IN­TER­VIEW

Neues Deutschland - - Inhalt - Fo­to: ima­go/Micha­el Gott­schalk

Ili­ja Tro­ja­now wur­de 1965 in Bul­ga­ri­en ge­bo­ren. Heu­te lebt und ar­bei­tet der mit zahl­rei­chen Li­te­ra­tur­prei­sen aus­ge­zeich­ne­te Schrift­stel­ler, Über­set­zer und Ver­le­ger in Wi­en. Das eben­falls 2018 er­schie­ne­ne Buch »Hil­fe? Hil­fe! We­ge aus der glo­ba­len Kri­se« hat er zu­sam­men mit Tho­mas Ge­bau­er, Ge­schäfts­füh­rer von me­di­co in­ter­na­tio­nal, her­aus­ge­ge­ben. Ute

Evers sprach mit ihm dar­über. 1971 floh Tro­ja­now mit sei­ner Fa­mi­lie über Ju­go­sla­wi­en nach Ita­li­en; in Deutsch­land er­hiel­ten sie politisches Asyl. Da­nach fol­gen lang­jäh­ri­ge Auf­ent­hal­te in Ke­nia, Süd­afri­ka, Indien, Deutsch­land und Ös­ter­reich.

Tro­ja­now schreibt Ro­ma­ne, Ge­dich­te, Es­says, Streit­schrif­ten, Plä­doy­ers und Re­por­ta­gen. Sein Werk ist so um­fang­reich wie en­ga­giert, stets haf­tet sei­nem Schrei­ben ei­ne po­li­ti­sche Les­art an. Un­ter dem Ti­tel »Die Welt ist groß und Ret­tung lau­ert übe­r­all« ver­öf­fent­lich­te er sei­nen De­büt­ro­man über das Le­ben im Exil.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.