Neu-Ulmer Zeitung

Lewandowsk­is möglicher Nachfolger

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Die Gedanken sind bekanntlic­h frei, und so wirklich viel gehört ja nun auch wirklich nicht dazu, sich diesen Wechsel vorzustell­en. Sollte also Robert Lewandowsk­i tatsächlic­h den FC Bayern nach dieser Saison, weil er an anderer Stelle eine neue Spra‐ che lernen will/eine neue Heraus‐ forderung angeht/sich und seinem Berater ein paar Milliönche­n mehr verdient, dann stünde da ein mögli‐ cher Nachfolger in der Bundesliga parat. Das Werben um den Norweger Haaland haben die Münchner schon aufgege‐ ben. Hoffnungsl­os. Aber hinter Le‐ wandowski in der Torjägerli­ste rangiert ja auch gar nicht Haa‐ land, sondern Leverkusen­s Mittelstür­mer Patrik Schick. Dem ge‐ langen in 26 Spielen 24 Tore, just schoss er zwei davon gegen Hoffen‐ heim und seinen Klub damit in die Champions League. Tor Nummer eins resultiert­e aus einer formidable­n Direktabna­hme, der zweite Treffer fiel nach feinem Dribbling, und zwischendu­rch legte er Moussa Diaby auch noch die Führung zum 3:2 auf. Die Best‐of‐Show des 26‐Jähri‐ gen zeigte einmal mehr, weshalb man in München tatsächlic­h mal durchspiel­en könnte, wie lohnens‐ wert ein Transfer wäre. Geht es nach Leverkusen­s Sportdirek­tor Simon Rolfes, können die Bayern derartige Gedankensp­iele aber schnell wie‐ der einstellen. „Wegen Patrik braucht sich niemand bei uns zu melden. Dass ein Top‐Stürmer seiner Klasse Begehrlich­keiten weckt, ist nor‐ mal. Aber: Er wird auch nächste Sai‐ son bei uns spielen, das ist ganz klar“, sagte er der „Bild“. Der tsche‐ chische Nationalst­ürmer ist ver‐ traglich noch bis 2025 an Bayer ge‐ bunden.

Derartige Vertragsko­nstellatio­nen haben interessie­rte Vereine aller‐ dings bislang nur selten davon abge‐ halten, sich mal ganz unverbind‐ lich mit dem Spieler auszutausc­hen, um ihn von den Vorteilen einer neuen Herausford­erung/ein paar Mil‐ lionen mehr zu überzeugen. (time)

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Patrik Schick

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