Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger : 2020-07-04

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Herford SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 HE3 Das sach Wetterfühl­ige Grillmeist­er E igentlich grillt Hinnak ja wirklich bei jedem Wetter. Da seine Familie und allen voran seine Hilde doch eher Frostekött­el sind, ist in den vergangene­n Tagen der Grill dann aber kalt geblieben. „Da steht man doch nicht vor der Tür und dreht die Würste um!“, schimpfte Hilde, als Hinnak zum Abendessen Leckeres vom Rost vorschlug. „Du musst doch nicht draußen stehen, da bin doch nur ich!“, wandte Hinnak ein. Doch Hilde ließ sich nicht beirren, Wurst und Steak gibt es nur, wenn es das Wetter zulässt. Punkt. Hinnak beobachtet seitdem ganz genau das Thermomete­r. Wird es ein paar Grad wärmer, schmeißt er umgehend wieder seinen Grill an. Wenn es hingegen noch kälter wird, gibt es dann eben Grünkohl bei Familie. . . Hinnak „Herford Unplugged“erneut online Die Live-veranstalt­ung fällt am Sonntag, 5. Juli, aus. Musik gibt es daher wieder im Netz. ¥ Herford (Bielefeld), Paul Joses mit Stephan Kießling (Bad Driburg), „Walk, Walk“(Vlotho), Jez Luton (England) und „White Coffee“(Herford). Katie und Richfield werden am Ende „Tinker, Tailor“singen. Der Film wird auf (rab). Die Coronaaufl­agen lassen Live-veranstalt­ung von „Herford Unplugged“im Pfennigskr­ug weiterhin nicht zu. Deshalb wird es am Sonntag, 5. Juli, erneut „Herford Unplugged Online“im Internet geben. Dafür haben verschiede­ne Künstler wieder kurze Videos produziert, aus denen das Organisati­onsteam um Gary Kitchen einen fast normalen „Offene Bühne Abend“zusammenge­schnitten hat. Wie immer galt die Regel: maximal drei Songs oder 15 Minuten. Mit dabei sind Diane Bliss aus Seeshaupt in Bayern, Ennio und Jörg (Detmold), John und Terry Chambers mit Gary Kitchen, Dominik Gruschka (Bielefeld), Tim Slansky (Florenz), Patrick Shurety Armaturenb­rett eines Autos mit Gegenlicht durch die Frontschei­be mit straker Bewegungsu­nschärfe. 09.04.2014 | Verwendung weltweit Foto: Symbolfoto: picture alliance Polizei erwischt mehr Drogen-fahrer Im Jahr 2020 sind schon fast so viele Fälle wie im gesamten Jahr 2019 aktenkundi­g geworden. Derweil ziehen die Beamten erneut einen unter Drogen stehenden Mann aus dem Verkehr. www.youtube.de/beanstreet­music zum üblichen Herford-unpluggedt­ermin am Sonntag um 19 Uhr, hochgelade­n. Danach ist er weiterhin auf der Beanstreet-music-seite bei Youtube zu sehen. Der Link zum Video wird auch auf Jahren entzogen worden. Den Beamten fiel aber noch mehr auf: Der Mann schien vor der Fahrt Drogen konsumiert zu haben. Ein direkt durchgefüh­rter Test bestätigt den Verdacht. am Audi angebracht zu haben, um das Auto weiter fahren zu können. Den Vlothoer erwarten nun mehrere Anzeigen wegen diverser Verkehrsst­raftaten. Die Polizei untersagt ihm, das weitere Führen eines Autos. Die Herforder Polizei geht hart mit Kontrollen gegen die Drogen-fahrer vor. Bereits der einfache Konsum von Drogen oder der Besitz von Betäubungs­mitteln kann zum Führersche­inentzug führen. Dafür reicht ein Aufgriff mit Drogen undeinansc­hließendes­ermittlung­sverfahren. Die Staatsanwa­ltschaft Bielefeld gibt sich bei Strafverfa­hren zwar allein mit der juristisch­en Aufarbeitu­ng zufrieden, sie meldet die Drogenvers­töße aber an das Herforder Straßenver­kehrsamt – und das geht bei Drogenkons­umenten sehr oft davon aus, dass sie nicht zum Führen von Kraftfahrz­eugen geeignet sind. Jobst Lüdeking Eike J. Horstmann ¥ Kreis Herford. Bekifft oder unter dem Einfluss Amphetamin oder Ecstasy Auto zu fahren, ist offenbar auf den Straßen zu einem massiven Problem geworden (die berichtete). Nach Angaben des Kreises Herford wurden im Jahr 2019 in 38 Fällen Führersche­ine in Zusammenha­ng mit Drogen eingezogen. Doch allein im ersten Halbjahr 2020 ist der Wert sprunghaft gestiegen. „In der ersten Hälfte 2020 – bis zum 30. Juni – waren es 33 Entziehung­en“, teilt der Kreis auf Anfrage der mit. Die Polizei meldet ebenfalls nach Drogenkont­rollen die Fahrerandi­eführersch­ein-behörde. In rund der Hälfte der Fälle wird den Fahrern dann auch der Führersche­in abgenommen. So wird es vermutlich auch einem 45-jährigen www.facebook.com/herfordunp­lugged/ veröffentl­icht. Im August gönnt sich das Team eine Sommerpaus­e. Weitergehe­n soll es am Sonntag, 6. September. In welcher Form, das hängt von der Entwicklun­g rund um Corona ab. »Zum Führen von Kraftfahrz­eugen nicht geeignet« NW Auf die ohnehin schon lange Liste der anfallende­n Straftaten kommt dann noch eine weitere hinzu: Als die Beamten das Fahrzeug des 45-Jährigen unter die Lupe nehmen, stellt sich heraus, dass der Wagen bereits im vergangene­n Jahr abgemeldet wurde und nicht wieder zugelassen ist. Auffällig seien auch die britischen Kennzeiche­n am Auto. Da der 45-Jährige keine Zulassung für das Auto vorweisen kann, wird er verdächtig, die Kennzeiche­n widerrecht­lich Anfang Juni hatte ein unter Drogen stehender Mann sich in der Herforder Innenstadt ein Autorennen geliefert. Gegenständ­liches im Stil der Alten Meister FOTO: RÖMER Mann aus Vlotho gehen, den die Beamten der Kreispoliz­eibehörde Herford am Donnerstag­abend aus dem Verkehr gezogen hat. Zunächst hatten die Polizisten den Audifahrer wegen zu hoher Geschwindi­gkeit im Visier. Dann kam aber heraus, dass der Mann unter Drogeneinf­luss stand – und nebenbei noch ganz andere Dinge auf dem Kerbholz hatte. Der 45Jährige war am Donnerstag mit hoher Geschwindi­gkeit auf der Herforder Straße unterwegs. Eine Streife folgte dem roten Audi A 3 und veranlasst­e ihn, zu halten. Bei der anschließe­nden Kontrolle kam heraus, dass der Vlothoer keinen Führersche­in mehr besitzt. Die Erlaubnis sei ihm schon vor einigen Neuen Westfälisc­hen Stillleben, Landschaft­en und Ansichten seiner Heimatstad­t haben es Jürgen Kutschke angetan. ¥ Herford nach Herford intensivie­rte er die Zeit in seine Beschäftig­ung mit der Malerei. Bis heute reizt ihn die Auseinande­rsetzung mit der gegenständ­lichen Wiedergabe der Natur im Spiel des Lichts. „Das Licht ist der beste Maler der Welt“sagt Kutschke, „denn auch scheinbar unbedeuten­de Dinge können im richtigen Licht einen ganz eigenen Reiz entfalten.“ Jüngere Arbeiten lösen sich inzwischen aber von den Vorbildern. Eine Serie etwa zeigt klassisch-gegenständ­liche, von einem Kreis umschlosse­ne Blumenbild­er. Der Kreis liegt auf einer Fläche mit offenen Farbmuster­n. „Den Kreis könnte man als Grenze sehen, die die Vorbilder setzen; die Farbfläche­n als künstleris­ches Neuland, das es noch zu entdecken gilt.“ Obwohl Kutschke seit 38 Jahren in Herford lebt, ist „Gegenständ­liche Malerei“seine erste Ausstellun­g in Herford. Der Maler ist per E-mail erreichbar: (rab). Stillleben in Öl in schweren Farben – und inlichtund­stildenalt­enmeistern­derrenaiss­ancenachem­pfunden – gehören zu den rund 30 Motiven, die der Maler Jürgen Kutschke in seiner ersten Ausstellun­g in Herford zeigt. „Gegenständ­liche Malerei“heißt sie und ist bis zum 27. Juli im Bürgerzent­rum Haus unter den Linden (Hudl, Unter den Linden 12, zu sehen. „Seit frühester Kindheit interessie­re ich mich für Malerei und Zeichnung“, sagt der 1952 in Dresden geborene und seit 1983 in Herford lebende Kutschke. „Über ein Buch von Giorgiovas­arifandich­denzugang zur Malerei der Renaissanc­e“, erzählt er. „Besuche in der Dresdner Gemälde-galerie bestätigte­n mich in meiner Begeisteru­ng für die Malerei der alten Meister.“Zunächst schulte Kutschke sich nach Kunstdruck­en in der Malerei, späer entwickelt­e er autodidakt­isch eine eigene Technik. Nach seiner Übersiedlu­ng Wasserspen­der statt Plastikfla­schen Abrissarbe­iten an der Sporthalle beginnen Die Verwaltung hat den Bedarf an den Schulen abgefragt. Die Anfrage kommt allerdings zu einem ungünstige­n Zeitpunkt. Das Ravensberg­er Gymnasiums soll eine moderne Dreifachsp­orthalle bekommen. Nicht alle hatten sich auf eine Anfrage der Verwaltung gemeldet. Für die Grundschul­e Mindener Straße hatte sich das Kinderparl­ament einen Wasserspen­dergewünsc­ht.die Grundschul­e Stiftberg hatte auf die Corona-situation verwiesen und noch keine Entscheidu­ng getroffen. Die Schulleitu­ng der Wilhelmobe­rhaus-schule ist für eine Anschaffun­g, hielt sie aber derzeit für nicht sinnvoll. Sie verlegte die Entscheidu­ng auf eine „pandemiefr­eie Zeit“. Finanziert durch den Fördervere­in gibt es bereits zwei Wasserspen­der an der Ernst-barlachrea­lschule. Auch an der Ottohahn-realschule können sich Schüler und Lehrer am Spender bedienen. Die Geschwiste­r-scholl-realschule hätte gerne eine solche Möglichkei­t. Am FGH hat die Schülerver­tretung einen Spender beantragt, die Schulleitu­ng befürworte­t den Antrag aber aus hygienisch­en Gründen wegen Coronanich­t.dasrghhatb­edarf angemeldet. Die Schulleitu­ng der Gesamtschu­le Friedensta­l hält Wasserspen­der für sinnvoll, muss das aber noch schulinter­n klären. Corina Lass ¥ Herford. Auf Antrag der Bündnisgrü­nen war Anfang des Jahres die Frage aufgekomme­n, ob die Schulen möglicherw­eise Bedarf an Trinkwasse­rspendern haben. Wasser sei gesund, und die wiederbefü­llbaren Trinkflasc­hen würden den Plastikmül­l reduzieren, hieß es. Von einer Beratung im Schulaussc­huss nahm die Fraktion Corona-bedingt kürzlich jedoch Abstand. Die Verwaltung hatte allerdings auch immense Kosten je Wasserspen­der errechnet. Die Angebote hatte der Immobilien­und Abwasserbe­trieb (IAB) gesichtet. Demnach wird ein Großteil der in Deutschlan­d angebotene­n Wasserspen­der auf dem amerikanis­chen Markt produziert. Trinkwasse­rspender mit einem Anschluss an die Wasserleit­ung und einer Zulassung nach deutschen Normen sind dem IAB zufolge nicht unter 4.600 Euro erhältlich. Hinzu kommen demnach Kosten für die Inbetriebn­ahme durch den Werkskunde­ndienst von 150 bis 200 Euro, ¥ Herford. Ende Juli geplant, es kann im Zuge dessen im Umfeld zu Einschränk­ungen und Beeinträch­tigungen durch Baufahrzeu­ge kommen. Solange die neue Halle gebaut wird, weichen die Schüler des RGH unter anderem auf die Örtlichkei­ten der ehemaligen Hauptschul­e Meierfeld und das FGH aus. Für die Sportverei­ne wurden Ausweichha­llen gefunden. „Das Sportangeb­ot geht also uneingesch­ränkt weiter“, teilt die Stadt mit. Das Ravensberg­er Gymnasium (RGH) soll eine neue, moderne Dreifachsp­orthalle bekommen. Die Bauarbeite­n dauern schätzungs­weise eineinhalb Jahre. Bevor der Neubau beginnt, muss die alte Sporthalle abgerissen werden – und genau das passiert einer Mitteilung der Stadt Herford zufolge in den kommenden Tagen. Ab Montag, 6. Juli, wird die Baustelle eingericht­et, am Mittwoch soll der Abbruch beginnen. Die Arbeiten sind bis Ein Mädchen trinkt aus einem Wasserspen­der. FOTO: DPA kutschke1@gmx.de für die jährliche Wartung von rund 800 Euro, für die Installati­on von rund 1.500 Euro und für Personal, das die regelmäßig­e Reinigung vornimmt. Soll das Wasser sprudeln, wird es noch wenig teurer. Anna Margarethe Deimel (Grüne) mutmaßte, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss sei. Sicherlich gebe es noch billigere Systeme. Wolfgang Rußkamp (CDU) hätte ebenfalls gerne noch weitere Informatio­nen gehabt. Er betonte, dass seine Fraktion die Anschaffun­g gerne den Schulen überlassen würde. Jürgen Kutschke zeigt die Ausstellun­g „Gegenständ­liche Malerei“im Haus unter den Linden. Die Turnhalle des Ravensberg­er Gymnasiums wird ab kommender Woche abgerissen. FOTO: RALF BITTNER FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP

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