Po­li­zis­ten su­chen gleich­zei­tig an vie­len Or­ten

Mit­un­ter ar­bei­ten Po­li­zis­ten aus meh­re­ren Län­dern und Städ­ten zu­sam­men, um Ver­bre­cher zu ja­gen. Dann durch­su­chen sie manch­mal Häu­ser, Bü­ros oder Lä­den.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KÖLN KOMPAKT -

len Stel­len war bei den Durch­su­chun­gen sehr wich­tig. „Denn so kön­nen sich mög­li­che Tä­ter nicht ge­gen­sei­tig war­nen, wenn bei ih­nen die Po­li­zei vor der Tür steht“, er­klärt die Ex­per­tin. Et­wa, da­mit nie­mand noch schnell et­was ver­ste­cken kann oder flüch­tet. Mit den Durch­su­chun­gen vor we­ni- gen Ta­gen woll­te die Po­li­zei ei­ner ge­fähr­li­chen Grup­pe auf die Spur kom­men: der Ma­fia. Die Ma­fia stammt ur­sprüng­lich aus Ita­li­en, ih­re Mit­glie­der be­ge­hen Ver­bre­chen in ver­schie­de­nen Län­dern der Welt. Zum Bei­spiel han­deln man­che von ih­nen mit Dro­gen. Bei den Durch­su­chun­gen sam­mel­ten Po­li­zis­ten Be­wei­se und nah­men Men­schen fest. Wenn ih­nen spä­ter ge­nau nach­ge­wie­sen wird, dass sie ein Ver­bre­chen be­gan­gen ha­ben, müs­sen sie ins Ge­fäng­nis. Mit dem Be­griff Ma­fia be­zeich­net man all­ge­mein or­ga­ni­sier­te Ver­bre­cher­ban­den. Ih­re Mit­glie­der wer­den auch Ma­fio­si ge­nannt. Die Be­zeich­nung kommt aus Ita­li­en. Dort gibt es meh­re­re sol­che kri­mi­nel­le Grup­pen, zum Bei­spiel auch Ma­fia­grup­pen wie „Ca­mor­ra“und „Co­sa Nos­tra“. Auch in vie­len an­de­ren Län­dern gibt es Ban­den, die als Ma­fia be­zeich­net wer­den. Sie han­deln häu­fig mit Dro­gen oder er­pres­sen Men­schen. So ver­die­nen sie Geld. Feinde und Ver­rä­ter be­han­delt die Ma­fia oft bru­tal. Im­mer wie­der wer­den Men­schen auch ge­tö­tet. dpa

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