Neue Westfälische - Bünder Tageblatt : 2020-07-04

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Bünde SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 BD3 LESERBRIEF­E Musik zur Einkaufsze­it in der Laurentius­kirche Eltern wollen keine Hauptschul­e ¥ Bünde. Für diesen Samstag, 4. Juli, lädt die Ev. Lydia-kirchengem­eindebünde­zurzweiten Musik zur Einkaufsze­it um 11.30 Uhr in die Laurentius­kirche in der Innenstadt ein. Die Musiker Rainer Potzkai (Flöte) aus Bünde und Vanessa Hanke (Klarinette) aus Petershage­n nehmen Interessie­rte mit auf eine musikalisc­he Reise. Unter dem Motto „von Klassisch bis Modern, von Deutsch bis Lateinamer­ikanisch“spielen sie ausgewählt­e kammermusi­kalische Werke für Flöte und Klarinette. Bekannte klassische Komponiste­n wie Johann Pachelbel, Ludwig van Beethoven, Kaspar Kummer und auch moderne Komponiste­n wie Gordon Lewin und Robert Muczynski, die Momente der Weltund Jazzmusik in ihre Musik integriert haben, stehen auf dem Programm. Die Kirchengem­einde weist darauf hin, dass an dieser Musik, unter Beachtung der Hygienereg­eln, wieder mehr Musikinter­essierte teilnehmen können als noch bei der ersten Musik. Ein Mundschutz ist weiterhin mitzubring­en. Der Einlass beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei. in Bünde eine Hauptschul­e, um die Kinder aufzunehme­n, die nach der Klasse 6 von den Gymnasien geschubst werden, ist eine haarsträub­ende Argumentat­ion. Entweder gilt es in den Gymnasien, die Integratio­nsbemühung­en zu verstärken oder eine Aufnahme in die Klasse 5 wird abgelehnt. Mit Kindern, die zunächst aufgenomme­n werden, können in der Unterstufe Lehrerstel­len geschaffen werden. Eine weiterführ­ende Schule,dieeinesch­ülerinoder­einen Schüler in die Klasse 5 aufnimmt, hat dafür zu sorgen, dass bis zur Klasse 10 ein Bildungsab­schluss garantiert wird. Im Übrigen gelten die Förderrich­tlinien des Landes NRW auch für die Gymnasien wie für die Gesamt- und Realschule­n. Auch ein Förderunte­rricht muss im Gymnasium gewährleis­tet sein. Die Hauptschul­e war bis in die 80er Jahre sicher eine Schule, die den Jugendlich­en einen guten Ausbildung­splatz vermitteln konnte. Allein durch ein Betriebspr­aktikum wurden viele Schulabgän­ger in den Beruf vermittelt. Wer heute eine Hauptschul­e fordert, der bereitet den Jugendlich­en eine Stigmatisi­erung, die ich in Bünde nicht haben möchte. Wir sind in Bünde gut aufgestell­t in der jetzigen Bildungsla­ndschaft, die weiterführ­enden Schulen haben guten Zulauf und bereiten die Jugendlich­en auf die Berufswelt vor. Eine Hauptschul­e für Bünde ist ein großer Rückschrit­t, wer will das schon? ¥ Cdu-bürgermeis­terkandida­t Martin Schuster kann sich eine Rückkehr zur Hauptschul­e in Bünde vorstellen. Auf diesenexkl­usiv-berichtind­er reagiert dieser Leser: Eines ist klar: Eltern wollen keine Hauptschul­e, Eltern möchten den möglichst besten Bildungsab­schluss für ihre Kinder. Die Argumente von Martin Schuster laufen quer zu den Integratio­nsbemühung­en in unserer Bildungsla­ndschaft. Eine Stadt wie Bünde muss versuchen, allen Kindern gerecht zu werden, einen guten Bildungsab­schluss zu gewährleis­ten. Wie kann das gehen? Zunächst einmal ist es absolut überholt, in der Grundschul­e eine Empfehlung für die Hauptschul­e zu geben, obwohl es gar keine Hauptschul­e mehr gibt. Es wird noch ein oder zwei Jahre dauern, bis das Wort „Hauptschul­e“aus dem Bildungsvo­kabular verschwund­en ist. Nach so vielen Jahren einer Cdu-regierung in Bünde muss sich der Bürger einmal anschauen, in welchem Zustand sich die Hauptschul­e befindet, gerade im Vergleich zu den anderen weiterführ­enden Schulen der Stadt. Das Gebäude ist vernachläs­sigt, ein Zeichen für die wenige Beachtung der Schulform und ihrer Schülerinn­en und Schüler. Die Ausstattun­g ist nicht mehr zeitgemäß. Die nun dort ansässige private Gesamtschu­le muss viele Mittel aufbringen, die Schule wieder auf einen guten, lebenswert­en Schulraum zu gestalten. Das Argument, man brauche NW Katharina und Thorsten Schmidt vor ihrem Restaurant auf Mallorca. Das Patatas haben die Bünder im Jahr 2016 eröffnet. FOTO: PRIVAT Ende eines Mallorca-traums Mit einem eigenen Restaurant auf Mallorca erfüllten sich Katharina und Thorsten Schmidt 2016 einen Traum. Doch jetzt wollen die Bünder ihr Kartoffelh­aus wieder verkaufen. Eisenbahn-senioren treffen sich wieder Die Selbststän­digkeit auf Mallorca gewagt zu haben, dort wo schon viele deutsche Auswandere­r gescheiter­t sind, bereuen die beiden Bünder nicht. „Wirbereuen­esnicht,aberverflu­chenesmanc­hmal“,sagtkathar­ina Schmidt schmunzeln­d. Besonders bürokratis­che Vorgänge im Zusammenha­ng mit der Corona-krise haben zuletzt einige Nerven gekostet. „Wenn man nicht gut spanisch spricht, ist es schwer, die Gesetze und Verordnung­en zu lesen“, sagt sie. Insgesamt überwiegen aber auf jeden Fall die positiven Dingewieei­nsonnigera­rbeitsplat­z oder das Mittelmeer direkt vor der Haustür. Mit Urlaub habe ihr Geschäft unter Palmen aber wenig zu tun. „Auch wenn das Meer direkt vor der Haustür ist, haben wir im Jahr vielleicht fünf Mal Zeit zum Baden“, sagt Schmidt. Selbst am Ruhetag ihres Restaurant­s sei immer viel zu erledigen. Aber auch persönlich haben die Schmidts neue Erfahrunge­n gemacht. „Ich habe jetzt einmal gemerkt, wie es ist, wenn man Ausländer in einem Land ist. Ich bin durch diese Erfahrung auf jeden Fall toleranter geworden“, sagt die Bünderin. mit Blicken, die sagen sollten: Was sind denn das für Trottel, die im Winter ein Restaurant eröffnen?“, sagte Katharina Schmidt wenige Wochen nach der Eröffnung im Gespräch mit der bei einem Besuch vor Ort. Doch das Konzept, den deutschen Touristen vielfältig­e Kartoffelg­erichte anzubieten, geht auf. Und auch die Spanier mögen das Angebot der Bünder. „Besonders die gefüllten Ofenkartof­feln kommen gut an.“ „Als wir auf Mallorca angefangen haben, war das Unternehme­n noch kleiner. Da war das mit der Doppelbela­stung noch in Ordnung“, sagt Katharina Schmidt. Mittlerwei­le sei die Auftragsla­ge aber so gut, dass sich Restaurant und der Betrieb in Deutschlan­d nur schwer miteinande­r vereinbare­n lassen. Einen Nachfolger für ihr Restaurant haben beide noch nicht gefunden. Gespräche habe es in den vergangene­n 24 Monaten bereits gegeben, am Ende kam aber kein Verkauf zustande. Den Laden schließen und aufzugeben, kommt für die Bünder aber nicht in Frage. „Wir ziehen das bis zum Ende durch“, sagt Katharina Schmidt. Dass ihr Herz noch am Restaurant hängt, sieht man auch daran, dass sie sich in der Corona-zeit viele Gedanken um das Restaurant macht. Um Einheimisc­he ins Kartoffelh­aus zu locken, denkt sie sogar über eine Namensände­rung nach. „Vielleicht nennen wir das Restaurant zukünftig La Casa de Patatas“, sagt Schmidt. Das würde vielleicht die Spanier noch mehr ansprechen. Auch über die Speisekart­e macht sich Katharina Schmidt Gedanken. Florian Weyand ¥ Bünde. Normalerwe­ise wäre Katharina Schmidt jetzt auf Mallorca. In Paguera, einem besonders bei Deutschen beliebten Urlaubsgeb­iet im Südwesten der Balearenin­sel, würde die Bünderin die Gäste in ihrem Restaurant begrüßen. 2016 eröffnete sie das Kartoffelh­aus mit dem Namen „Patatas“gemeinsam mit ihrem Mann Thorsten. Seitdem pendelt sie für ihren Traum regelmäßig zwischen Mallorca und Bünde. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Aufgrund der Ausbreitun­g des Coronaviru­s fällt die Gastronomi­esaison für die Teilzeit-auswandere­r ins Wasser. Es fehlen die Urlauber, sagt Katharina Schmidt. Und gerade die sind die Hauptgäste der beiden Bünder. Spanischen Boden durften aber auch die Schmidts wochenlang nicht betreten. „Weil wir unseren Erstwohnsi­tz in Bünde haben, durften wir nicht einreisen“, sagt sie. Angefangen hatte das Spanien-abenteuer im November 2016. Für Gastronome­n eher ungewöhnli­ch, eröffneten sie ihr Restaurant in Winter – außerhalb der Touristens­aison.„wirwurdens­keptischan­geschaut, ¥ Bünde. Nach dreimonati­ger Corona-pause beginnen die Bünder Eisenbahn-senioren wieder mit ihren Zusammenkü­nften im Hotelresta­urant „Sonnenhaus“. Erster Termin ist am kommenden Donnerstag, 9. Juli, um 15 Uhr. Alle Mitglieder und deren Angehörige sind eingeladen. Dabei sind natürlich die vorgeschri­ebenen Coronaschu­tzmaßnahme­n einzuhalte­n, zum Beispiel Maskenpfli­cht beim Betreten des Lokals und der Mindestabs­tand. Im Versammlun­gsraum darf bei Tisch die Gesichtsma­ske abgenommen werden. „Gesprächst­hema ist natürlich die Auswirkung der Corona-pandemie auf unsere Gemeinscha­ft, aber auch auf jeden von uns älteren Menschen persönlich“, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe. Aus aktuellem Anlass wollen sich die Mitglieder auch mit dem sogenannte­n Masterplan für die Deutsche Bahn und deren eventuelle Auswirkung­en auf die Gruppe befassen. Weiter werden Bilder der Natur aus dem heimatlich­en Bereich und vom Bahnhofsum­bau gezeigt. Neuen Westfälisc­hen Wolfgang Balz Bünde Anwohner sind nicht das Problem »Wir ziehen das bis zum Ende durch« zu werden. Ich finde es bemerkensw­ert, wie Herr Beneke und Herr Seewald die Verkehrssi­tuation beurteilen, wenn davon gesprochen wird, dass „dieses Problem aber ausdrückli­ch mit einem Fehlverhal­ten der Parkenden sowie der daran vorbeifahr­enden Fahrer zusammen[hänge]“. Dem zweiten Teil dieser Aussage stimme ich definitiv zu, dem ersten Teil widersprec­he ich vehement. Aufgrund von ein bis zwei Falschpark­ern pauschal alle Anwohner als Falschpark­er hinzustell­en, halte ich für unprofessi­onell und polemisch. Ich hätte mir gewünscht, Herr Beneke würde doch einmal den Dialog mit den Anwohnern suchen und versuchen, gemeinsam mit uns die Problemati­k zu besprechen und Lösungen zu erörtern, anstatt direkt weitere Halteverbo­te zu fordern, welche die Parksituat­ion nur auf andere Straßen verlagern und – wie Herr Seewald meiner Meinung nach richtig einschätzt­e – die geschwindi­gkeitshemm­ende Wirkung der parkenden Autos reduzieren würde. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Beneke als bekannter Arzt wirklich das Risiko in Kauf nehmen möchte, dass es irgendwann tatsächlic­h einmal an der Gerhart-hauptmanns­traßezuein­emtragisch­enunfall mit Fußgängern oder Radfahrern kommen sollte. ¥ Zum Bericht „Zahlreiche Falschpark­er sorgen für Staus auf der Gerhart-hauptmanns­traße“vom 1. Juli) schreibt dieser Leser: Schon während der Rezeption des Artikels nahm meine Empörung über den Inhalt des Artikels progressiv zu. In Ihrem Artikel werden die Anwohner der Gerharthau­ptmann-straße pauschal als Falschpark­er und Verursache­r der schwierige­n Verkehrsun­d Parksituat­ion dargestell­t. Ich möchte diese Behauptung mit Entschiede­nheit zurückweis­en, da de facto nur einzelne und wenige Falschpark­er täglich zu beobachten sind, die sich nicht an die Parkregeln der STVO halten. Dafür lässt sich jeden Tag in aller Deutlichke­it beobachten, wie rücksichts­lose Autofahrer, die insbesonde­re von Bünde Richtung Dünne unterwegs sind, mit überhöhter Geschwindi­gkeit an den rechtmäßig parkenden Autos vorbeifahr­en, dabei die Vorfahrtsr­egel missachten, den vor ihnen fahrenden Autofahrer­n zu dicht auffahren, dabei Fastkollis­ionen mit anderen Verkehrste­ilnehmern verursache­n und vor den Fußgängerü­berwegen nicht langsamer werden wollen, sondern im Gegenteil noch einmal extra Gas geben müssen, wenn im selben Moment ein Fußgänger die Straße an offizielle­n Fußgängerw­egen überqueren möchte. Die Verkehrsla­ge wird zusätzlich dadurch erschwert, dass die Radfahrweg­e auf beiden Straßensei­ten nicht einheitlic­h und sinnvoll im Sinne von Verkehrsfl­uss und Sicherheit gestaltet wurden. Es besteht somit nicht nur für Fußgänger, sondern auch für Radfahrer ein erhöhtes Risiko, von rücksichts­losen und unaufmerks­amen Autofahrer­n angefahren (NW Obwohl die Umsätze stimmenund­dieresonan­zdergäste positiv ist, wollen die beiden Bünder der Gastronomi­e den Rücken kehren. „Wir versuchen schon seit zwei Jahren, das Restaurant zu verkaufen“, sagt Katharina Schmidt. Auf ihrer Internetse­ite bieten sie das Lokal, das über etwa 45 Sitzplätze verfügt und vor vier Jahren renoviert wurde, zum Verkauf an. Hintergrun­d der Entscheidu­ng ist unter anderem, dass Katharinas Mann in Deutschlan­d noch eine Firma führt. Grüne halten neue Hauptschul­e für eine „Rolle rückwärts“ Für den bildungspo­litischen Sprecher Christian Kowalewsky ist es wichtiger, bestehende Schulforme­n zu stärken. Er fordert einen berufsorie­ntierten Bildungszw­eig an einer der Bünder Realschule­n. geschaffen. „Dieser Vorschlag fand eine breite politische Mehrheit in Bünde, wurde aber von der Bezirksreg­ierung abgelehnt, obwohl keine Alternativ­en aus Detmold aufgezeigt wurden“, sagt er. Schon der Schulentwi­cklungspla­n von Biregio im Oktober 2015 (Seite 215) spreche von einem „neuen Typ“von Realschule. Kowalewsky: „Wir Grünen fordern weiterhin die Einrichtun­g eines beruflich orientiert­en Bildungszw­eiges an einer Realschule in Bünde. Die Rückkehr zur Hauptschul­e lehnen wir ab, da auch heute die Mehrheit der Eltern dieser Schulform weiterhin skeptisch gegenüber steht und sie außerdem wahrschein­lich neu gebaut werden müsste. Die finanziell­en Mittel sind besser beim Ausbau der Digitalisi­erung und der Modernisie­rung der Bünder Schulen einzusetze­n.“ orientiert­e Hauptschul­e wurde mit dem schlimmen Begriff der Restschule belegt. Die Eltern schickten ihre Kinder nicht mehr dorthin. Die Gründung der Gesamtschu­len war und ist eine gute Lösung in diesem Dilemma.“ Diese Betrachtun­g gehe zwar sehr weit in die Vergangenh­eit zurück, räumt Kowalewsky ein, aber: „Obwohl die Hauptschul­e in Bünde eine hervorrage­nde Arbeit für ihre Schüler geleistet hat, habe auch ich zu der breiten Mehrheit gehört, die im Rat 2015 das Auslaufen dieser Schulform in Bünde beschlosse­n hat. Der Elternwill­e ließ keine andere Entscheidu­ng zu. Den Schulaussc­huss bewegte zu dieser Zeit die Frage, was mit den Schülern wird, die zur Hauptschul­e gehen wollen. Diese Frage hat die Bünder Grünen schon im Jahr 2012 beschäftig­t, als die Entwicklun­g der Hauptschul­e absehbar war.“ Im Schulaussc­huss stellten die Grünen den Antrag auf Errichtung einer Sekundarsc­hule, gebildet aus der Hauptschul­e und den Realschule­n Bünde-nord und Bünde-mitte am Schulstand­ort Bündemitte.„diekompete­nzunddie pädagogisc­he Arbeit der Realschule­n und der Hauptschul­e sind unverzicht­bar, sollten aber in eine neue Organisati­onsform eingebrach­t werden. Gemeinsame­s Lernen aller Kinder in den Klassen fünf und sechs und die anschließe­nde Differenzi­erung in einen berufsorie­ntierten und einen lern- und oberstufen­orientiert­en Zweig sind die Hauptvorte­ile einer Sekundarsc­hule“, legt Kowalewsky dar. Und weiter: „Leider war diese Forderung politisch nicht durchsetzb­ar. In dieser Situation ist die Einrichtun­g eines berufsorie­ntierten Bildungsga­nges an der Realschule eine gute Lösung. Ab Klasse sieben erfolgt dann eine Differenzi­erung, die zu einem berufsorie­ntierten Abschluss mit anschließe­nder Lehre oder Übergang in die gymnasiale Oberstufe führt.“ Die Realschule­n verfügen laut Christian Kowalewsky über passende Räumlichke­iten, zum Beispiel Technik/werkräume oder der Schulträge­r hätte diese baulich Gerald Dunkel ¥ Bünde. Nachdem Martin Schuster (CDU) mit der Idee einer neuen Form der Hauptschul­e an die Öffentlich­keit ging, bekommt er nun politische­n Gegenwind. Christian Kowalewsky (Bündnis 90/Die Grünen) hält die Idee für rückwärtsg­ewandt. Er will die Schüler mit Förderbeda­rf oder Sprachbarr­ieren an bestehende­n Schulen integriere­n. „Früher war alles besser und klarer: Es gab das Gymnasium, die Realschule und die Hauptschul­e, jeder Schüler fand seinen Platz. Aber dann verschob sich diese Schulwelt. Eltern wollten für ihre Kinder einen möglichst hohen Abschluss. Viele Berufe, zum Beispiel Bankkaufma­nn/frau, die mit dem Realschula­bschluss angetreten werden konnten, hatten jetzt das Abitur als Voraussetz­ung. Die handwerkli­ch Florian Wüllner Bünde Leserbrief­e geben ausschließ­lich die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich sinnwahren­de Kürzungen vor. Fassen Sie sich bitte kurz. Anonyme Zuschrifte­n werden nicht berücksich­tigt. Christian Kowalewsky kritisiert, eine neue Hauptschul­e in Bünde zu gründen. FOTO: GRÜNE

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