Fa­mi­lie Jo­nes ganz cool

Us­ki­cker auf Han­no­ver­be­such. Bo­xer­freund Ay stolz auf Noah.

Neue Presse - - SPORT - VON CHRIS­TOPH DAN­NOW­SKI

HAN­NO­VER .Er­war­ganz­si­cher ei­ner der cools­ten Ki­cker, die je in Deutsch­land ge­spielt ha­ben: Jer­mai­ne Jo­nes (37) mach­te 170 Spie­le für Schal­ke und Le­ver­ku­sen, Star-sta­tus er­lang­te er vor al­lem in den USA, für die er 69 Län­der­spie­le ab­sol­vier­te. Und zwar nach drei Län­der­spie­len für Deutsch­land, der Na­tio­nen­wech­sel war nur mög­lich, weil er für Deutsch­land le­dig­lich Freund­schafts­spie­le ge­macht hat­te. Mit drei sei­ner fünf Kin­der war Jo­nes ges­tern Abend in der Are­na: „Ein­fach, weil ich mal wie­der im Lan­de bin und mei­nen Kin­dern Bun­des­li­ga­fuß­ball zei­gen woll­te.“Jo­nes hat­te bis 2017 noch als Pro­fi für Los An­ge­les Ga­la­xy ge­spielt, wohnt wei­ter­hin in L. A. und paukt der­zeit für die Trai­ne­ra-li­zenz. Ei­ner der Hin­gu­cker des Abends war sein Sohn Ke­ni­an, der Pa­pas Ras­ta­lo­cken noch per­fek­tio­niert hat.

Nach Los An­ge­les fliegt in we­ni­gen Wo­chen auch wie­der Exin­dians­und Ex-scor­pi­ons-trai­ner Pe­ter „Pi­wi“Will­mann (51). Der In­ha­ber ei­ner Pra­xis für Phy­sio­the­ra­pie und Os­teo­pa­thie im Nord­stadt­kran­ken­haus ist Phy­sio der Syn­thie-pop-le­gen­den von De­pe­che Mo­de. „Die Jungs ha­ben mich hin­be­stellt. Ich wer­de sie ein biss­chen os­teo­pa­thisch be­han­deln, da­mit sie gut auf der Büh­ne sein kön­nen, und gleich­zei­tig ein biss­chen Ur­laub ma­chen.“

Weil sie fast Nach­barn wa­ren, ha­ben sich Noah Jo­el Sa­ren­ren Ba­zee und Pro­fi­bo­xer Be­sir Ay vor fünf Jah­ren in der List ken­nen­ge­lernt, mitt­ler­wei­le sind die bei­den Sport­ler bes­te Freun­de. Der 28-jäh­ri­ge Mit­tel­ge­wicht­ler ist be­ein­druckt von der Pro­fes­sio­na­li­tät des 22-Jäh­ri­gen: „Er ach­tet un­glaub­lich auf sei­ne Er­näh­rung, isst so­gar glu­ten­frei. Vor Spie­len geht er kaum aus dem Haus und kon­zen­triert sich voll auf 96“, staunt Ay. Ges­tern stand Sa­ren­ren Ba­zee über­ra­schend in der Start­elf, Ay war „stolz auf ihn. Er ist der schnells­te Bun­des­li­ga­spie­ler, den ich ken­ne.“Ehe­frau Hel­len hat­te kei­ne Zeit, da nahm Sat.1-nach­rich­ten­an­chor­man Marc Ba­tor (45) Ma­ma An­ge­li­ka mit. Die 71-Jäh­ri­ge war frü­her Top-tur­ne­rin, lebt in der Re­gi­on, war aber „noch nie im Sta­di­on“. Wur­de mal Zeit!

AL­TE BE­KANN­TE: Wolfs­burgs Sport­di­rek­tor Jörg Schmadt­ke (links) und 96-Re­gio­nal­li­ga­trai­ner Chris­toph Da­b­row­ski.

Fo­tos: Chris­toph Dan­now­ski, Flo­ri­an Pe­trow

FA­MI­LIE JO­NES: Jer­mai­ne ges­tern mit (von links) Kea­nu, Ju­ni­ors und Ke­ni­an.

AUCH DA: Sat.1-an­chor­man Marc Ba­tor brach­te Ma­ma An­ge­li­ka mit.

WIE­DER DA: Alt-kanz­ler Ger­hard Schrö­der mit Ehe­frau Kim.

LIVE AUS DER HDI-ARE­NA: Das Eurosport-team mit Mat­thi­as Sam­mer (rechts) und Jan Hen­kel.

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