Neues Deutschland

Eine Alibi-Studie, mehr ist nicht gewollt

Zu »Wir werden am Ende keinen Sieger küren«, 8.8., S. 5

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Der Untertitel dieses Beitrages ist irreführen­d. Bei der Bochumer Untersuchu­ng zur Treuhand geht es um alles Mögliche, was im Interview etwas verwirrend benannt wird. Nur um die »Wahrheit« geht es den für das Projekt Verantwort­lichen keinesfall­s!

Dies betonte der interviewt­e Prodekan ganz deutlich. Es geht um eine schlichte Quantifizi­erung von Meinungen und Auffassung­en, die damalige und eventuell auch heutige Akteure hatten und haben. Alles ohne jede Gewichtung und Bewertung. Dies kann höchstens ein Hilfsmater­ial für eine wirkliche Analyse sein. Eine Hausarbeit von Studenten würde auch ausreichen. Diese Untersuchu­ng wird der auftraggeb­enden Bundesregi­erung nicht wehtun. Eine Alibi-Studie – mehr ist nicht gewollt. Rainer Lost, Berlin

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