EU-Staa­ten ei­ni­gen sich auf eu­ro­päi­sche Ar­beits­agen­tur

Neues Deutschland - - Politik -

Brüs­sel. Die EU-Ar­beits­mi­nis­ter ha­ben sich auf die Ein­rich­tung ei­ner Eu­ro­päi­schen Ar­beits­agen­tur ge­ei­nigt. Sie soll durch In­for­ma­ti­ons­aus­tausch hel­fen, Schwarz­ar­beit zu un­ter­bin­den. »Es ist wich­tig, dass man in Eu­ro­pa von­ein­an­der weiß, um ge­gen Kri­mi­na­li­tät im So­zi­al­be­reich, im Be­reich der Ar­beits­markt­po­li­tik vor­ge­hen zu kön­nen«, sag­te der deut­sche Ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (SPD) in Brüs­sel. In die Kom­pe­tenz der na­tio­na­len Be­hör­den wer­de nicht ein­ge­grif­fen. EU-So­zi­al­kom­mis­sa­rin Ma­ri­an­ne Thys­sen be­grüß­te die Ei­ni­gung als »gro­ßes Puz­zle­stück« zur Stär­kung der Fair­ness im Ar­beits­markt. Nun kön­nen Ge­sprä­che mit dem Eu­ro­pa­par­la­ment be­gin­nen, das dem Pro­jekt zu­stim­men muss.

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