Das war nicht mei­ne Re­de

Neues Deutschland - - Meinung -

Zu »LIN­KE dis­ku­tiert Gret­chen­fra­ge«, 9.7., S. 12; on­li­ne: da­sND.de/1093658 Lei­der ha­ben Sie mich als Re­fe­ren­tin auf der Ver­an­stal­tung der LIN­KEN nicht rich­tig wie­der­ge­ge­ben. Sie schrei­ben: »Ein Kopf­tuch oder ei­ne Kip­pa könn­ten Schü­ler*in­nen das Ge­fühl ver­mit­teln, auf­grund ih­rer ei­ge­nen Re­li­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit an­ders be­han­delt oder be­no­tet zu wer­den, sag­te Ne­u­mann.« Das ist aber gar nicht mei­ne Re­de und auch nicht mein Ar­gu­ment. Viel­mehr: Da of­fen­sicht­lich kei­ne Be­frie­dung in der De­bat­te mög­lich ist, soll der Ver­fas­sungs­staat nicht über die je­weils ge­gen­tei­li­gen sub­jek­ti­ven In­ter­es­sen­la­gen und Be­find­lich­kei­ten ur­tei­len, son­dern kann nur zu­min­dest die ob­jek­tiv wahr­nehm­ba­re Neu­tra­li­tät sei­ner Be­diens­te­ten ein­for­dern. Zu­dem wür­de bei Ab­schaf­fung des Neu­tra­li­täts­ge­set­zes die Be­stim­mung des hin­rei­chen­den Frie­dens in Schü­ler-, El­tern­schaft und Kol­le­gi­um (be­züg­lich wir­kungs­mäch­ti­ger re­li­giö­ser Sym­bo­le) den Schu­len auf­er­legt. Gi­ta Ne­u­mann, Hu­ma­nis­ti­scher Ver­band Deutsch­lands Bei­trä­ge in die­ser Ru­brik sind kei­ne re­dak­tio­nel­len Mei­nungs­äu­ße­run­gen. Die Re­dak­ti­on be­hält sich das Recht Sinn wah­ren­der Kür­zun­gen vor.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.