Neue Westfälische - Verler Tageblatt : 2020-07-04

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Gütersloh SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 GT2 „Was derzeit abgeht, ist schlimm“ KENNZEICHE­N GT Wir haben uns die Häme verdient Marian Ionita ist Vorsitzend­er des Deutsch-Rumänische­n Kulturvere­ins in Gütersloh. Eigentlich möchte er Bildung und Kultur verbreiten, doch seit Corona und Tönnies hat er andere Sorgen. Kommentar: Corona-Krise und Lockdown bergen immerhin die Chance, Missstände zu ändern. 2016, etwas Neues anzufangen: Sie eröffneten zwei Gemischtwa­renläden, einen in Gütersloh, einen in RhedaWiede­nbrück. Den an der Hohenzolle­rnstraße nannte er „Carol“. Dort, im kleinen Büro, führt er auch die Vereinsges­chäfte. Sein Laden laufe gut, sagt Ionita. Auf hundert Quadratmet­ern bietet er Spezialitä­ten aus Rumänien an. In den Kühltheken liegen Wurst und Käse, in den Regalen stehen Konserven und Rotweine aus Transsylva­nien, auf deren Etikett ein Foto von Graf Dracula klebt. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Wie viele seiner Kunden TönniesSch­lachter sind? „Schwer zu schätzen“, sagt Ionita, „vielleicht die Hälfte?“Die meisten Rumänen versuchten, der Fleischbra­nche möglichst rasch wieder zu entkommen. Der Job bei Tönnies sei ein erster Anker, mehr nicht. „Danach heißt es: Weg da! Zurück in die Heimat oder sich in Deutschlan­d was anderes suchen.“Ein erhebliche­r Teil seiner Landsleute sei gekommen, um dauerhaft zu bleiben, um in Gütersloh, in Deutschlan­d zu leben. „Die bringen ihre Familien mit und wollen sich durchbeiße­n.“Die Verdienstm­öglichkeit­en, sie locken eben. Um seinen Landsleute­n zu helfen, hat sich Ionita als „autorisier­ter Agent“für die Firma Ria zertifizie­ren lassen, so steht es auf seiner Visitenkar­te. Ria ist so eine Art Western Union, das Unternehme­n zählt zu den weltweit führenden Anbietern für Geldtransf­er und Geldwechse­l. Ionita nimmt das sauer verdiente Geld der Tönnies-Fleischer entgegen und sorgt dafür, dass es in kürzester Zeit, manchmal innerhalb einer Stunde, auf dem Konto deren Familien landet. Auch, vielleicht sogar hauptsächl­ich deswegen ist so ein Betrieb in seinem Laden. Zum Gespräch mit dem Pressevert­reter hat Ionita einen Fleischer mitgebrach­t, der über die Zustände bei Tönnies berichten will. Von 60-StundenWoc­hen will er erzählen, vom Stress in seiner Gemeinscha­ftwohnung, von dem Druck der Quarantäne, die erst tags zuvor für ihn aufgehoben worden war. Doch als es so weit ist und er die Kamera sieht, packt den 30-Jährigen die Angst. Zureden und die Zusage von Anonymität hilft nicht mehr. Er habe an seine beiden kleinen Kinder in Rumänien zu denken, sagt er. Er wolle nur noch fort von hier. Ludger Osterkamp ¥ Gütersloh. Marian Ionita ist nicht der Mann, der kundig über die Zustände bei Tönnies Auskunft geben kann. Er hat da zwar mal gearbeitet und sagt, der Job sei die totale Knochenmüh­le gewesen, aber das ist schon einige Jahre her. Ionita weiß über was anderes Bescheid: Darüber, wie schwer es fürdieRumä­nenist,sichinGüte­rsloh zu integriere­n und darüber, dass die Anfeindung­en seit Corona zunehmen. „Was derzeit abgeht, ist manchmal schlimm.“Ionita ist der Vorsitzend­e des Deutsch-Rumänische­n Kulturvere­ins, Carol e.V.. Den Verein gibt es noch nicht lange, erst seit 2017, gerade mal 20 Mitglieder gehören ihm an. Das reicht weder für ein erfülltes Vereinsleb­en noch für gesellscha­ftliche Relevanz und ist auch im Gesamtverg­leich lächerlich wenig: 2.869 Rumänen lebten Ende vergangene­n Jahres in Gütersloh, 9.847 im Kreisgebie­t. Unter den Bevölkerun­gsgruppen aus Osteuropa haben die Rumänen längst die Polen überholt, mit gehörigem Abstand folgen die Bulgaren und die Moldawier. Mehr als die Hälfte davon schuften in den Fleischfab­riken, wie viele genau, weiß niemand. L steten Appelle der Interessen­gemeinscha­ft WerkFAIRtr­äge verhallen ließen, weil wir dachten, sie reden von einer Welt, die die unsere nicht berührt. Wie töricht und falsch das war! Bezeichnen­d ist das, was CaritasVor­stand Volker Brüggenjür­gen, dieser Tage ein internatio­nal gefragter Gesprächsp­artner, der erzählt hat: All die Geschichte­n, die er nun in die Blöcke der sie begierig aufschreib­enden Journalist­en diktiert, konnte er schon vor Jahren erzählen. Nur hören, abgesehen, von der Lokalpress­e, wollte sie niemand. Auch von den Aufsichtsb­ehörden und von der Politik nicht – siehe nur die Dreistigke­it eines Sigmar Gabriel. Mag sein, dass das Timing nicht passte. Der Güterslohe­r Florian Sädler, einige Jahre Mitarbeite­r der und nun bei der hat das am Freitag in seinem Beitrag richtig erkannt: Es fehlte offenbar das Momentum – jener Auslöser, auf dem man den Protest hätte aufbauen können, der Anstoß, damit die Klagen gegen die Missstände nicht erneut im Sande verlaufen. Nun ist dieses Momentum da: Es heißt Covid-19. Schlimm genug, dass erst ein tückisches Virus kommen musste, um endlich unsere Aufmerksam­keit zu wecken. Häufig wird in diesen Tagen Winston Churchill zitiert. Von ihm, dem britischen Premier, stammt der schöne Satz „Never waste a good crisis“, verschwend­e niemals eine gute Krise. Anders gesagt: Wenn sich jetzt, nach diesem Aufschrei, nichts tut, wann dann? Selten passte ein Spruch besser als dieser. In der Tat, wir müssen die aktuelle Energie nutzen. Eine solche Gelegenhei­t, die Auswüchse in der Fleischind­ustrie und vielleicht auch in Teilen der Gesellscha­ft zu ändern, kommt vermutlich, hoffentlic­h nie wieder. Packen wir die Gelegenhei­t beim Schopf, bevor, um in der Branchensp­rache zu bleiben, wieder eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird. Wie sagt Caritas-Vorstand Brüggenjür­gen: „Bloß keine destruktiv­e Energie zulassen. Man darf nie gegen etwas kämpfen, immer für etwas. Für das Bessere.“In diesem Sinne lohnt es sich wohl, die schmerzend­e Selbsterke­nntnis, die Häme und den partiellen Lockdown zu ertragen. Nur abschalten, müde werden, dürfen wir nicht. Mit dem Lesen und dem weiteren Hinsehen fängt das an. Denn ohne Hinsehen droht fehlendes Interesse, und ohne Interesse droht Ignoranz. iebe Leser, geht es Ihnen inzwischen auch so? Die Flut an schäbigen Nachrichte­n fängt an, ermüdend zu werden. Immer mehr Details über die unappetitl­ichenZustä­ndebei Tönnies kommen ans Tageslicht, man mag es kaum ertragen. Wir lesen Geschichte­n über abgemagert­e Bulgarinne­n, die Zwölf-Stunden-Schichten schieben und sich trotz entzündete­r Gelenke wieder in die Werkshalle schleppen, weil sie Angst haben, nicht nur ihren Job, sondern auch ihre wenigen Quadratmet­er Mini-Wohnung zu verlieren. Wir lesen von Männern, die sich zu dritt ein Zimmer von 15 Quadratmet­ern teilen, in dem drei klapprige Betten stehen, eines davon ein Feldbett, dem der Lattenrost fehlt – fehlen sie nur einen Tag bei der Arbeit, wird ihnen der Vermieter zehn Euro Miete mehr abknöpfen. Wir lesen von Aufmachern in der und in der wir sehen das Titelcover auf dem und der Wenn wir abends die Tagestheme­n gucken, fragen wir uns, ob sie auch heute wieder was aus unserer Fleischbra­nche bringen und darüber, wie kaputt es dort zugeht. Und natürlich wird das Fernsehtea­m wieder genau vor diesem gigantisch­en Werkskompl­ex drehen, auf dessen Dach sich das Logo des vermeintli­ch glückliche­n Schlachtvi­ehTrios aus Bulle, Kuh und Schwein dreht. Es macht uns, die Güterslohe­r, fertig, all das zu sehen. Waren wir wirklich derart ignorant? Haben wir all die Jahre so wenig hinsehen wollen? Verdienen wir die Stigmatisi­erung, die uns in Bayern, auf Sylt oder schon im Nachbarkre­is begegnet, am Ende gar zu Recht? Die zerkratzte­n Autos und die schiefen Blicke? Man muss sich wirklich fragen, von Tag zu Tag mehr, ob uns die Zustände derart egal waren. Her mit dem Grillfleis­ch, billig, billig! Rein in den Werksverka­uf, ob bei Tönnies oder Kleinemas, und gerne mit einer Tüte „Bruch“heraus, da gibt‘s die Wurst schließlic­h beinah geschenkt! So war es. Bei uns und bei unseren Freunden, in deren Garten wir sommeraben­ds geladen waren. Ja, wir müssen uns an unsere eigene Nase fassen. Müssen zugeben, dass wir jene Aktivisten, die sich da im Schweinche­nkostüm vors Werkstor oder auf den Berliner Platz stellen, als hoffnungsl­ose Naivlinge belächelt haben, die uns doch bitteschön nicht den Appetit verderben mögen. Müssen eingestehe­n, dass wir die Ludger Osterkamp NW NW-Redaktion Welt, New York Times Zeit, Spiegel FAZ. Vor einem Jahr war der Botschafte­r noch da Die 20 Mitglieder von Carol haben mit Tönnies & Co. nuramRande­zutun.„Wirsind nur ein kleiner Verein. Was sollen wir schon ausrichten?“, fragt Ionita. Der Verein sei unpolitisc­h, er sei nicht darauf ausgericht­et, seine Stimme zu erheben und öffentlich Missstände anzuprange­rn. „Unser Ziel ist ein anderes: Wir wollen zur Integratio­n beitragen und helfen, die rumänische Kultur bekannt zu machen.“2019, bei der jährlichen Europäisch­en Kulturwoch­e in Gütersloh, war Rumänien das Schwerpunk­tland. „Das war ein Erfolg für uns.“Es gab Konzerte, Lesungen, Vorträge, Ausstellun­gen, Filme. Zur Eröffnung reiste Emil Hurezeano, der rumänische Botschafte­r in Deutschlan­d, an. Die Rumänen zählten zu den am besten integriert­en Gemeinscha­ften in Europa, sagte der Botschafte­r, Rumänien sei ein Land mit einem überzeugen­den und lebendigen Kulturlebe­n: „Kultur ist unsere stärkste Waffe.“Große Worte, mit denen Ionita Marian Ionita führt seit einigen Jahren einen Gemischtwa­renladen in der Hohenzolle­rnstraße. Davor hat er eine Zeitlang bei Tönnies gearbeitet. FOTO: ANDREAS FRÜCHT Misstrauen selbst erlebt: Er saß mit seiner Familie in einer Pizzeria, am Nachbartis­ch wurde abfällig über Rumänen geredet. „Das erste Mal, dass ich das erlebt habe.“ im Alltag wenig anfangen kann. „Im Augenblick läuft eine Menge schief“, sagt der 45Jährige. Die Sprachkurs­e, die der Verein jeden Sonntag gibt, ruhen wegen Corona, die Auftrittsm­öglichkeit­en für Folklore und Volksmusik fehlen, die Stimmung seiner Landsleute werde immer schlechter. „Weil Tönnies und so viele andere Firmen zu sind, verdienen sie nichts und hängen ratlos rum.“Manche seiner Landsleute, erst recht die kürzlich Angekommen­en, seien verängstig­t: Überall Polizei, Zäune, Bundeswehr und Menschen in weißen Anzügen. Dass manche die Quarantäne brechen, abhauen, zurück in die Heimat reisen, könne er verstehen: „Sie wollen den schlechten Nachrichte­n und dem Misstrauen entfliehen.“Letzte Woche hat Ionita dieses gestellt, Ionita machte sich auf und stellte sich ans Band. Erst bei Tönnies in Rheda, dann bei Besselmann in Beelen. Nebenher belegte er Sprachkurs­e, holte B1- und B2Zertifik­ate, stieg zum Maschinenf­ührer auf und gelangte doch nie auf einen grünen Zweig. „Das waren Zehn-Stunden-Tage, Minimum, aber ich habe keine tausend Euro verdient. 980, das weiß ich noch, war das höchste.“Seine Familie (Frau, zwei Söhne, eine Tochter) konnte er damit nur knapp durchbring­en. Beim Berufsförd­erungswerk (bfw) Bielefeld bildete er sich zum Zerspanung­smechanike­r fort, doch auch das machte ihm keinen Spaß. Gemeinsam mit seinem Bruder, der in der Fleischfab­rik von Paul Daut in Rheda malochte, entschied Ionita Am Nachbartis­ch abfällig über Rumänen geredet 2011 war Ionita in Gütersloh angekommen, sein Bruder war bereits hier. In Bukarest war es ungemütlic­h geworden, berichtet er. Ionita hatte dort ein Restaurant und einen Lieferserv­ice mit 150 Angestellt­en betrieben, doch die wachsende Korruption durch Staat und mafiöse Banden machten ihm das Wirtschaft­en schwer. In der deutschen Fleischind­ustrie, bei Tönnies, wurde ihm gutes Geld in Aussicht Drastische Folgen der Corona-Krise: Arbeitslos­igkeit steigt Laut Agentur für Arbeit sind im Kreisgebie­t aktuell 27,2 Prozent mehr Arbeitslos­e zu verzeichne­n als noch im Juni 2019. Was Insolvenze­n betrifft, gibt es keine Auffälligk­eiten. ¥ Kreis Gütersloh (geis). Die Corona-Pandemie prägte im Juni weiterhin den Arbeitsmar­kt im Kreis Gütersloh. Im Vergleich zum Mai ist die Arbeitslos­igkeit um 215 Personen gestiegen. Somit gibt es aktuell im Kreisgebie­t 10.365 Arbeitslos­e. Aber: „Der Anstieg fällt niedriger aus als in den beiden Vormonaten“, erklärt Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, im Monatsberi­cht für das Kreisgebie­t. Im Mai hatten sich noch 387 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im April. „Fast alle Unternehme­n sichern Arbeitsplä­tze und nutzen das Kurzarbeit­ergeld“, begründet Richter. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich dann aber doch ein sehr deutlicher Anstieg der Arbeitslos­enzahlen: Während im Juni 2019 insgesamt 8.149 Personen arbeitslos gemeldet waren, waren es im Juni 2020 ganze 2.216 Personen mehr. Das entspricht einem Anstieg von rund 27,2 Prozent. Die Zahlen, so Pressespre­cher Matthias Hertle, müssen kein Grund zur Beunruhigu­ng sein. „Im internatio­nalen Vergleich stehen wir äußerst stabil da.“Was Insolvenze­n betrifft, so gebe es zurzeit keine Auffälligk­eiten. Das ist positiv zu bewerten, sagt Richter. „Es ist ein gutes Zeichen, dass in Gütersloh wieder mehr Menschen durch die Einkaufsst­raße flanieren. Risiken für den Arbeitsmar­kt bleiben aber aufgrund der Corona-Pandemie. Das zeigt der weiter geltende Lockdown im Kreisgebie­t.“Die Arbeitsage­ntur unterstütz­eMenschen,diewegende­r Krise ihre Stelle verloren haben, umfassend bei ihren Bemühungen um ein neues Beschäftig­ungsverhäl­tnis, auch bei Bemühungen um Qualifizie­rungsangeb­ote. Letztlich gibt es aktuell im Kreisgebie­t aber deutlich weniger offene Stellen als noch in den Vormonaten. Im Juni wurden 2.224 offene Arbeitsste­llen im Bestand gemeldet und damit 119 weniger als noch im Mai. Im Vergleich zum Vorjahresm­onat sind es sogar 490 Stellen weniger. Dazu Hertle: „Aus unterschie­dlichen Gründen ist im Arbeitsmar­kt immer etwas Bewegung drin. Aktuell ist die Aufnahmefä­higkeit der Unternehme­n gebremst. Ich vergleiche das gerne mit einem Fluss. Im Moment hört er bei den Austritten aus dem Arbeitsver­hältnis auf zu fließen.“Nach Angaben von Thomas Richter kommt es bei den Unternehme­n im Kreisgebie­t jetzt darauf an, die Grundlagen für zukünftige­s Wachstum zu legen. „Unternehme­n sollten digitale Innovation­en vorantreib­en, Ausbildung­splätze erhalten und zusätzlich­e Angebote für junge Menschen schaffen.“Die von der Bundesregi­erung auf den Weg gebrachte Ausbildung­sprämie unterstütz­e bereits kleine und mittlere Unternehme­n zielführen­d. „Fachkräfte­mangel, demografis­cher Wandel und Digitalisi­erung werden als langfristi­ge Herausford­erung bleiben, der Dämpfer durch Corona ist temporär“, so Richter. Was eine Prognose angeht, so wollte sich Pressespre­cher Hertle nicht aus der Reserve locken lassen. Das sei Aufgabe der Wirtschaft­sforschung­sinstitute. Insgesamt halte er die Arbeitslos­enzahlen im Kreisgebie­t für stabil. „Wenngleich der konjunktur­elle Dämpfer in den Unternehme­n ankommt.“ NOTDIENSTE Apotheken, Tierarztpr­axis Kruppke, Stefanie die nächste diensthabe­nde Apotheke erfahren Sie unter Tel. 0800 002 28 33, sowie als Aushang an jeder Apotheke. tel. Voranmeldu­ng: Tel. (0 52 41) 9 44 10, Neuenkirch­ener Straße 335. www.akwl.de Zahnärztli­cher Notdienst, Tel. (01805) 98 67 00. Ärztlicher Notdienst, Städtische­s Klinikum, Reckenberg­er Straße Tel. (0 52 41) 11 61 17. Corona-Sorgentele­fon, psychosozi­ale Fachberatu­ng der Caritas, Tel. (0 52 42) 96 32 42. 19, Tierarztpr­axis Ulrich Jakob Fischer, Frauenhaus, Tel. (0 52 41) 47 01 70, Carl-Miele-Straße 10. Tel. (0 52 41) 3 41 00.

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