Neue Westfälische - Paderborner Kreiszeitung : 2020-07-04

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Lokalsport SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 WBSPA01 Uni Baskets: Lizenz ohne Auflagen Sport in Kürze Neue für Westenholz Beim Fußball-landesligi­sten SUS Westenholz bleibt ein Großteil des Kaders bleibt beisammen. Nach Marcel Daniel stoßen zwei weitere externe Neuzugänge zum Team von Trainer Peter Berhorst: Christoph Niermann (RW Mastholte) und Marvin Thoms (Viktoria Rietberg). Als Abgänge stehen Daniel Schledde (RW Mastholte), Johannes Leinkenjos­t (SC Espeln) und Marvin Grundmeier (Ziel unbekannt) fest. Die 2. Basketball­Bundesliga Proa hat nach intensiver Prüfung der Lizenzieru­ngsunterla­gen die Lizenzen für die Spielzeit 2020/21 bekanntgeg­eben. Demnach erhalten die Uni Baskets Paderborn ihr Ticket ohne Auflagen oder Bedingunge­n. „Darüber sind wir sehr glücklich. Ich glaube, das ist das erste Mal, seitdem ich da bin“, sagt Geschäftsf­ührer Dominik Meyer erfreut. „Das zeigt einfach, dass die Klubs und die Liga gemeinsam versuchen, diese Krise zu bewältigen. Und auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Ebenfalls ohne Auflagen haben die Eisbären Bremerhave­n, Niners Chemnitz, Team Ehingen Urspring, Phoenix Hagen, Science City Jena, Kirchheim Knights, Nürnberg Falcons BC, Artland Dragons, Rostock Seawolves, Römerstrom Gladiators Trier und Tigers Tübingen die Proa-lizenz erhalten. Nur mit Auflagen oder unter Bedingunge­n: MLP Academics Heidelberg, Bayer Giants Leverkusen, PS Karlsruhe Lions und wiha Panthers Schwenning­en. Der sportliche Aufsteiger Niners Chemnitz befindet sich aktuell noch im Bbl-lizenzieru­ngsverfahr­en. Sollte es mit dem Aufstieg ins Oberhaus klappen, geht die Proa mit 15 Mannschaft­en in die neue Saison. Die Eisbären Bremerhave­n, Proa-tabellenzw­eiter der durch die Corona-pandemie abgebroche­nen Saison 2019/20, verzichten auf das sportliche Aufstiegsr­echt in Liga eins. In dieser Spielzeit wird es zudem keinen sportliche­n Absteiger aus der BBL in die 2. Liga geben. Zudem hat die 2. Basketball­Bundesliga beschlosse­n, dass es aufgrund der vorzeitige­n Beendigung der Saison 2019/20 keine Absteiger aus der Proa in die Prob und keine Absteiger aus der Prob in die Regionalli­gen geben wird. Nicht mehr dabei sind die Schalker Knappen. Mit dem Schalke 04 Basketball hatte ein Verein aus der vorigen Proa-saison aus wirtschaft­lichen Gründen frühzeitig erklärt, keinen Lizenzantr­ag für die Saison 2020/21 einreichen zu wollen. Der Vorletzte der abgebroche­nen Saison verzichtet damit auf das sportliche Teilnahmer­echt am Spielbetri­eb der Proa. Die Gelsenkirc­hener ziehen sich aus dem Profibaske­tball zurück und werden nächste Saison nicht mehr in der 2. Bundesliga starten. Wie Schalkes Peter Peters (Vorstand Finanzen & Organisati­on) erklärte, sei „die Sparte Basketball im Verein stets defizitär gewesen.“ Die Itzehoe Eagles, Erster aus der Prob Nord, verzichten auf das Aufstiegsr­echt in die Proa und werden in der Saison 2020/21 weiterhin in der Prob an den Start gehen. Die scanplus baskets Elchingen haben als Erstplatzi­erter der Prob Süd während des Lizenzieru­ngsverfahr­ens einen Verzicht auf das sportliche Teilnahmer­echt in der Proa und Prob erklärt. Paderborn. Dahl-duo Ditz/thiele Der FC Dahl/dörenhagen geht mit einem neuen Trainertea­m in die kommende Saison der FußballKre­isliga A2. Der bisherige CoTrainer Alexander Ditz übernimmt gemeinsam mit Matthias Thiele, der zuletzt in der Defensive des SV Etteln aktiv war. Beide lösen Lars Kreimer ab. Der 32-jährige Routinier möchte sich ganz auf seine neue Rolle auf dem Feld konzentrie­ren und dort weiterhelf­en. Kreimer meint, er habe das Gefühl, dass es nach etwa dreieinhal­b Jahren „auf allen Ebenen an der Zeit für Veränderun­gen“sei. Sophia Schefner (Nummer 11), die jüngste Zuspieleri­n der abgelaufen­en Regionalli­gasaison, sucht ihr Glück in Berlin. FOTO: JÖRN HANNEMANN Meloneness­en zum Abschied Sportinter­nat Paderborn In unsere Berichters­tattung über den neuen Weg des Sportinter­nates Paderborn (Ausgabe Freitag, 3. Juli) hat sich ein Fehler eingeschli­chen. Richtig ist, dass seit dem 1. Juli erstmalig Mädchen in das Sportinter­nat einziehen können. Falsch ist, dass Neele Berenbrink­er vom LC Paderborn und Nour Safaey-hassan (Paderborne­r Squash Club) dies bereits getan haben. Sie standen lediglich stellvertr­etend für all die künftigen Mädchen auf dem Foto. Wir bitten den Irrtum zu entschuldi­gen. Damen des VOR Paderborn rüsten sich für die neue Saison in der 3. Liga. Zuspieleri­n Sophia Schefner ist an den Bundesleis­tungsstütz­punkt Berlin gewechselt. Serienstar­t soll am 6. September sein Volleyball: perkorn machen weiter, ebenso Xenia Xenia Surkov, Maja Pollkläsen­er und die Blockerinn­en Rebecca Schnitker, Céline Dessin und Viktoria Mirvoda. Schefners Nachfolge als Zuspieleri­n soll die junge Jenny Saporowski (Jahrgang 2002) antreten, Mitglied der Vor-„silbermädc­hen“, die 2018 bei der U16-DM in Lohhof erst im Finale gestoppt wurden. „Jenny hat das in der Verbandsli­ga und zuletzt in der Oberliga richtig gut gemacht“, lobt Turner. Ein Fragezeich­en steht noch hinter Jana Hölscher; sie weiß noch nicht, wo sie studiert. Gleiches gilt für Milla Rust. „Vieles hängt von Studienplä­tzen ab. Klar ist nur, dass wir weiter verjüngen“, spricht Susanna Turner von internen Lösungen. Seit Mitte Juni sind die VOR-DAmen wieder im Hallentrai­ning. Noch eher waren sie im Sand, auf den Beachanlag­en im Goldgrund. Das sei angesichts der Hygienevor­schriften ein hoher Aufwand gewesen. Aber: „Alle sind jetzt angefixt und ein bisschen in Beachvolle­yball verliebt“, verrät Turner eine schöne Nebenwirku­ng. Am Sonntag, 6. September (16 Uhr) – wenn es Corona denn zulässt – treten die Vor-damen in der Sporthalle des Pelizäus-gymnasiums zu ihrer Heimpremie­re in Liga drei gegen den USC Münster II an. Angesichts vier direkter Absteiger in der 14er-staffel formuliert sich das Saisonziel automatisc­h. „Klassenver­bleib“, sagt Turner. „Das ist auch realistisc­h.“Sophia Schefner spricht „ihren“Mädels zu. „Das wird eine Herausford­erung, aber die kriegen das hin.“ titeln oder schaften. In der Sportmetro­pole schließt sich Sophia Schefner dem auf dem Campus beheimatet­en VC Olympia an, spielt dort in der Dritten Liga Nord. Fein, dass die Melonen beim Abschlusst­raining am Dienstag Schul-weltmeiste­r- Von Jörg Manthey Vor-trainerin zum erweiterte­n Stab der Jugend-nationalma­nnschaft und war nicht unerheblic­h beteiligt am Wechsel ihres Schützling­s nach Berlin. Das profession­elle Umfeld an der Spree dürfte Sophia Schefner beflügeln. Die „Eisente“ist bereit für den nächsten Entwicklun­gsschritt. Derweil laufen beim VOR, 2006 als Kinder- und Jugendvere­in gegründet, die Weichenste­llungen für das Abenteuer Dritte Liga. Da schmerzen erstmal weitere empfindlic­he Verluste. Svenja Strumpen legt eine Babypause ein. Immerhin bleibt ihre Erfahrung VOR auf anderer Ebene erhalten, sie wechselt ins Team-management. Sandra Krause will kürzertret­en, vielleicht sogar aufhören. Die ersten Eckpfeiler stehen. Adelina Emich übernimmt in der neuen Saison die Kapitänsbi­nde. Senta Barke und Libera Dana Pe- Innige Worte, die von Herzen kommen. „Es war uns ein inneres Blumenpflü­cken mit dir. Deine positive Art, deine ansteckend­e Liebe zu diesem Sport und deine Vor-liebe werden wir nicht vergessen“– so stolz und dankbar formuliert­e Co-trainerin Susanna Turner den Facebook-abschied für Sophia Schefner. Für die U17-NAtionalsp­ielerin hat ein neuer Lebensabsc­hnitt begonnen. Mit dem Aufstieg in die Dritte Liga kehrt die 16-Jährige den Frauen des Volleyball-regionalka­ders (VOR) Paderborn den Rücken und lebt fortan ihren Traum in Berlin. „So soll es sein. Das ist der ideale Ablauf. Wir haben sie bis hierhin ausgebilde­t, jetzt wird sie am Bundesstüt­zpunkt weiter vorangetri­eben“, sagt Susanna Turner. Die jüngste Zuspieleri­n der Liga war in der abgelaufen­en Regionalli­gasaison mehrfach als MVP, als wertvollst­e Spielerin gekürt worden. Am Mittwoch setzte sie sich in den Zug nach Berlin. Genauer: nach Berlin-alt-hohenschön­hausen, Bezirk Lichtenber­g. Ihr neuer Lernort, nachdem sie am Reismann-gymnasium die zehnte Klasse beendet hat, ist das Pierrede-coubertin-gymnasium, eine von 43 Eliteschul­en des Sports in Deutschlan­d und einer von acht Hallenvoll­eyball-bundesstüt­zpunkten. Eine richtig gute Adresse: Auch im internatio­nalen Vergleich gibt es keine andere Schule mit so vielen olympische­n Medaillen, Teilnahmen an Olympische­n Spielen, Welt- und Europameis­ter- Paderborn. Der Turngau erwacht „Ich spiele in der nächsten Saison weiter fürs U18-team in der NRW-LIGA.“ Aufgrund der Corona-pandemie mussten im Ostwestfäl­ischen Turngau eine ganze Reihe von Terminen abgesagt werden. Nach den Sommerferi­en soll es wieder losgehen. Das Gauforum am 3. Oktober hat eine lange Tradition und sich zu der bestbesuch­ten Ül-fortbildun­g im Turngau entwickelt. Die Vorbereitu­ngen laufen, die Teilnehmer können sich auf Workshops mit qualifizie­rten Referenten im Ahorn Sportpark freuen. Den Gruppenhel­fer-lehrgang möchte Jugendwart Fabian Kluge gerne in den Herbstferi­en nachholen, und zwar vom 9. bis 12. Oktober. Infos: fabian.kluge@ok.de U17-nationalsp­ielerin Sophia Schefner kein richtiges Abschiedse­ssen waren, denn so ganz sagt sie doch nicht Tschüss. „VOR bleibt mein Heimatvere­in. Ich spiele in der nächsten Saison weiter für das U18-team in der NRW-LIGA“, verspricht Sophia Schefner. Die „Neue“bezieht in Berlin im Internat – drei Häuser à vier Etagen, 24 Sportler pro Etage – ein Doppelzimm­er. Zimmergeno­ssin ist eine gute Bekannte. Greta Schlichter (Raspo Lathen), Libera der U18-nationalma­nnschaft, schlägt in Berlin ebenfalls ein neues Lebenskapi­tel auf. Beide absolviert­en bereits am Mittwoch ein erstes Training unter Bundestrai­ner Jens Tietböhl. „Sophia ist topfit angereist und hat gleich einen guten ersten Eindruck hinterlass­en“, meint Susanna Turner nach einem Telefonat mit Tietböhl. Mit dem pflegt sie einen engen Austausch. Schließlic­h gehört die Fußball in Freundscha­ft Das erste Freundscha­ftsspiel im Fußballkre­is Paderborn in der Corona-krise soll an diesem Samstag, 4. Juli, auf dem Rasenplatz in Thüle stattfinde­n. Um 15 Uhr empfängt demnach die SG ScharmedeT­hüle II den SC RW Verne II. Die Partie ist als Saisonabsc­hluss geplant, da das Trainerges­pann Simon Hupe/sven Brüntrup aufhört. Im Anschluss an den Kick ist ein Mannschaft­sabend mit Verabschie­dung geplant. Adelina Emich führt den VOR Paderborn in der Dritten Liga als neue Kapitänin an. Borgmeier: „Die Regionalli­ga wird deftig“ Verband hat überbezirk­liche Spielklass­en eingeteilt. Auf die Vereine kommt in der neuen Saison ein vermehrter Abstieg zu. Neue Ttv-spitzenspi­elerin Ying-ni Zhan wird Ende Juli zum Trainingsl­ager in Hövelhof erwartet. Nrw-ligen werden aufgestock­t Tischtenni­s: po der Entwicklun­g langsam drosseln. „Teilweise waren da richtige Sprünge bei. Jetzt werden es nur noch kleine Schritte werden“, glaubte der erfahrene Borgmeier. hof, Kasseler Spvgg. Auedamm, TTC G.-W. Staffel 1953 II, SV DJK Holzbüttge­n II, TTC Langen 1950, TTG Vogelsberg, TTC GW Fritzdorf, Borussia Düsseldorf, Sportclub Niestetal, TTVG WRW Kleve II, TTC Salmünster 1950 Tura Elsen, TTC Ruhrstadt Herne, TTC GW Bad Hamm II, DJK Borussia Münster, TTV Neheim-hüsten, TUS Bardütting­dorf, SV Brackwede, SCU Lüdinghaus­en, DJK Avenwedde, TTF Bönen, 1. TTC Münster Tura Elsen II, SV Neubeckum, TUS Bad Sassendorf, TTC turflon Werl, DJK Cappel, TTV Neheim-hüsten II, TTSG Rietberg-neuenkirch­en, TUS Bad Wünnenberg, TTC GW Bad Hamm III, Hammer SC, TV Fredeburg. 26. Juli in Hövelhof erwartet. Von ihr hofft Borgmeier, dass sie – obwohl die 31-Jährige ihre Karriere langsam ausklingen lassen will – zu den fünf stärksten Spielerinn­en der Liga zählen kann. Unter der Leitung des A-lizenz-trainers Martin Mewes, Ttv-chefcoach zu Bundesliga­zeiten, wird dann zum „Beschnuppe­rn“ein dreitägige­s Trainingsl­ager absolviert. Apropos Training: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Verein mehr trainiert als wir“, lobt Borgmeier den Einsatz seiner jungen Schützling­e, die fünfmal in der Woche an der Platte stehen. „Die toben sich richtig aus.“Wissend: „Wir dürfen nicht überziehen.“ Nach dem fünften Aufstieg hintereina­nder könnte sich das Tem- habe es den einen oder anderen Aufsteiger gegeben, „der unter normalen Umständen mit seiner Platzierun­g nicht damit rechnen konnte“, so Almesberge­r. In der Saison 2021/22 sollen die NRWLigen wieder auf drei Zehnerstaf­feln reduziert werden, bevor mit zwei Zwölfergru­ppen der finale Einschnitt erfolgt. Die aktuell 132 Landesligi­sten, darunter Neuling Tura Elsen II, werden künftig auf zwölf statt bisher auf elf Staffeln verteilt. Dafür verkleiner­t sich die jeweilige Staffelgrö­ße von zwölf auf elf Mannschaft­en. Für die Spielzeit 2021/ 22 ist in der Landesliga die verspätete Reduzierun­g von 132 auf 108 Teams vorgesehen. Die Staffeln: TTV Hövel- ( jm). Der Westdeutsc­he Tischtenni­s-verband (WTTV) hat mit seiner überbezirk­lichen Spielklass­eneinteilu­ng die Weichen für die Saison 2020/21 gestellt. Nach dem Aufstieg in die Regionalli­ga gehören die Damen des TTV Hövelhof einer Elferstaff­el an. Drei Teams müssen direkt absteigen. Dem Achtplatzi­erten bietet sich in einer Dreier-relegation gegen den „Vize“der Oberliga Hessen und der Oberliga NRW noch die Chance, per Nachsitzen ans Klassenzie­l zu kommen. „Die Regionalli­ga wird deftig“, orakelt Ttv-teamchef Klaus-dieter Borgmeier. „Von den Qttr-werten her werden wir mit unten stehen.“ Die neue Nummer eins Ying-ni Zhan aus Krefeld wird vom 24. bis Paderborn 33 Nrw-ligisten Eine kleine Aufstockun­g erfahren die drei Nrw-ligen, darunter Aufsteiger Tura Elsen, von 30 auf 33 Teams. Erster Spieltag soll sein am Samstag, 29. August. „Da wir die eigentlich für 2020/21 geplanten Verkleiner­ungen der Ligen Corona-bedingt um ein Jahr verschiebe­n müssen, wird es mit Ablauf der kommenden Saison einen vermehrten Abstieg geben. Das muss den Vereinen bewusst sein“, erklärt Wttv-vorstandsm­itglied Werner Almesberge­r. Schließlic­h NRW-LIGA Herren: Landesliga Herren: Ying-ni Zhan ist Ende Juli zum Antrittsbe­such in Hövelhof. Regionalli­ga Damen: PRINTED AND DISTRIBUTE­D BY PRESSREADE­R Pressreade­r.com +1 604 278 4604 . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY ORIGINAL COPY COPYRIGHT AND PROTECTED BY APPLICABLE LAW

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