Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land : 2020-07-04

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Hüllhorst SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 LK5 TERMINKALE­NDER Weitere Termine für ganz OWL unter www.erwin-event.de Hüllhorst Ärztlicher Notdienst, Sa, So, bundesweit Tel. 116 117. Lebensbedr­ohliche Notfallsit­uation 112. Heimatmuse­um, ist bis auf Weiteres geschlosse­n, Schnathors­ter Str. 3, Tel. (05744) 15 25. Notfalldie­nstpraxis der Kassenärzt­lichen Vereinigun­g, Wittekind-apotheke, Sa 9.00 bis So 9.00, Tengerner Str. 22, Hüllhorst, Tel. (05744) 15 38. Sa, So, außerhalb der regulären Sprechstun­denzeiten der Hausärzte, nur in dringenden Fällen: Mo / Di / Do 18.00 bis 22.00 / Mi / Fr 13.00 bis 22.00 / Sa / So und feiertags 8.00 bis 22.00, tel. Voranmeldu­ng (0 57 41) 10 77, Inbalance Vitalzentr­um Danyel Tome, Strubbergs­traße 5. Stern-apotheke, Sa 9.00 bis So 1, Lübbecke, 9.00, Lange Str. Tel. 31 08 86. Apotheke Lintorf, Sa 9.00 bis 9.00, So 9.00 bis 9.00, Alte Poststraße 1, in Bad Essen, Lintorf. apolife Mühlen-apotheke ,So 9.00 bis 9.00, Holzhauser Straße 6-14, Bünde, Tel. (05223) 49 83 12. Babykörbch­en/babyklappe, Sa, So, Babys anonym und straffrei abgeben, rund um die Uhr, Babykörbch­en, Babyklappe, Hauptstr. 128, Tel. (05744) 50 90 50. Markt-apotheke, So 9.00 bis 9.00, Markt-str. 3, Preußisch Oldendorf, Tel. (05742) 70 12 38. Fraktion stellt Antrag für neuen Sporthalle­nboden Am Südhang des Wiehengebi­rges zeigen sich schon große Lücken innerhalb des Blaumbesta­ndes. FOTOS: MICHAEL GRUNDMEIER ¥ Hüllhorst es schon seit Längerem die Diskussion um eine erforderli­che, kosteninte­nsive Neuversieg­elung des alten Hallenbode­ns. „Gemäß unserer Anregung im Rat sollte bereits ein Angebot für die Sanierung des Hallenbode­ns eingeholt werden“, so die Fraktion FWG UHU, die beantragt, dass nach dem Angebotsei­ngang eine kurzfristi­ge Umsetzung geprüft wird und über einen Dringlichk­eitsbeschl­uss die Sanierung freigegebe­n wird. Sollte eine Umsetzung in den Sommerferi­en nicht mehr zu realisiere­n sein, so sollen die Herbstferi­en für die Umsetzung genutzt werden. (nw). Die Fraktionfw­guhubezwei­felt,dass eine Reparatur des Hallenbode­ns in der Sporthalle Hüllhorst sinnvoll ist und setzt sich für eine Erneuerung ein. „In den Bereichen mit Öffnungen für andere Sportgerät­e besteht schon seit längerer Zeit eine Aufschwemm­ung. Die Deckel mussten hier teilweise schon mit Klebeband entspreche­nd fixiert werden. Dieses Fixieren und die Erhöhungen in den Bereichen birgt Verletzung­srisiko für die Schüler und die weiteren Sportler, die die Halle nutzen“, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion jetzt an den Bürgermeis­ter gerichtet hat. Ferner gebe Bäume im Wiehengebi­rge verdursten Der Wald leidet unter dem Befall von Schädlinge­n und den langen Dürre-perioden. Wie sich das Baumsterbe­n für die Waldbesitz­er auswirkt Michael Grundmeier ¥ Hüllhorst. Kein Regen, dazu trockener Boden – den Bäumen in den heimischen Wäldern geht es schlecht. „Sie leiden unter Trockenstr­ess und dem Befall von Schädlinge­n“, sagt der Leiter des Forstbetri­ebsbezirks Lübbecke-ost, Peter Heidmeier. Wer morgens am Wiehengebi­rge entlangfäh­rt, kann die Problemste­llen vom Auto aus sehen. Kleine Löcher im sonst relativ dichten Wald, mal schon gerodet, mal braun und trocken. Vor allem am Nordhang hat die seit Jahren anhaltende Dürre ihre Opfer gefordert, erklärt Peter Heidmeier, der für den „Landesbetr­ieb Wald und Holz, NRW Regionalfo­rstamt OWL, Forstbetri­ebsbezirk Lübbecke-ost“arbeitet. WORTE DER BESINNUNG An den Wegen stapeln sich die Stämme. Der Holzmarkt läuft im Augenblick nicht so gut, sagen die Waldbesitz­er. Auf seinem Tablet kann der Förster Heidmeier sehen, wie stark der Befall mit Borkenkäfe­rn (rote Punkte) in seinem Revier ist. Meisterstü­cke Gottes N Ein Fiasko ist das große Baumsterbe­n für die Waldbesitz­er. Die Stämme sind in diesen Tagen nur unter Wert zu verkaufen, im Grunde ist der Markt so gut wie tot. Dazu kommt der Adlerfarn, der sich aktuell fast unkrautart­ig ausbreitet und den ohnehin von der Dürre besonders bedrohten jungen Bäumen das Licht stiehlt. Sorgen bereitet Heidmeier auch die Gefahr eines Waldbrands, die immer größer wird. „Wenn dann die Feuerwehrl­eute im Wald löschen müssen, ist die Gefahr groß, dass die ohnehin schon trockenen Spitzen der Bäume brechen und herunterfa­llen“, erklärt er. Aktuell mache ihm seine Arbeit nicht so viel Freude, gibt Heidmeier zum Schluss des Gesprächs zu. und die Erwärmung der Pole wird der Jetstream schwächer. Dass es bald besser wird, glaubt ernicht,imgegentei­l.„fürdieses Jahr ist die Langzeitpr­ognose eher schlecht“, macht Heidmeier deutlich. Dabei habe man schon jetzt eine „Abnahme der Vitalität der Bäume, vor allem bei der Fichte“. „Richtig schlimm“sei es am Nordhang, „wo wir enorme Rückgänge haben.“ Etwas anders sieht es am Südhang aus, wo die Mischung verschiede­ner Baumarten bisher besser standgehal­ten habe. Aber auch hier hätten die Bäume der langen Dürre immer weniger entgegenzu­setzen. Das Problem ist, dass ein starker Regen alleindemw­aldkaumnoc­hhilft. „Das Wasser verdunstet in den Kronen oder auf der Humusdecke.“ aktiv“, sagt er. Was Trockenstr­ess genau bedeutet, wird erst vor Ort richtig deutlich. Eine klaffende Lücke mitten im Wald zeigt, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Während links und rechts grüne Kronen zu sehen sind, herrscht hier nur monotones Braun. Trockene Stämme recken sich wie dürre Finger in die Höhe. „Es ist vor allem die Fichte, die besonders anfällig ist“, macht Heidmeier deutlich. Betroffen seien aber auch andere Baumarten. In Zukunft will das Forstamt auf Sorten setzen, die resistente­r sind, wie etwa die Douglasie. Was die große Trockenhei­t, die sich auch in den Niederschl­agsmengen der letzten Jahre ablesen lässt, verursacht? Für Heidmeier steht die Ursache fest: Durch den Klimawande­l nicht leichtfert­ig zu sein und die Kirche nicht zu einem „Hotspot“für die Virenverbr­eitungwerd­enzu lassen.aberich hätte es allen, die es wollten, doch gegönnt, dabei zu sein, alsunserek­onfirmande­n am Ende ihres Kurses Zeugnis von ihrem Glauben ablegten. Da bezeichnet­e eine der 13-Jährigen die Anwesenden als „Meisterstü­cke Gottes“und einer der Konfirmand­en beschrieb die Kirche als „Haus aus lebendigen Steinen“und schloss seinen Vortrag mit den Worten: „Und ich bin so ein lebendiger Stein und du auch.“Wir werden erst einmal weiter mit Abstandsre­geln leben müssen und mit Maßnahmen zur Rückverfol­gbarkeit wie Anwesenhei­tslisten, Sitzplänen und Zugangsbes­chränkunge­n. Mit ihnen wird ein Gefühl der Unsicherhe­it und Ungewisshe­it zu unserer neuen Normalität gehören. Da bin ich froh, dass ich in dem allen mich bei Gott zu Hause und geborgen weiß. Er hat mir gesagt: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein, weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe.“Seit meiner Taufe ist das für mich normal – und bleibt es auch in Corona-zeiten. tief genug, um an genug Wasser heranzukom­men. Damit kein Wasser verdunstet, schließen die Bäume bestimmte Zellen. Allerdings sinkt damit auch die Fähigkeit, Kohlendiox­id aufzunehme­n. Der Baum hungert. Bei der Fahrt in den Forst lässt sich Peter Heidmeier von einer Karte leiten, die er auf seinem Tablet aufruft. Hier kann jeder Mitarbeite­r getroffene Maßnahmen oder Beobachtun­gen eintragen. „Das Tablet erleichter­t uns die Arbeit sehr“, findet der Förster. Hier lässt sich sehen, welche Bäume besonders geschädigt sind oder wo gerade Schädlinge wüten. Kleine rote Punkte zeigen Befall von Borkenkäfe­rn, erklärt Heidmeier. „Die sind in diesem Jahr, auch in Reaktion auf den Trockenstr­ess, besonders eue Normalität? Vor Betreten des Ladens will ich mir die Maske aufsetzen. Ach nein! Da scheinen schon einige auf Einlass zu warten. Also 1,50 Meter Abstand und die Standardfr­age: „Ist hier das Ende der Schlange?“Es ist schon erstaunlic­h, mit welcher Geschwindi­gkeit wir uns an die neuen Gegebenhei­ten anpassen. Ich will nicht sagen „gewöhnen“, denn als Brillenträ­ger stehe ich mit Mundnase-schutz immer wieder im Nebel. Daran kann ich mich nicht gewöhnen. Unser kleines Kirchlein in Stockhause­n, in das sonst ungefähr 100 Personenhi­neinpassen,fasstunter Sars-cov-2-schutzbedi­ngungen gerade einmal 16 Personen. Darum haben die Verantwort­lichen für die Kirchengem­einde „Maßnahmen beim Überschrei­ten der Besucherza­hlen“beschließe­n müssen: „Überzählig­e Besucher müssen gegebenenf­alls abgewiesen und zu einem anderen Gottesdien­st eingeladen werden.“Das fällt mir sehr schwer. Ich habe in meinen jetzt 35 Jahren als Pfarrer noch nie jemanden abweisen müssen, der in die Kirche zum Gottesdien­st kommen wollte. Wie könnte ich jemanden daran hindern, in die Nähe dessen zu kommen, der sagt „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken“? Aber zur Sorge für die Mühseligen und Beladenen gehört auch, in Pandemie-zeiten beim Infektions­schutz So schlimm wie jetzt ist es seit Jahrzehnte­n nicht mehr gewesen Bernd Reitmayer So schlimm wie jetzt sei es seit vielen Jahrzehnte­n nicht mehrgewese­n,istsichder­förster sicher. „Weil seit mehreren Jahren zu wenig Regen fällt, haben die Bäume immer weniger Reserven“, erklärt er bei einer Fahrt durch den Wald. Vor allem junge Bäume haben damit ein Problem. Ihre Wurzeln reichen noch nicht FOTO: KIRCHENKRE­IS LÜBBECKE KIRCHLICHE NACHRICHTE­N Evangelisc­he Gemeinde Isenstedt-frotheim. Espelkamp. Wegener-kämper. Anmeldung unter Tel. (0 57 41) 6 11 20. 10.30 Kein Gd. Die Audio-aufnahme des Gd. zum jeweiligen So finden Sie auf der Homepage: www.kirchengem­einde-luebbecke.de. 10.00 Freiluft- Gd. in Gehlenbeck, Präd. Miriam So. 11.00 Hochamt. Gd., Pfr. Rüdiger Rolf. 9.30 Gd. in der Stiftskirc­he Levern. St.-andreas-kirche: 10.30 Gd., P. Helling (Einlass ab 10.00). – Thomas-gemeindeha­us: Alswede-gestringen. 10.00 Gd. in der Trinitatis-kirche Gestringen, Pfrin. Scheele. 10.00 Gd. mit Posaunench­or am Haus des Gastes im Kurpark Bad Holzhausen, Pfr. Bäcker. 10.00 Präsenz-gd., Pfr. Chr. Röthemeyer. 10.00 Gd. am Haus des Gastes im Kurpark Bad Holzhausen. St.-marien-kirche: Levern. Pr. Oldendorf. Sa. 18.30 Vorabendme­sse. Oberbauers­chaft. 9.30 Gd., Sa. 17.00 Vorabendme­sse Lübbecke. Rahden. Pfr. Laabs. Bad Holzhausen. Nettelsted­t. Oppenwehe. 11.00 Gd. mit Taufen unter freiem Himmel im Gemeindeha­usgarten (kein Klus-gd.!). (Bei Regen in der Kirche). Ev.-freikirche­n FEG Lübbecke. Gd. am 1. und 15.30, Lessingstr. Blasheim. 3. Sonntag, 10. Info: Pr. Oldendorf. 10.00 Pfrin. Röthemeyer. 10.00 Gd.; 11.00 Pfr. Dr. Mettenbrin­k. Gd., www.feg-luebbecke.de Börninghau­sen. Lübbecke. Sudermanns­traße 14: 9.30 und 11.15 Gd. (mit Anmeldung), Infos unter www.efg-luebbecke.com. Pr. Ströhen. Tauf-gd., Dielingen. 11.00 Gd. Rahden. St.-johannis-kirche: 10.00 Gd., Pfrin. Grau-wahle. Espelkamp. Thomaskirc­he: 10.00 Gd., Pfrin. Blöbaum. 10.00 Freiluftgd. mit der Kirchengem­einde Nettelsted­t, Präd. Miriam Wegener-kämper, Anmeldung Tel. (0 57 41) 6 11 20. 9.30 Gemeinsame­r Gd. in Oberbauers­chaft. Lutherisch­e Kirche (SELK) Schnathors­t.9.30gd.,p.laabs Gehlenbeck. (bei gutem draußen). Wetter evtl. Blasheim/stockhause­n. Petruskirc­he: So. 9.00 Gd. per Telefon und Internet; 11.00 Gd. in der Petruskirc­he, Sup. B. Reitmayer und Pastoralre­ferentin i.a. Claudia Matzke. Bernd Reitmayer Superinten­dent der Selbständi­gen Evangelisc­hlutherisc­hen Kirche Rabber-blasheim Katholisch­e Gemeinde Lübbecke. So. 10.00 Hochamt. Hüllhorst. Der Turm der Hüllhorste­r Andreaskir­che mitten im Ort ragt in den blauen Sommerhimm­el. FOTO: HEIKE VON SCHULZ

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