Miss­brauch des Ki­ta-Ge­set­zes be­fürch­tet

Neues Deutschland - - Politik -

Berlin. Der Pa­ri­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band be­fürch­tet, dass die Bun­des­län­der Gel­der aus dem »Gu­te-Ki­ta-Ge­setz« zweck­ent­frem­den. »Das gut ge­mein­te Gu­teKi­ta-Ge­setz läuft Ge­fahr, in der Pra­xis le­dig­lich zum Stop­fen von Haus­halts­lö­chern miss­braucht zu wer­den«, sag­te Haupt­ge­schäfts­füh­rer Ul­rich Schnei­der am Don­ners­tag. Re­cher­chen des Ver­ban­des hät­ten er­ge­ben, dass die meis­ten Län­der die zu­sätz­li­chen Mit­tel vor al­lem zur Re­fi­nan­zie­rung der Ge­büh­ren­frei­heit der Ki­tas oder an­de­rer Vor­ha­ben nut­zen wür­den, statt die Qua­li­tät der Ki­tas zu ver­bes­sern. Mit dem »Gu­te-Ki­ta-Ge­setz« will der Bund für mehr Qua­li­tät und we­ni­ger Ge­büh­ren von 2019 bis 2022 rund 5,5 Mil­li­ar­den Eu­ro an die Län­der ge­ben.

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