IM FO­KUS

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TOBIAS MANZKE

kaum. Vor al­lem, wenn man sich die Test­par­ti­en im De­tail an­schaut: ein 0:0 ge­gen den nie­der­län­di­schen Zweit­li­gis­ten Nim­we­gen mit ei­ner ganz schwa­chen ers­ten 96-Halb­zeit, ein 3:3 (nach 0:3) ge­gen den 13. der bel­gi­schen Li­ga, Zul­te Ware­gem. Und ges­tern im­mer­hin das 4:1 ge­gen Her­a­cles Al­me­lo, im­mer­hin Sechs­ter der ers­ten hol­län­di­schen Li­ga.

Zu­min­dest die Art und Wei­se des Sie­ges ent­zün­det ein Fünk­chen Hoff­nung. Doch wenn Wer­der das am Wo­che­n­en­de aus­tritt, steht 96 mit ei­nem Bein im Fahr­stuhl Rich­tung 2. Li­ga. Klar, das Spiel ge­gen die Bre­mer ist nur ei­nes von 17 in der Rück­run­de. Aber es könn­te rich­tungs­wei­send für die Moral und den im Trai­nings­la­ger hof­fent­lich neu ent­stan­de­nen 96-Geist sein.

Al­le 96-Hoff­nun­gen ru­hen auf die­ser Par­tie. Wie da­mals 2016, als ge­gen Darm­stadt un­ter Tho­mas Schaaf die gro­ße Wen­de ein­ge­lei­tet wer­den soll­te. 96 ging so­gar in Füh­rung, ver­lor am En­de aber trotz­dem ge­gen ei­ne völ­lig li­mi­tier­te Mann­schaft. Es war der An­fang vom (Bun­des­li­ga-)en­de.

Zum Déjà-vu darf Wer­der jetzt nicht wer­den ...

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