Mit kor­rek­tem Licht und ru­hi­ger Fahr­wei­se

Fah­ren bei Ne­bel

Neue Osnabrucker Zeitung - Wallenhorst - - KFZ WELT - SP-X

Mit küh­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren kommt im Herbst auch oft der Ne­bel über die Stra­ßen. Wer mit dem Au­to in ei­ne un­durch­sich­ti­ge Si­tua­ti­on ge­rät, soll­te ein paar wich­ti­ge Din­ge be­ach­ten, um gut durch­zu­kom­men.

KÖLN Mor­gens wird es spä­ter hell, Feuch­tig­keit liegt oft lan­ge auf der Stra­ße und Ne­bel ge­hört im Herbst oh­ne­hin zum Stra­ßen­bild. Kei­nes­falls soll­te man sich bei Ne­bel­fahr­ten an den Rück­lich­tern des Vor­der­man­nes ori­en­tie­ren. Beim Ver­such, das vor­aus­fah­ren­de Au­to nicht aus den Au­gen zu ver­lie­ren, steigt nur das Ri­si­ko für ei­nen Auf­fahr­un­fall.

Da­her soll­te man sich bei Fahr­ten durch Ne­bel­fel­der an den Leit­pfos­ten am Stra­ßen­rand ori­en­tie­ren. Die­se ste­hen ge­ne­rell 50 Me­ter aus­ein­an­der und sind ein gu­ter In­di­ka­tor für Sicht­wei­te und an­ge­pass­te Ge­schwin­dig­keit. Die Faust­re­gel lau­tet: Bei ei­ner Sicht von 50 Me­tern gilt ma­xi­mal Tem­po 50. Au­ßer­dem wei­sen die Re­flek­to­ren an den Pfos­ten auf ver­schie­de­ne Din­ge hin: Ecki­ge Re­flek­to­ren hän­gen an der rech­ten Stra­ßen­sei­te, run­de an der lin­ken. Ist zu­sätz­lich ein oran­ger oder blau­er Re­flek­tor an­ge­bracht, wird vor ei­ner Aus­fahrt be­zie­hungs­wei­se mög­li­chen Wild­wech­sel ge­warnt.

Wich­tig ist bei dich­tem Ne­bel au­ßer­dem der Ein­satz der rich­ti­gen Schein­wer­fer. Das Fern­licht wird von den vie­len klei­nen Was­ser­trop­fen des Ne­bels zu stark re­flek­tiert und soll­te da­her de­ak­ti­viert blei­ben, es wür­de die Sicht nur wei­ter ver­schlech­tern. Bei ge­rin­gen Sicht­wei­ten (un­ter 50 Me­ter) soll­te zu­sätz­lich zu den Ne­bel­schein­wer­fern auch die Ne­bel­schluss­leuch­te ein­ge­schal­tet wer­den. Wird die Sicht wie­der bes­ser, muss die­se al­ler­dings schnellst­mög­lich wie­der de­ak­ti­viert wer­den, um den nach­fol­gen­den Ver­kehr nicht zu blen­den.

SP-X/Fo­to: BMW

KÖLN Zwar ist die Markt­ein­füh­rung des neu­en BMW 3er erst für das kom­men­de Jahr an­ge­setzt, ein­zel­ne Mo­del­le wer­den aber be­reits vor­ge­stellt. So auch der 330e, die Plug-in-Hy­brid-Ver­si­on der Li­mou­si­ne. Ein Zwei­li­ter-Ben­zi­ner mit vier Zy­lin­dern und Tur­bo­auf­la­dung wird hier mit ei­nem E-An­trieb ge­kop­pelt, der im Acht­gang-Ge­trie­be des Bay­ern un­ter­ge­bracht ist. Die Sys­tem­leis­tung be­läuft sich auf 252 PS, mit der neu­en „XtraBoost“-Funk­ti­on ste­hen kurz­zei­tig bis zu 291 PS zur Ver­fü­gung. Die 12 kWh gro­ße Bat­te­rie stellt Strom für bis zu 60 Ki­lo­me­ter rein elek­tri­sche Fahrt zur Ver­fü­gung – 50 Pro­zent mehr als beim Vor­gän­ger. Wer al­lein auf den E-An­trieb setzt, kann ma­xi­mal 140 km/h schnell fah­ren, die ab­so­lu­te Höchst­ge­schwin­dig­keit liegt bei 230 km/h. Ei­nen Preis nennt BMW noch nicht, das al­te Mo­dell kos­te­te min­des­tens 43 500 Eu­ro.

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