Ost­be­auf­trag­ter at­ta­ckiert SPD

So­zi­al­kon­zept be­stä­ti­ge »das fal­sche Image des Jam­me­ros­sis«

Neues Deutschland - - Erste Seite -

Der Ost­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, Chris­ti­an Hir­te, hat der SPD Ver­sa­gen bei der Ent­wick­lung Ost­deutsch­lands vor­ge­wor­fen. »Die Lar­mo­yanz, wel­che die SPD vor sich her­trägt, be­stä­tigt nur das fal­sche Image des Jam­me­ros­sis und scha­det uns als at­trak­ti­ver Stand­ort im Wett­be­werb der Re­gio­nen«, sag­te der CDU-Po­li­ti­ker der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen«. Es hel­fe nicht, nur »her­um­zu­jam­mern, dass die Ost­deut­schen zu kurz ge­kom­men sind und des­halb mehr Geld ver­teilt wer­den muss«, so Hir­te wei­ter. Kon­kret kri­ti­sier­te er die Plä­ne von Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (SPD) für ei­ne Grund­ren­te für Ge­ring­ver­die­ner. Die SPD will auf ih­rer bis Mon­tag statt­fin­den­den Klau­sur ein ent­spre­chen­des Kon­zept ver­ab­schie­den. Kri­tik an den Äu­ße­run­gen Hir­tes folg­te prompt. Ma­nue­la Schwe­sig, die SPD-Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Meck­len­burg-Vor­pom­merns, warf Hir­te auf Twit­ter gar Amts­miss­brauch vor: »Scha­de, dass der Ost­be­auf­trag­te Hir­te sein Amt par­tei­po­li­tisch be­nutzt, an­statt In­ter­es­sen der Bür­gerIn­nen zu ver­tre­ten.«

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