Ni­kon – 100 Jah­re Spit­zen­tech­no­lo­gie

NikonBIBEL - - INHALTSVERZEICHNIS -

Die span­nen­de His­to­rie des Ka­me­ragi­gan­ten

Wir be­fin­den uns in­mit­ten der Fei­er­lich­kei­ten zum 100-jäh­ri­gen Be­ste­hen des Ka­me­ragi­gan­ten Ni­kon – ein stol­zes Al­ter, das man in die­ser Bran­che erst ein­mal er­rei­chen muss. Grund ge­nug für uns, ei­nen Blick auf die span­nen­de His­to­rie der Ja­pa­ner zu wer­fen.

Wer auf so viel Er­fah­rung im Ima­ging­sek­tor zu­rück­bli­cken kann, den bringt so schnell nichts aus der Ru­he. Im Netz liest man so al­ler­lei Ge­dan­ken­spie­le von „oh­ne ei­ne spie­gel­lo­se Sys­tem­ka­me­ra mit gro­ßem Sen­sor ist Ni­kon ver­lo­ren“bis hin zu „die ha­ben den 4K-zug schlicht ver­passt“. In­wie­weit das die Stim­mung des Her­stel­lers über­haupt zu be­ein­flus­sen ver­mag, lässt sich nicht wirk­lich fest­stel­len. Was wir aber se­hen ist, dass just in die­sem Jahr ei­ne Ka­me­ra auf den Markt kam, die es in sich hat: Die D850 tritt die Nach­fol­ge der äu­ßerst er­folg­rei­chen D800 und D810 an – und das selbst­be­wusst und su­per aus­ge­stat­tet. Und wer hät­te das ge­dacht: Mit ei­ner Vi­deo-funk­tio­na­li­tät, wohl­ge­merkt auch in 4K, die sich se­hen las­sen kann. Un­se­ren voll­stän­di­gen Test zur Ka­me­ra fin­den Sie üb­ri­gens ab Sei­te 138 in die­sem Heft. Hier ist al­so nichts Ver­staub­tes zu spü­ren. Bleibt die Fra­ge der Sys­tem­ka­me­ras, doch wenn wir die ra­ren Aus­sa­gen und Ge­rüch­te der letz­ten Mo­na­te ein­an­der ge­gen­über­stel­len, scheint es zu­min­dest nicht gänz­lich aus­ge­schlos­sen, dass Ni­kon die Kampf­an­sa­ge von So­ny, Fu­ji & Co. ver­nom­men hat – und auf sei­ne ei­ge­ne Wei­se re­agiert. Wir dür­fen ge­spannt sein.

Aber zu­rück zum 100. Ge­burts­tag und da­mit zur be­weg­ten Ge­schich­te des Ka­me­ragi­gan­ten. Los ging es 1917 mit der Her­stel­lung op­ti­schen Gla­ses. 1925 brach­te man das ers­te Mi­kro­skop

mit wech­sel­ba­ren Ob­jek­ti­ven her­aus. Bis heu­te spielt die­ser Teil des Ima­ging-bu­si­ness ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Ers­te Ka­me­ra­ob­jek­ti­ve folg­ten 1932, die ers­te Ka­me­ra er­schien dann 1948.

Es soll­te aber bis 1950 dau­ern, ehe die Ka­me­ras und Ob­jek­ti­ve von Ni­kon glo­bal prä­sent wur­den – mit Hil­fe der New York Ti­mes, die ih­re über­ra­gen­de Per­for­mance lob­te. Mit der Ein­füh­rung der Ni­kon F im Jah­re 1959 war dann kein Hal­ten mehr, und Ni­kon eta­blier­te sich als Pro­fi­mar­ke welt­weit – und dar­über hin­aus, denn 1971 reis­te ei­ne Ni­kon so­gar bis zum Mond.

1983 brach­te der Her­stel­ler sei­ne ers­te Kom­pakt­ka­me­ra auf den Markt, 1986 dann sei­ne ers­te SLR mit in­e­grier­tem Au­to­fo­kus. Span­nen­de Ent­wick­lun­gen wie die Ni­ko­nos RS, mit der man un­ter Was­ser so­gar mit Au­to­fo­kus ar­bei­ten konn­te, folg­ten 1992. Im Jah­re 1999 fand schließ­lich mit der D1 der Ein­stieg ins di­gi­ta­le Fo­to­zeit­al­ter statt, um im Jahr 2007 mit der ers­ten di­gi­ta­len Klein­bild-slr ei­nen wasch­ech­ten Knal­ler vor­zu­stel­len.

Heu­te spielt die Mar­ke Ni­kon aber nicht nur im Ka­me­ra­markt mit über­zeu­gen­den Ge­häu­sen wie der D500 oder der D850 so­wie ei­nem um­fas­sen­den Ob­jek­tiv­an­ge­bot ei­ne wich­ti­ge Rol­le im glo­ba­len Markt, son­dern auch – meist eher un­be­merkt von „nor­ma­len“Kon­su­men­ten – in zahl­lo­sen Be­rei­chen von den Bio­wis­sen­schaf­ten bis hin zur In­for­ma­tik.  (cm)

Ni­kon D5 Son­der­edi­ti­on zum Ju­bi­lä­um

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