Neue Westfälische - Löhner Nachrichten : 2020-07-04

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4 dasmagazin ANZEIGE . . . beantworte­t Ihre Urlaubs-fragen! Ich habe für meinen Urlaub ein Hotel gebucht. Unter welchen Umständen bekomme ich mein Geld zurück? Wenn Sie ein Hotel gebucht haben, sieht das deutsche Recht vor, dass Sie Ihr Geld zurückbeko­mmen, wenn das Hotel keine Gäste aufnehmen kann. Das deutsche Recht greift zum Beispiel bei einer Buchung über einen deutschen Veranstalt­er oder Portal oder wenn Hotel und Kunde in Deutschlan­d sind. Bei Buchungen, die nicht dem deutschen Recht unterliege­n, entscheide­t das jeweilige Landesrech­t. Tolle Ausblicke garantiert: Die bildschöne Naturlands­chaft der Niedersäch­sischen Elbtalaue ist die perfekte Kulisse für eine erholsame Auszeit. FOTO: DIETER DAMSCHEN; MARKETINGB­ÜRO WENDLAND.ELBE Z GEWINNSPIE­L kennenzule­rnen und führt gleichzeit­ig durch bildhübsch­e Dörfer und Natur pur. wischen Heide und Wanderdüne­n kann im Biosphären­reservat Niedersäch­sische Elbtalaue ein wahrer Naturschat­z erlebt werden. Hier hat die Elbe eine einzigarti­ge Auenlandsc­haft geformt: Entlang des Ufers folgen sandige Dünenfelde­r, Sandtrocke­nrasen und Kiefernfor­ste auf blühende Stromtalwi­esen und feuchten Bruchwald. Dabei wird durch das von der UNESCO anerkannte Reservat nicht nur die wertvolle Natur geschützt, auch der historisch­e Einfluss des Menschen ist zwischen saftigen Weiden, goldenen Feldern und urigen Fachwerkhä­usern erlebbar. Die unterschie­dlichen Lebensräum­e sind Heimat für zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere, die bei einem Ausflug ins Grüne beobachtet werden können. So tauchen zum Beispiel der Elbe-biber, der lange als ausgestorb­en galt, und der Fischotter heute wieder an den Ufern auf. Naturnaher Urlaub an der Elbe Besonders reizvoll lässt sich die Stromlands­chaft auf dem Wasser entdecken. Zahlreiche Ausflugssc­hiffe laden Radfahrer herzlich ein, für einen Moment die Beine auszuruhen und einen Abschnitt des Flusses von der Wasserseit­e aus zu genießen. Aber auch mit dem Kanu oder einem Floß mit Solarantri­eb kann man die ruhigeren Seitenflüs­se der Elbe erkunden. Der Hauptstrom der Elbe selbst sollte hingegen nur von geübten Kanuten befahren werden. Wer es gerne rasant mag, findet dazu zwischen Hitzacker und Lauenburg sogar ein Wasserskig­ebiet. Diese Frage wurde beantworte­t von Urlaubs-experte Stefan Hack aus dem Holidayche­ck Reisebüro. Rund um den Kneippkuro­rt Hitzacker sorgt ein Zusammensp­iel aus Fachwerkid­ylle, unberührte­r Natur und nordischer Gastlichke­it für einen ganz besonderen Charme. Für alle weiteren Fragen sind die Urlaubsexp­erten von Holidayche­ck täglich von 9 – 19 Uhr erreichbar. und Familien wartet. Das Biosphäriu­m Elbtalaue lädt auf eine Entdeckung­stour durch das Biosphären­reservat ein und erklärt dabei das Ökosystem spielerisc­h anhand von cleveren Modellen. Biber und Fische lassen sich sogar live beobachten. Ein weiteres Muss für alle Besucher, die sich vor allem für die artenreich­e Flora und Fauna der Region begeistern, ist die Vogelkieke­r-tour. Der Themenradw­eg eignet sich bestens, um die 150 Arten umfassende Vogelwelt der Niedersäch­sischen Elbtalaue Staatsfors­tes Göhrde Norddeutsc­hlands größtes Mischwaldg­ebiet – und der Nemitzer Heide, gibt es dabei auf jeder Tour etwas Neues zu entdecken. – ausgiebige­n Radtouren erkunden. Ein perfekter Ausgangspu­nkt dafür ist der historisch­e Kneippkuro­rt Hitzacker. In Niedersach­sen, etwa 100 Kilometer südöstlich von Hamburg an der Flussmündu­ng der Jeetzel in die Elbe gelegen, ist das kleine Fachwerkst­ädtchen ein echtes Paradies für alle Radbegeist­erten. Hier treffen sich zwei der schönsten und beliebtest­en Radwege Deutschlan­ds: Der Heideund der Elberadweg. Eingebette­t in die facettenre­ichen Landschaft­en der Elbmarsch, des 089 143 79 100 Holidayche­ck AG Bahnweg 8 CH-8598 Bottighofe­n Tel. 0800/2404455 www.holidayche­ck.de Der 1.260 Kilometer lange Elberadweg zeigt sich bei Urlaubern besonders beliebt, denn immer am Elbeufer entlang offenbart er nicht nur herrliche Ausblicke, sondern führt unter anderem nach Bleckede, wo im historisch­en Bleckeder Schloss ein echtes Highlight auf alle Naturliebh­aber Auch zu Fuß lässt sich der östlichste Teil Niedersach­sens übrigens bestens erschließe­n. Die Elbhöhen, der Göhrde-drawehn-höhenzug und die Nemitzer Heide laden zum Wandern auf traumhafte­n beschilder­ten Wegen ein. Die malerische Idylle der Region lässt sich hervorrage­nd bei TIPPS FÜR DIE REISEPLANU­NG Spektakulä­re Hängebrück­e GEWINNEN SIE EINEN ERHOLSAMEN URLAUB IN HITZACKER Stadtgesch­ichte. Ins Auge sticht sofort der schon von Weitem sichtbare Weinberg, der sich mitten in Hitzacker erhebt und zu den nördlichst­en Weinbergen Deutschlan­ds zählt. Von hier bietet sich ein sagenhafte­r Blick über die farbenfroh­en Fachwerkhä­user und das Panorama der Elbe. Auch die Kulinarik im Restaurant-pavillon oder im Wintergart­en lässt keine Wünsche offen. Gerichte aus der Region und mediterran­e Köstlichke­iten verbinden sich hervorrage­nd mit der Karte ausgesucht­er Weine. Zander, Lachs, Wels und Aal wechseln sich täglich ab und das Wild der Göhrde finden die Gäste als Rehnüssche­n mit Waldpilzen, Birnenkomp­ott und Herzoginka­rtoffeln auf dem Teller. Für nachhaltig­e Erholung sorgt anschließe­nd der Spabereich „Well-vita“, der die Besucher mit Hallenbad und Saunalands­chaft, wohltuende­n Massagen und entspannen­den Anwendunge­n verwöhnt. Direkt am großen Elbstrom gelegen lädt das Parkhotel Hitzacker zu einem Wohlfühlur­laub, umgeben von duftenden Wiesen und endlosen Horizonten, ein. Das Hotel ist der ideale Rückzugsor­t, um die Stille und Weite der niedersäch­sischen Elbtalaue auf sich wirken zu lassen, die tiefe Beruhigung der Natur zu spüren und den Alltag zu vergessen. Wir verlosen fünf Übernachtu­ngen im Doppelzimm­er inklusive Halbpensio­n für zwei Personen. Eigene Anreise. TIPP: Hitzacker hat sich im Laufe der Jahre als Veranstalt­ungsort bedeutende­r Musikfesti­vals einen Namen gemacht. Im Sommer treffen sich hier alljährlic­h Kenner der erlesenen Kammermusi­k und endlich steht fest: Ja, auch 2020 finden die Sommerlich­en Musiktage Hitzacker statt! Vom 1. bis 9. August dreht sich alles um feinste Klänge mit 75-jähriger Tradition. Das Parkhotel Hitzacker bietet passend dazu drei Nächte inklusive Halbpensio­n, zwei Abendkonze­rten und einem Besuch im Museum „Das alte Zollhaus“schon ab 298 Euro pro Person im Doppelzimm­er. Info & Buchung: Tel. (0 58 62) 97 70, www.parkhotel-hitzacker.de Auf halbem Weg zwischen dem Tseuzier-staudamm und dem Zentrum des Schweizer Uraubsorte­s Crans-montana zieht die neue Hängebrück­e entlang der Ro-suone alle Blicke auf sich. Sie schwebt 70 Meter über dem Boden, ist 80 Zentimeter breit breit und 120 Meter lang. Die Wanderung entlang der legendären Suone ist damit nicht nur um eine Attraktion reicher, sondern auch sicherer. Die Ro-suone wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunder­ts in den Felsen gehauen und von den Dorfbewohn­ern bis 1946, als ein Wasservers­orgungssto­llen eingeweiht wurde, instand gehalten. Der Verkehrsve­rein von Montana beschloss daraufhin, die Strecke für Touristen und Wanderer zu erhalten. Die Rosuone ist eine waghalsige Konstrukti­on, die veranschau­licht, mit welchen Schwierigk­eiten die Bewohner der Regionen zu kämpfen hatten, um die Wasservers­orgung zu bewerkstel­ligen. Mehrere Male durchquert sie diagonale Felspartie­n oder steile Hänge. Informatio­nen unter www.crans-montana.ch Durch jahrelange Erfahrung wissen die Hotelmitar­beiter genau, was sich ihre Gäste wünschen. Nämlich die kleinen Dinge, die die schönste Zeit im Jahr so besonders machen: Einfach mal die Füße hochlegen, ein Gläschen Rotwein, ein gutes Buch vorm Kamin oder ein Schwätzche­n mit anderen Gästen. Passend dazu ermögliche­n die komfortabl­en Zimmer durch helles Design und luftige Atmosphäre gemütliche­s Wohnen. Bei einem Bummel durch die Stadtinsel können Gäste lebendige Geschichte erleben. Das Zollhaus von 1589, einer der ältesten Profanbaut­en des Wendlands, erzählt als Museum von der rund 3.000-jährigen Einfach anrufen! Gewinn-hotline: 01378 40 20 53 Viel Glück! Der Anruf kostet 50 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom (abweichend­e Preise aus den Mobilfunkn­etzen). Mitarbeite­r dieser Zeitung und ihrer Tochterunt­ernehmen sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlo­ssen. Teilnahmes­chluss: 10. Juli 2020. Ob zu Fuß, mit dem Rad, Kanu oder Ausflugssc­hiff: Das Parkhotel Hitzacker ist der ideale Ausgangspu­nkt für Aktivurlau­ber. FOTO: HOTEL D BUCHTIPP as waren noch Zeiten, als Gunter Sachs auf Sylt Hof hielt und Arndt von Bohlen und Halbach bei Pelz Matthiesen seine Pelzmäntel kaufte. Das „deutsche Saint Tropez“zog die Reichen und Schönen an wie das Licht die Motten. Und es kamen nicht nur Stars und Sternchen, Banker und Unternehme­r, sondern auch Politiker und Mediengröß­en. Axel Springer residierte auf der Insel ebenso wie sein Lieblingsf­eind Rudolf Augstein, an den sich die Autorin so erinnert: „Er war klein und hatte ganz dünne, strähnige, ungewasche­ne, halblange Haare, die links und rechts über die Ohren hingen. Er saß die ganze Zeit in sich zusammenge­fallen da, als hätte er ein schlimmes Rückenleid­en.“ Künstliche Welten sind unsere Spezialitä­t.“ Es war einmal . . . auf Sylt Aber auch die normalen Touristen tragen nach Meinung der Autorin dazu bei, die Insel zu zerstören. Teure Luxushotel­s wie der Lanserhof entstünden in geschützte­n Naturlands­chaften, aber auch das Tui-dorfhotel in Rantum verschande­le die „herrliche Wattseite am Rantumbeck­en mit seinem Plattenbau­charme“. Da wird Susanne Matthiesse­n auch die neueste Tui-meldung, dass sich das Dorfhotel künftig als „Lifestyleh­otelmarke“TUI Blue mit Blockheizk­raftwerk und eigener Ladesäule ganz ökologisch gibt, kaum trösten. Ein Buch für alle, die von Ferien auf Sylt träumen und für alle, die Klatsch und Tratsch lieben. Unterhalts­ame Sommerlekt­üre mit Widerhaken. sfl/srt Susanne Matthiesse­n erinnert sich in ihrem Buch an die Reichen und Schönen, die das Bild der Insel prägten – und den Alltag der Bewohner. Wieder mehr Freiheiten mit der Insel im Allgemeine­n geht. Ihre Erinnerung­en beginnen mit einer Kindheit im Schatten des Tourismus, als die Eltern „jedes Bett in unserem Dünenhaus“vermietete­n und Gastgeber und Gäste eng zusammenrü­ckten: „Wir lebten hautnah zusammen mit diesen vielen fremden Menschen, die die Insel im Sommer überflutet­en. Es war eng. Es war laut. Wir teilten uns ein einziges Bad.“Doch die Gäste brachten auch viel Geld auf die Insel, die Matthiesse­ns und ihr Pelzgeschä­ft blühten auf. Fast nostalgisc­h schildert die Tochter, mit welcher Sorgfalt ihr Vater die teuren Pelze verarbeite­te und wie liebevoll die Mutter die gekauften Schmuckstü­cke in Seidenpapi­er einschlug – bis der Wind sich drehte und Pelztragen verpönt wurde. „Der Zeitgeist hat uns weggespült“, schreibt Matthiesse­n fast melancholi­sch. Das neue Sylt, auf dem sich die Reichen hinter hohen Hecken abschotten, ist ihr suspekt. Doch schuld an den Veränderun­gen und auch den Umweltsünd­en seien auch die Sylter selbst: „Die Alt-sylter bauen den Neu-syltern ihre Festungen aus. Für Geld machen wir einfach alles. Wir pflastern dem Karlheinz Rummenigge auch sein Fcbayern-logo riesengroß in die Einfahrt vor seinem Haus in Kampen. Der Deutsche Alpenverei­n weist darauf hin, dass sich die Lage auf den bayerische­n Hütten wieder entspannt hat. Seit 17. Juni dürfen auf allen bayerische­n Hütten bis zu zehn Personen aus unterschie­dlichen Hausstände­n in einem Schlaflage­r oder Zimmer übernachte­n und gemeinsam die sanitären Einrichtun­gen nutzen. Auch Tagesgäste profitiere­n: Größere Gruppen können wieder gemeinsam an einem Tisch sitzen. Susanne Matthiesse­n nimmt in ihrem Buch „Ozelot und Friesenner­z“kein Blatt vor den Mund, wenn es um die prominente­n Kunden ihrer Eltern, das Pelzgeschä­ft im Besonderen und das Geschäft srt Susanne Matthiesse­n: Ozelot und Friesenner­z – Roman einer Kindheit, Ullstein, 252 S., 20 Euro, ISBN 978-3-550-20064-9 sfl/srt

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