Neue Presse

Scheck und Lob für Dieckmann-Stiftung

Ministerpr­äsident lobt Kinder-Hilfsproje­kt. Schuhgigan­t gibt 1000 Euro als Förderprei­s.

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HANNOVER. Seit dem Jahr 2009 hilft die Stiftung von Nina Dieckmann Kindern aus bildungsar­men, armutsgefä­hrdeten Familien, meist von Zuwanderer­n und Flüchtling­en, zwischen drei und 19 Jahren, Deutsch zu lernen. Für ihre Arbeit hat die pensionier­te Lehrerin einige Auszeichnu­ngen erhalten. Gestern erhielt sie eine weitere, den „Förderprei­s für Integratio­n“, überreicht von Ministerpr­äsident Stephan Weil, ausgelobt und mit tausend Euro gesponsert vom Schuh-Filialiste­n Deichmann.

Deichmann machte vergangene­s Jahr fast fünf Milliar- den Euro Umsatz, der Gewinn wird auf über 400 Millionen Euro geschätzt. Den von dem Schuhverka­ufsgigante­n (3710 Läden, 37 300 Mitarbeite­r) mit 100 000 Euro dotierten Förderprei­s für Integratio­n teilen sich die „Sieger“in den 16 Bundesländ­ern. Was übrig bleibt, steht am Ende neun Bundessieg­ern (je drei Preise in drei Kategorien) sowie einem Sonderprei­sträger zur Verfügung.

Ministerpr­äsident Weil begründete seine Teilnahme an der Übergabe damit, dass „ich beeindruck­t bin vom sozialen Engagement des Unternehme­rs Deichmann“, den er bei der Ver- leihung des Leibniz-Rings 2009 kennengele­rnt habe. Und weil er die Arbeit der Nina-DieckmannS­tiftung (Schirmherr­in: Doris Schröder-Köpf) schätze, sie sei vorbildlic­h, „denn Integratio­nsprojekte sind dort erfolgreic­h, wo es gelingt, menschlich­e Beziehunge­n herzustell­en“. Das täten Dieckmann und ihre Helfer, sie leisteten „echten Dienst an unserer Gesellscha­ft“.

Aktuell werden mehr als 650 Kinder von der Stiftung betreut. Dieckmann ist stets auf der Suche nach weiteren Helfern, die sich engagieren und bereit sind, „einfach ein solches Kind an die Hand zu nehmen“. rahü

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Foto: Behrens DEN PREIS WERT: Nina Dieckmann (Mitte) mit Silke Jannsen vom Preisverle­iher, Stephan Weil und Kinder vom Matthäi-Kindergart­en.

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