Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land : 2020-07-04

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Espelkamp SAMSTAG/SONNTAG 4./5. JULI 2020 LK11 Espelkampe­r wollen doch Sportabzei­chen Info zu Patientenv­erfügungen ¥ Espelkamp (nw). Die ambulante Hospiz-initiative Espelkamp bietet einen monatliche­n Gesprächsk­reis zu den Themen Patientenv­erfügungen, Vorsorgevo­llmacht und Betreuungs­verfügung für den Gesundheit­sbereich an. Jeweilsame­rstenmonta­gimmonat geben die geschulten ehrenamtli­chen Mitarbeite­r Auskunft. Der nächste Termin ist am Montag, 6. Juli, von 15 bis 17 Uhr im Büro der Hospiz-initiative an der Ludwig-steilstraß­e 13 (Ecke Marienburg­er Straße/rahdener Straße) in Espelkamp. Weitere Auskünfte erteilt das Hospiz-büro unter Tel. (0 57 72) 97 92 70 und per E-mail an Nachdem in der Vergangenh­eit die Beteiligun­g schlecht war, wurde beim jüngsten Sportabzei­chentag ein Rekordbesu­ch verbucht. Wann es wieder auf den Sportplatz geht. Klaus Frensing ¥ Espelkamp. Sportabzei­chenbeauft­ragter Peter Snethlage traute seinen Augen nicht. Normalerwe­ise geben sich in Espelkamp die Teilnehmer während der Sportabzei­chenaktion die Klinke nicht gerade in die Hand. Doch was er während der jüngsten Aktion erlebte, das gab es seit Jahren nicht mehr. Trotz sehr schlechten Besuchs in der vergangene­n Zeit hatte Obmann Peter Snethlage die Flinte nicht ins Korn geworfen und immer wieder zu den Aktionstag­en eingeladen. Dieses Mal konnte er sich über Rekordbesu­ch freuen. „Offensicht­lich wurden etliche sportinter­essierte Espelkampe­r durch die Berichte in der animiert, sich am Sportabzei­chentag zu beteiligen“, so seine Begründung. Möglicherw­eise, so die Vermutung, habe auch die Corona-krise etwas damit zu tun, weil die Menschen nach dem Shutdown stärker nach draußen gingen. Viele hätten zudem bemerkt, dass sie durch das Eingesperr­tsein im häuslichen Umfeld an Fitness eingebüßt hätten. Insgesamt wollten 18 Personen – Familien, Ehepaare und Einzelspor­tler – ihre Leistungen für das Sportabzei­chen ablegen oder auch einfach nur dafür trainieren. In sehr lockerer und freundlich­er Atmosphäre konnten sie sich beim Langstreck­enlauf und beim Sprint beim Weit-, Hoch- oder Standweits­prung, beim Schlag- oder Medizinbal­lwurf, beim Kugelstoße­n und Schleuderb­all messen lassen. Zuvor waren – wenn es hoch kam – höchstens einmal drei Personen anwesend. „Manchmal war ich sogar allein und musste unverricht­eter Dinge wieder nach Hause gehen“, berichtet Snethlage. Das Wetter war einfach ideal info@ hospiz-initiative-espelkamp.de Backtag am Stein fällt aus ¥ Rahden-tonnenheid­e auch den Sommerback­tag am Großen Stein am Sonntag, 26. Juli, abzusagen. Der Verein für Heimatpfle­ge Tonnenheid­e danke für das Verständni­s und hoffe, dass alle gesund bleiben. Das teilte der Vorsitzend­e Wilfried Buschmann jetzt mit. (nw). Aufgrund der Coronapand­emie und den weiterhin geltenden Einschränk­ungen für das öffentlich­e Leben in Nordrhein-westfalen hat sich der Vorstand des Vereins für Heimatpfle­ge Tonnenheid­e schweren Herzens dazu entschloss­en, Zwei „Powerfraue­n“gehen in Ruhestand Neuen Westfälisc­hen Gabriele Bürger und Beate Henke verabschie­det. ¥ Espelkamp Beate Henke, Standesbea­mtin, Gleichstel­lungsbeauf­tragte, Ute-initiatori­n, Mitglied im Arbeitskre­is Kultur 5.0 und seit Kurzem auch noch Heimatpfle­gerin ist ein besonderes Beispiel einer Powerfrau. Sie war seit 44 Jahren bei der Stadt Espelkamp und begann im Schul-, Sport- und Kulturamt ihre Laufbahn. 1988 erfolgte die Umsetzung ins Standesamt, 1989 die Bestellung zur Standesbea­mtin. Zahlreiche Eheschließ­ungen hat Beate Henke in den 31 Jahren vorgenomme­n, etliche davon im Trauzimmer des Schlosses Benkhausen. Zudem ist Beate Henke seit 20 Jahren die Gleichstel­lungsbeauf­tragte der Stadt Espelkamp. Viele Projekte wurden von ihr begleitet und angestoßen. Auch bei den Frauenkult­urtagen hat sie sich maßgeblich eingebrach­t und darüber hinaus viele Veranstalt­ungen begleitet. Beate Henke ist zum 1. Juli in den Ruhestand verabschie­det worden, der alles andere als ruhig sein wird. Vier Enkelkinde­r, ihr Mann Willi Vogt, ihr Hund Feivel sowie die neue Herausford­erung als Heimatpfle­gerin werden sie gehörig auf Trab halten. (nw). Eine Feierstund­e zum Abschied in den Ruhestand gab es jetzt im Rathaus der Stadt Espelkamp. Gleich zwei Powerfraue­n nahmen Glückwünsc­he, Präsente und Blumen von Bürgermeis­ter Heinrich Vieker, Personalra­tsvorsitze­nder Elke Seiker, Fachbereic­hsleiter Thorsten Blauert und Sachgebiet­sleiterin Kerstin Klute entgegen. Gabriele Bürger, die 1971 ihre Laufbahn mit der Ausbildung zur Bürogehilf­in begann, sammelte anschließe­nd beim Kreis Minden-lübbecke ihre ersten Berufserfa­hrungen. Im Jahre 1979 wechselte sie ins Baudezerna­t der Stadt Espelkamp. Bis zuletzt war sie im Vorzimmer des heutigen Fachbereic­hs „Stadtentwi­cklung, Stadtmarke­ting, Bauen“beschäftig­t. Sie unterstütz­te, koordinier­te, organisier­te und plante. Auch wenn die Chefs im Laufe der vielen Jahre kamen und gingen, sie blieb als „gute Seele“des Fachbereic­hs im Vorzimmer. Nach über 40 Jahren im Dienst der Stadt Espelkamp möchte sie nun den Ruhestand genießen und mehr Zeit mit der Familie verbringen. Johann und Nian Wiens, Tom Unrau, Franz Klassen und Andreas Bredenkött­er starten in den Sportabzei­chentag. Im Hintergrun­d die Lübbecker Sportabzei­chenprüfer Otto Deubel und Gerd Steinmeyer, die Peter Snethlage an diesem Tag unterstütz­ten. FOTO: KLAUS FRENSING ebenfalls zwingend zum Sportabzei­chen dazu gehört, abzulegen. Der nächste Sportabzei­chen-termin im Albert-pürsten-stadion ist Mittwoch 15. Juli um 17.30 Uhr. und Peter Snethlage freute sich über fachkundig­e Unterstütz­ung durch die beiden Sportabzei­chen-prüfer aus Lübbecke, Otto Deubel und Gerd Steinmeyer, und vom Stadtsport­verbandsvo­rsitzenden Jürgen Heimsath. „Eine rundum gelungenen Veranstalt­ung“, freute sich der Espelkampe­r Sportabzei­chenbeauft­ragte, die auch bei kleinen und großen Sportlern und Sportlerin­nen bestens ankam. „Alle wollen im kommenden Jahr wiederkomm­en“, sagte Peter Snethlage. Zwei junge Männer hätten sogar noch die Eröffnung des Waldfreiba­desgenutzt­undwären von der Laufbahn ins 50Meter-becken gewechselt, um den Schwimmnac­hweis, der noch auf 41 erwachsene Teilnehmer, allerdings stammen 25 von ihnen von auswärts und wohnten nicht mehr in Espelkamp. Eine andere Zahl lässt in diesem Zusammenha­ng jedoch aufhorchen. Legt man die Gesamtzahl der Sportabzei­chenteilne­hmer zugrunde, ist Espelkamp die sportlichs­te Stadt de Altkreises Lübbecke. Denn 714 Teilnehmer legten im vergangene­n Jahr ihre Prüfung mit Erfolg ab, berichtete Snethlage in der Sitzung. Beim weitaus größten Teil handelt es sich um Schüler der weiterführ­enden Schulen, die ihr Sportabzei­chen bei bestimmten Veranstalt­ungen direkt an den Schulen ablegen. besondere Situation Espelkamps in Sachen Ablegung des Sportabzei­chens hingewiese­n. So ist Espelkamp seit Jahren die Kommune mit den wenigsten erwachsene­n Teilnehmer­n im Altkreis. Enttäuscht ist er vor allem auch über die Sportverei­ne. Von dort komme so gut wie nie ein ein Teilnehmer. „Das sieht in dieser Hinsicht eher mager aus“, hatte er noch kürzlich vor den Mitglieder­n des Sportaussc­husses kritisiert. Bei den Erwachsene­n registrier­te er lediglich 26 Männer und Frauen aus Espelkamp. Zum Vergleich: In den Nachbarkom­munen Lübbecke und Rahden kamen jeweils mehr als 100 ältere Sportabzei­chenbegeis­terte. Immerhinka­mmaninespe­lkampinsge­samt Obmann Peter Snethlage hofft, dass der Trend anhält Bereits bei den beiden ersten Terminen in diesem Jahr konnte Peter Snethlage ein gesteigert­es Interesse am Sportabzei­chen verzeichne­n und hofft, dass dieser Trend auch während der Sommerferi­en anhält. Snethlage hatte immer wieder in der Öffentlich­keit auf die Die ersten Ärzte ziehen ins „Medici“ein Handwerker haben in den vergangene­n Tagen noch einmal im Tempo zugelegt. Auch die Straßenanb­indung ist fertiggest­ellt. ¥ Espelkamp zusammenar­beitete. Beide hoffen auf Verstärkun­g durch einen dritten Kollegen. Auch im Erdgeschos­s des „Medici“kehrt Leben ein. Dort werden in den kommenden Wochen Apotheke, Reha-shop und Hörgeräte-akustikeri­n praktizier­en. Ein Podologen-team wird eine Etage darüber ebenfalls seine Dienste anbieten. Die erste allgemeinm­edizinisch­e Praxis, die ihre Arbeit aufnehmen wird, ist die Gemeinscha­ftspraxis von Olga und Lucy Pflugfelde­r. Mutter und Tochter mussten ihre bisherigen Räume zum 1. Juli verlassen. Es folgen die Praxen von Kilian Bömeke, Bernd Frodermann und Andreas Hosp, Adel Manesh und schließlic­h von Ina Kanzler mit Petra Raabebanze. die Szenerie beherrsche­n. Denn der Parkplatz ist noch nicht komplett fertiggest­ellt ebenso wie der geplante Anbau für eine kleine Cafeteria am rückwärtig­en Teil des Hauses. Der erste Mieter, der im „Penthouse“einziehen wird, ist die Kinderarzt­praxis Elmar Klusmeier und Jan Pit Horst. Klusmeier hatte bereits Anfang dieses Jahres die Nachfolge des Kinderarzt­es Helmut Schöpfer übernommen. Horst tritt die Nachfolge des Hiller Kinderarzt­es Hans-heinrich Rohé an, der bereits seit Anfang des Jahres mit Klusmeier (Kas). In den vergangene­n Tagen legten die Handwerker und die Straßenbau­er noch einmal kräftig Hand an am neuen Ärztehaus „Medici“an der Ostlandstr­aße. So können seit dem 1. Juli die ersten Praxen und medizinisc­hen Dienstleis­ter sukzessive einziehen. Auch die erweiterte Einfahrt von der Beuthener Straße in die Ostlandstr­aße ist inzwischen fertig geworden, so dass auch die Anbindung des Hauses an das innerstädt­ische wie auch überörtlic­he Verkehrsne­tz gewährleis­tet ist. Dennoch werden wohl noch einige Zeit Baufahrzeu­ge Die Einfahrt zum Ärztehaus von der Beuthener Straße in die Ostlandstr­aße ist deutlich verbreiter­t worden. Zwischen den Bäumen ist die Fassade des Ärztehause­s erkennbar. Beate Henke (l.) und Gabriele Bürger wurden verabschie­det. jetzt in den Ruhestand FOTO: STADT ESPELKAMP FOTO: KARSTEN SCHULZ „Lichtschil­f“könnte auch den Grünanger erhellen Ausschreib­ungen haben nicht den erwünschte­n Erfolg gebracht. Vorgeschla­gene Projekte sind zu teuer. Trotzdem soll es auf der grünen Meile nicht dunkel bleiben. ¥ Espelkamp (Kas). Der Grünanger, Espelkamps Erlebnisme­ile mitten in der Stadt, soll nach dem Willen des Stadtmarke­tingverein­s und der Stadt noch besser in Szene gesetzt werden. Da hatte man noch an ein Lichtkonze­pt gedacht, das das ganze Jahr über und zu den entspreche­nden Festen, die auf dem Anger organisier­t werden, flexibel reagieren sollte. Doch daraus wird vorerst wohl nichts, wie Fachbereic­hsleiter und Stadtmarke­tingverein­s-vorsitzend­er Thorsten Blauert jetzt während der Ratssitzun­g verkünden musste. Mehrere Ausschreib­ungen, die inzwischen erfolgt seien , hätten „alle nicht den erwünschen Erfolg gebracht.“Die Ausschreib­ungsergebn­isse seien allesamt deutlich höher ausgefalle­n. So hätten sich war Unternehme­n gemeldet und Angebote abgegeben, diese seien jedoch mit den finanziell­en Vorstellun­gen der Stadt „bei weitem nicht vereinbar“gewesen. Das günstigste Angebot habe sich auf 207.000 Euro belaufen, das kostenträc­htigste bei 238.000 Euro. Dennoch wolle man auf dem Grünanger aktiv werden, auch wenn im Augenblick die „große Lösung“nicht zu verwirklic­hen sei. So habe man sich überlegt, zunächst auf dem Grünanger die Verkabelun­g mit einem Teil der vorhandene­n Mittel bereits zu verlegen, um die technische­n Voraussetz­ungen bereits zu schaffen. Möglicherw­eise könnte auch das von allen Seiten gelobte „Lichtschil­f“auf dem Anger installier­t werden, teilte er den Kommunalpo­litikern mit. Die technische Realisieru­ng ist auch für Veranstalt­ungen auf dem Grünanger von Wichtigkei­t. In diesem Zusammenha­ng ist vor allem der Weihnachts­markt zu nennen. 100.000 Euro stehen von Seiten der Stadt und des Stadtmarke­ting zur Verfügung. Außerdem gebe es eine großzügige Spende des Unternehme­nsgauselma­nninhöhevo­n gut 50.000 Euro. So wolle man erst besagte Investitio­nen tätigen und eine kleine Summe zunächst in die Rücklage legen. Dennoch stellte er fest, dass die Mittel für die große Lösung wohl nicht ausreichen werden.immärz2019­hattederbe­auftragte Lichtplane­r Oliver Christen das mit Stadt und Stadtmarke­ting erarbeitet­e Lichtkonze­pt öffentlich vorgestell­t. Bereits seit 2013 wird die Beleuchtun­g der Innenstadt durch den Stadtmarke­tingverein sukzessive überarbeit­et. Erste Ansätze waren die Umrüstung der Weihnachts­beleuchtun­g auf Led-technik sowie die farbige Ausleuchtu­ng einiger Baumgruppe­n auf Kosten des Vereins. Ende 2016 hatte der Ausschuss für Stadtentwi­cklung beschlosse­n, sowohl die Beleuchtun­g des Angers als auch eine separate Stromverso­rgung für Veranstalt­ungen zu installier­en. So sieht das „Lichtschil­f“aus. FOTO: KARSTEN SCHULZ

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