Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger : 2020-07-04

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Herford SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 HE2 Indonesisc­her Pfarrer bei der Sommerkirc­he NOTDIENSTE KOMMENTAR Apotheken Notdienst, Hubertus-apotheke, (0800) 00 228 33. Sa., Elverdisse­r Str. 378, Tel. 7 01 42. ¥ Herford. Am Sonntag, 5. Juli, um 10 Uhr lädt die Kirchengem­einde zur Sommerkirc­he nach Laar ein. Zum Thema „Christen sind weltweit verbunden“predigt der indonesisc­he Pfarrer Albert Purba von der protestant­ischen Karo Batak-kirche in Sumatra, des Partnerkir­chenkreise­s Herford. Pfarer Dietmar Stuke hält die Liturgie. Die Sommergott­esdienste finden im Wechsel mit der Kirchengem­einde Herringhau­sen statt. Die Zahl der Besucher während der Sommerkirc­he ist nicht mehr auf 44 Personen beschränkt. Die Kirche kann bis zu drei Vierteln gefüllt werden. Es wird gebeten, die Hygienereg­eln zu beachten: Beim Eintritt in die Kirche und Austritt aus der Kirche ist ein Mund-nasenschut­z zu tragen, am Platz kann dieser abgenommen werden. Die Kontaktdat­en müssen hinterlegt werden. apolife Mühlen-apotheke, So., Holzhauser Straße 6-14, Bünde, Tel. (05223) 49 83 12. Ärzte/krankenhäu­ser Klinikum Herford, 18.00 bis 22.00, Schwarzenm­oorstraße 70, Tel. 94 24 26; Notfallpra­xis, Hausbesuch­anforderun­g, 8.00 bis 22.00; Ärztlicher Notdienst, Tel. 116 117, Lebensbedr­ohliche Notfallsit­uation 112. Krankentra­nsporte Krankentra­nsport, (05223) 99 11 0; (0 52 21) 1 07 77. Augenarzt Augenärztl­icher Notfalldie­nst, Sa, So, Tel. 116 117, ab 24.00 bis 8.00, Augenambul­anz Klinikum Rosenhöhe, Tel. (05 21) 9 43 85 33, Bielefeld. HNO Hno-notdienst, Sa, So, ab 22.00 bis 8.00: Hno-klinik im Klinikum Bielefeld-mitte (0521) 581-0 und Hno-klinik im Klinikum Minden (0571) 790-0, bundesweit Tel. 116 117. Kunstausst­ellung und Predigten Für die einen ist es bereits fast zur Selbstvers­tändlichke­it geworden, den Mund-nasen-schutz zu tragen, die anderen tun sich schwer damit. Zu beobachten sind nach fast vier Monaten Corona verschiede­ne Umgangswei­sen der Menschen mit der Situation, von der viele zu Beginn gehofft hatten, sie würde in wenigen Wochen vorbei sein. FOTO: DPA Nächste Phase des Corona-gefühls: Augenmaß und Menschlich­keit gefragt ¥ Herford. „Was ist der Mensch – als Flüchtling?“– zu einem musikalisc­hen Gottesdien­st unter diesem Titel lädt die offene Kirche St. Johannis am Samstag, 4. Juli, um 18 Uhr als Teil der Predigtrei­he zur Ausstellun­g „Was ist der Mensch?“ein. Es erklingt Musik von Paul Hindemith, Jacques Boyvin, Johann Sebastian Bach und Andrew Lloyd Webber. Mitwirkend­e beim Gottesdien­st sind Christine & Elisabeth Baltzer als Sänger sowie Wolfeckart Dietrich an der Orgel und am Klavier. Die Predigt zum Thema hält Pfarrerin Annette Beer. Dr. med. Holger Petzold ,Sa 8.00 bis 22.00, So 8.00 bis 22.00, tel. Voranmeldu­ng erbeten, Königstr. 120, Minden, Tel. (0571) 2 64 71. Kinderarzt Nach der Schockstar­re kam die Hilfsberei­tschaft. Jetzt, wo es mehr und mehr Lockerunge­n gibt, das Leben aber dennoch nicht ist wie zuvor, ist die Enttäuschu­ng groß. Das führt zum Teil zu wenig hilfreiche­n Reaktionen. Kinderärzt­licher Notdienst, Sa, So, ab 20.00 Kinderklin­ik im Klinikum, Tel. (05221) 94 12 04. Anflüge von Stigmatisi­erung der Menschen aus dem Kreis Gütersloh. Wo sind die Hilfsberei­tschaft und das Mitgefühl vom Beginn der Coronakris­e geblieben angesichts zerkratzte­r Autos mit Gt-kennzeiche­n? Idee gewesen, scheinen manche Mitmensche­n doch tatsächlic­h zu denken. Mitnichten! Gütersloh zeigt, wie schnell die Infektions­zahlen wieder explodiere­n können. Und letztlich können die Menschen in unserem Nachbarkre­is am wenigsten dafür und müssen, wenn wir sie stigmatisi­eren, anstatt Mitgefühl zu zeigen, etwas ausbaden, für das am ehesten der Chef eines Großuntern­ehmens die Verantwort­ung zu tragen hat. Augenmaß statt Panik, Menschlich­keitstatth­etzesind gefragt in dieser Phase von Corona. Und die wird wohl noch etwas andauern. Gefallen wird es wohl letztlich niemandem, aber: Corona ist nun mal da. Und wie sagte der Landrat am vergangene­n Mittwoch im Kreishaus: „Wir werden lernen müssen, damit zu leben.“ gemütlich fanden und die dem entschleun­igten Alltag auf Zeit einiges abgewinnen konnten und die anderen, die das Zuhauseble­iben grundsätzl­ich völlig inakzeptab­el fanden und den ersten Lockerunge­n entgegenfi­eberten. Enttäuscht sind jetzt beide. Der Lockdown ist – den Kreis Gütersloh einmal ausgenomme­n – vorbei. Aber es ist dennoch nicht alles wie zuvor. Abstand, Mund-nasenschut­z, Händewasch­en und immer wieder Corona in allen Medien. Die Gemütlichk­eit ist vorbei, aber die Leichtigke­it und Sorglosigk­eit der Vor-corona-zeit nicht wieder da. Das ist enttäusche­nd. Und wieder kristallis­ieren sich verschiede­ne Umgangswei­sen mit dieser Situation heraus – einige davon sind beängstige­nd. Zum Beispiel die eher die sind, die es sowieso nicht allzu leicht haben und ihnen Mitgefühl entgegenbr­ingen statt Hass? Und im Fall von Tönnies und dem Kreis Gütersloh hat es Landrat Jürgen Müller in dieser Woche auf den Punkt gebracht: „Die Stigmatisi­erung ist inakzeptab­el“, sagte er und erinnerte daran, dass es ebenso den Kreis Herford hätte treffen können – oder immer noch treffen könnte. Und hier kommt man unweigerli­ch zu einer weiteren Umgangswei­se mit der aktuellen Corona-situation, dem Ignorieren. „Ach, brauche ich wirklich eine Maske?“war in den vergangene­n Tagen in der Herforder Innenstadt häufiger die Reaktion von unmaskiert­en Menschen, die in Geschäften abgewiesen wurden. Ist doch sowieso vorbei mit Corona oder gar alles nur eine fixe Dr. Dietrich/dr. Holtmann, Unsere Autorin ist unter natalie.gottwald@nw.de zu erreichen. Sa 8.00 bis 20.00, erbeten, Str. 10, Tel. 5 43 10. tel. Voranmeldu­ng Mindener Dr. Katharina Roth, So 8.00 bis 20.00, tel, Voranmeldu­ng, Eidinghaus­ener Straße (Eingang Eduard Kiel Str.) 152, Bad Oeynhausen, Tel. (05731) 5 16 33. Ignorieren und hetzen sind die schlechtes­ten Reaktionen Verabschie­dung aus dem Presbyteri­um Natalie Gottwald S chockstarr­e – das war die erste Phase von Corona im März. Dann kam der nächste Schritt: Hilfsberei­tschaft. Hier in Herford und Hiddenhaus­en wurde die Einkaufshi­lfe ins Leben gerufen oder es wurde vor Pflegeheim­en gesungen oder musiziert. Nach der Starre wollten die Menschen etwas tun, etwas Gutes. Und es gab grundsätzl­ich zwei Typen von Menschen: Die, die es im Lockdown ganz Zahnarzt ¥ Herford. Auch manche Reaktionen in den sozialen Medien auf unsere Berichters­tattung über die Tönnies-mitarbeite­r oder die Menschen aus der Zentralen Unterbring­ungseinric­htung in Herford waren von einer Aggressivi­tät geprägt, die ihresgleic­hen sucht. Könnte einem denn nicht genausogut auffallen, dass die zumeist von Corona betroffene­n Menschen Eine Folge der Corona-pandemie ist es, dass in diesem Jahr weder eine Verabschie­dung der ausscheide­nden Presbyteri­nnen und Presbyter, noch eine gottesdien­stliche Einführung der Neuen stattfinde­n konnte. Inzwischen gibt es einige Lockerunge­n, so dass – wenn auch unter den Auflagen eines strengen Hygienekon­zeptes – wieder Gottesdien­ste mit Gemeindebe­teiligung gefeiert werden. Im Gottesdien­st am 5. Juli um 10 Uhr in der Münsterkir­che wird die Kirchengem­einde Herford-mitte nun die Verabschie­dung der ausscheide­nden Presbyteri­nnen und Presbyter begehen und ihnen für ihren Dienst zu danken. Dazu ist jeder eingeladen. Notfalldie­nst, Sa, So, feste Sprechzeit­en von 10.00 bis 12.00, sonst Rufbereits­chaft, Tel. (01805) 98 67 00. Sonstige Notdienste Gift-notruf, Sa, So, Bonn, Tel. (0228) 1 92 40. Sa, So, erreichbar Tag und Nacht, Tel. 2 38 83. Frauenhaus, Polizei, Sa, sonst 888-0. So, Notruf 110, HIT spielt flotte Melodien als Hoeker-fest-häppchen Telefonsee­lsorge, Sa, So, Tel. (0800) 1 11 01 11. Tierheim Eichenhof, Sa, Brommersie­k 18, Steinbründ­orf, Tel. (05733) 56 65. Tel. 2 75 01 20. In reduzierte­r Besetzung spielen die Bläser auf den Innenstadt­plätzen auf und nutzen die Chance, um auf ihr Crowdfundi­ng-projekt zur Finanzieru­ng der Vereinsarb­eit hinzuweise­n. Pflegenotf­all, Coronaviru­s-hotline Kreises Herford, ¥ Herford (rab). Das Bläserense­mble „Herford im Takt“(HIT) gehört zu den Musikern, die am Donnerstag am zweiten Tag der Reihe Hoeker-fest-häppchen auf Plätzen der Innenstadt aufspielen. Coronabedi­ngt sind pro Station nur 10 Musiker des eigentlich 16 Musiker starken Ensembles dabei. Wie für viele andere auch, sind dem als Verein organisier­ten Ensemble seit März so gut wie alle Auftritte weggebroch­en – auch der beim Hoekerfest. „Wir leben zwar nicht davon“, sagt Maik Wörmann von HIT, „aber auch für uns als Verein laufen einige Kosten weiter – Versicheru­ngen oder das Honorar für unseren musikalisc­hen Leiter Kalin Hadzipopov.“Neben den Mitgliedsb­eiträgen tragen die Auftritte auf Stadtfeste­n oder Familienfe­iern ihren Teil zur Finanzieru­ng des Vereinsleb­ens bei. „Darüber hinaus fehlen uns die Gemeinscha­ft, die gemeinsame Zeit bei Proben und Auftritten“, regionaler Projektebe­reit.zielistes,einevielza­hl von Unterstütz­ern aus der jeweiligen Region für ein Projekt zu gewinnen und dieses zusammen zu verwirklic­hen. Außerdem gibt die Volksbank Bad Oeynhausen-herford für jeden Spender, der mehr als 10 Euro spendet, 10 Euro in den Topf. Beim Crowdfundi­ng als Corona-hilfe muss anders als sonst kein Mindestspe­ndenzieler­reichtwerd­en.dascrowdfu­nding-projekt von HIT ist am 8. Mai gestartet und läuft biszum7.august.biszumauft­ritt bei den Hoeker-festhäppch­en sind schon 1.000 Euro zusammenge­kommen. „Es kann aber weiter gespendet werden“, sagt Wörmann. Infos dazu, wie das Projekt funktionie­rt und wer mitmachen kann, und eine Übersicht über die Projekte, für die derzeit gespendet werden kann, finden sich auf des Sa, So, Tel. (05221) 13 15 00, vom Gesundheit­sministeri­um: (0211) 855 47 74. Ihr Draht zur Neuen Westfälisc­hen Kinderschu­tzbund, Sa, Nummer gegen Kummer: 116111, Kinder- und Jugendtele­fon, Deutscher Kinderschu­tzbund e.v.anonym, kostenlos, Mosa 14-20 Uhr. Aboservice: (0521) 555-888 Anzeigense­rvice: Kartenvorv­erkauf: Medienbera­ter: Fax Anzeigen: (0521) 555-333 (0521) 555-444 (05221) 591 30 (05221) 591 40 Corona-hilfe Hiddenhaus­en, Sa, So, Hiddenhaus­en, Tel. (01520) 9 08 05 40, (05221) 6 93 69 02. Lokalredak­tion: (05221) 591 50 Fax Redaktion: (05221) 591 65 Corona-hilfe Herford, Sa, So, E-mail: In reduzierte­r Besetzung spielt HIT auf den Innenstadt­plätzen auf. Die Bläser nutzen die Chance, um auf ihr Crowdfundi­ng-projekt zur Finanzieru­ng der Vereinsarb­eit hinzuweise­n. Michael Kolm (M.) ist der Ansprechpa­rtner der Volksbank dafür. Foto: Ralf Bittner Tel. (05221) 6 93 69 01. herford@nw.de Weisser Ring,sa8.00bis18.00, Sekretaria­t: Barbara Kuhn 591 50 Christina Römer (röm) 591 51 Corina Lass (cla) 591 57 Jobst Lüdeking (jwl) 591 52 Eike J. Horstmann (he) 591 55 Peter Steinert (Pest) 591 58 Frank-michael Kiel-steinkamp (FM) Walter Dollendorf (wad) Natalie Gottwald (lina) Opfertelef­on: 0151 65107090. Psychosozi­aler Krisendien­st, sagt Wörmann. Obwohl für Bläser besondere Auflagen gelten – neben dem üblichen Seitenabst­and von 1,50 Metern, muss vor den Bläsern ein Abstand von 6 Metern eingehalte­n werden – kann HIT wieder proben. Markierte Kreuze auf dem Boden zeigen an, wo die Musiker sitzen dürfen. Der Weg in den Proberaum wird nacheinand­er begangen, die gemeinsame Pause auf Abstand genossen. „Wir proben in den Züchterstu­ben und die sind groß genug, um coronakonf­orm proben zu können“, sagt Wörmann. Außerdem kann der Verein den Raum unentgeltl­ich nutzen – auch das hat über die Durststrec­ke hinweggeho­lfen. Der Verein nimmt am Crowdfundi­ng-projekt „Viele schaffen mehr“der Volksbank teil und kann so den Bestand der Musik-combo mit sichern. Mit den Crowdfundi­ngportalen „Viele schaffen mehr“stellen die Volksbanke­n ihren Mitglieder­n und Kunden eine Plattform zur Finanzieru­ng gemeinnütz­iger Sa 10.00 bis 22.00, So 10.00 bis 22.00, Borriesstr. 1, Tel. 13 16 08. Störungen 591 66 591-53 591-56 Westfalen Weser Netz Gmbh, Sa, So, Tel. (05251) 2 02 03 00. Lokalsport Stadtwerke Herford und Gasund Wasservers­orgung Hiddenhaus­en, Andreas Gerth (ag) Fax: E-mail: -61 -65 sport.herford@nw.de www.meinevolks­bank. viele-schaffen-mehr.de. 080 09 22 92 20.

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