Bun­des­tag be­en­de­te Haus­halts­be­ra­tun­gen

Neues Deutschland - - Politik -

Ber­lin. Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (SPD) hat zum Ab­schluss der vier­tä­gi­gen Haus­halts­de­bat­te im Bun­des­tag ei­ne bes­se­re Ab­si­che­rung ge­gen neue Fi­nanz­kri­sen an­ge­mahnt. In sei­ner Re­de am Frei­tag nann­te Scholz be­son­ders die Voll­en­dung der Ban­ken­uni­on. Uni­on und SPD ver­spra­chen am letz­ten Tag der De­bat­te ei­ne Trend­wen­de ge­gen den Pfle­ge­not­stand. In den Kran­ken­häu­sern wer­de ab 2019 an­ders als heu­te je­de zu­sätz­li­che Pfle­ge­stel­le voll fi­nan­ziert, sag­te Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU). Ab 2020 wer­de die Pfle­ge völ­lig aus dem Wett­be­werb zwi­schen den Kran­ken­häu­sern her­aus­ge­nom­men, so SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Karl Lau­ter­bach. Pfle­ge soll künf­tig un­ab­hän­gig von den Pau­scha­len für Be­hand­lungs­fäl­le fi­nan­ziert wer­den. Links­frak­ti­ons­vi­ze Ge­si­ne Lötzsch kri­ti­sier­te, dass an­de­re Be­ru­fe in den Kran­ken­häu­sern »au­ßen vor« blie­ben. Auch Heb­am­men, Ärz­te und Ser­vice­per­so­nal bräuch­ten Ver­bes­se­run­gen.

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