Höx­ter: An­ge­klag­te sieht sich als Op­fer

Neue Osnabrucker Zeitung - Stadt Osnabruck - - NORDWEST - Dpa

PADERBORN Nach fast zwei Jah­ren Ver­hand­lung steht der Mord­pro­zess um das so­ge­nann­te Hor­ror­haus von Höx­ter vor dem Ab­schluss. Die An­ge­klag­te An­ge­li­ka W. stell­te sich ges­tern in ih­rem Schluss­wort als Op­fer des Mit­an­ge­klag­ten Wil­fried W. dar. Sie ent­schul­dig­te sich nicht bei den Op­fern und be­grün­de­te dies mit ih­rer feh­len­den Em­pa­thie­fä­hig­keit. Über Jah­re hin­weg sol­len Wil­fried W. und An­ge­li­ka W. Frau­en in das Haus nach Höx­ter ge­lockt und dort schwer miss­han­delt ha­ben. Das Land­ge­richt Paderborn will am 5. Ok­to­ber ein Ur­teil fäl­len.

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