Löh­ne im Nord­os­ten weit un­ter Bun­des­durch­schnitt

Neues Deutschland - - Aus Den Ländern -

Schwe­rin. Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) hat die Un­ter­neh­mer in Meck­len­burg-Vor­pom­mern er­mahnt, im ei­ge­nen In­ter­es­se den Wi­der­stand ge­gen Ta­rif­ver­trä­ge auf­zu­ge­ben. Gu­te Leu­te wür­den nur in gu­te Be­trie­be mit gu­ter Ar­beit und gu­ten Löh­nen ge­hen, sag­te der Vor­sit­zen­de des DGB Nord, Uwe Pol­ka­ehn. Er re­agier­te da­mit auf zu­neh­men­de Kla­gen der Wirt­schaft über feh­len­de Fach­kräf­te. Jüngs­ten Stu­di­en hät­ten er­neut den ekla­tan­ten Ost-Wes­tLohn­un­ter­schied und an­hal­ten­de Pend­ler­strö­me deut­lich ge­macht. Laut dem Por­tal »Ge­halt.de« kom­men Ar­beit­neh­mer im Nord­os­ten im Schnitt auf ei­nen Brut­to­ver­dienst von 34 155 Eu­ro im Jahr. Das liegt 24 Pro­zent un­ter dem Bun­des­durch­schnitt.

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