Udo Lin­den­berg

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - IM GESPRÄCH -

wird am 17. Mai 1946 in Gro­nau ge­bo­ren – als Sohn ei­nes In­stal­la­teurs und ei­ner Haus­frau. Zu den Lin­den­bergs ge­hö­ren noch Udos äl­te­rer Bru­der Erich und die bei­den jün­ge­ren Zwil­lings­schwes­tern Eri­ka und In­ge. „Klein Udo“hat als Schlag­zeu­ger schon früh den Rhyth­mus im Blut und holt als Ju­gend­li­cher schon ers­te Preise. Nach ei­ner Kell­ner­leh­re in Düs­sel­dorf spielt sich Lin­den­berg mit Al­ben wie „Al­les klar auf der Andrea Do­ria“oder „Ball pom­pös“in die Her­zen des deut­schen Rock­pu­bli­kums. Lin­den­bergs Tex­te sind auch po­li­tisch – ge­gen Ho­mo­pho­bie, Duck­mäu­ser­tum, für Frie­den, Abrüs­tung oder Kli­ma­schutz. Sein Song „Son­der­zug nach Pan­kow“wird zum Ever­green. Lin­den­bergs Leben ge­rät zwi­schen­durch aus den Fu­gen – Herz­in­farkt, Al­ko­hol­pro­ble­me. Die Plat­ten­fir­men wol­len nichts mehr mit ihm zu tun ha­ben. Doch er kommt zu­rück, 2008 fei­ert er mit dem Al­bum „Stark wie Zwei“ein be­ein­dru­cken­des Come­back – und ist mu­si­ka­lisch stär­ker denn je. Er ist wie­der Kult und füllt die Are­nen und Sta­di­en die­ser Re­pu­blik. Lin­den­berg lebt seit Jah­ren im Ham­bur­ger Ho­tel „At­lan­tic“und ist li­iert mit der Fo­to­gra­fin Tine Acke (Fo­to).

Fo­to: dpa/Brit­ta Pedersen

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