be­langt, liegt Schwe­den vor den Nie­der­lan den und Deutsch­land. (dpa)

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