Ein­stim­mung auf die Eu­ro­pa­wahl

Neue Presse - - NACHRICHTEN -

LEIP­ZIG. Grü­nen­chef Ro­bert Ha­beck er­war­te­te auf dem ges­tern Abend in Leip­zig be­gon­ne­nen Par­tei­tag ei­ne „kon­trol­lier­te, kämp­fe­ri­sche“in­halt­li­che De­bat­te. „Es gibt ei­ne Rei­he von strit­ti­gen Punk­ten“, sag­te Ha­beck im ZDF. Es wer­de kei­ne „trau­te Ei­nig­keit“auf dem Par­tei­tag ge­ben. So strei­te die Par­tei et­wa auch beim The­ma Asyl. Was die Mit­glie­der sei­ner Par­tei aber hof­fent­lich dau­er­haft ein­ge­stellt hät­ten, sei­en per­sön­li­che An­fein­dun­gen oder der Miss­brauch von Sach­de­bat­ten für Macht­fra­gen, sag­te Ha­beck wei­ter: „In der Par­tei soll en­ga­giert ge­strit­ten wer­den, aber dann wol­len wir uns ge­eint nach au­ßen prä­sen­tie­ren.“

Bis Sonn­tag be­ra­ten knapp 850 De­le­gier­te in Leip­zig zur Eu­ro­pa­wahl. Sie ver­ab­schie­den das Wahl­pro­gramm und die Kan­di­da­ten­lis­te der deut­schen Grü­nen für die Wahl des Eu­ro­pa­par­la­ments im Mai 2019. Es ist der ers­te Par­tei­tag für das Füh­rungs­duo Ro­bert Ha­beck und An­na­le­na Ba­er­bock, die bei­den sind erst seit En­de Ja­nu­ar Grü­nen-chefs.

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