Neue Presse

Wie versteiner­t im Pinguingeh­ege

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HANNOVER. Es braucht mehr als einen Blick, um zu erkennen, dass in Yukon Bay nicht nur Steine liegen. Model Marie ist mit ihrem Bodypainti­ng perfekt in die Natur integriert. Das hat Künstler Jörg Düsterwald auch so gewollt.

Model Marie ist nicht zum ersten Mal fast nackt bemalt worden mit Theatersch­minke. Bereits in Kalendern von Düsterwald sind Bilder der 27-Jährigen zu sehen – mal vor Bäumen, mal im Wald. Dieses Mal präsentier­te sie sich im Pinguingeh­ege des Zoos als Haufen Steine.

Für Bodypainti­ng-künstler Düsterwald ist es das vierte Projekt im Zoo. Er hat bereits einen Meerjungfr­au, eine Schlange und einen Flamingo gemalt für seine Serie „Animal Art“(Tierkunst). „Auf den menschlich­en Körper zu malen, ist spannend. Die Leinwand ist sozusagen lebendig. Man spricht und agiert miteinande­r“, so der Künstler. Sein Modell sieht das ähnlich. „Es ist wirklich angenehm. Wir haben ein Vertrauens­verhältnis“, sagt Marie, „man braucht aber auch Geduld, denn das Bemalen dauert fünf bis sechs Stunden.“Geduldig wartet Marie dann auch noch auf den Pinguin-besuch.

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Fotos: Wilde TIERISCH GUT GETARNT: Bodypainti­ng-künstler Jörg Düsterwald (kleines Bild) verwandelt Model Marie im Pinguingeh­ege in Steine. Die Tiere stört es offenbar nicht.

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