Blitz­licht am Tag nut­zen?!

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Ei­ni­ge Fo­to­gra­fen mö­gen der Mei­nung sein, dass der Ein­satz von Blitz­licht nur dann Sinn macht be­zie­hungs­wei­se von­nö­ten ist, wenn schlech­te Licht­ver­hält­nis­se herr­schen oder die Licht­in­ten­si­tät ab­nimmt. Denkt man je­doch an den gro­ßen Dy­na­mik­um­fang, der vor al­lem bei sehr hel­len Licht­ver­hält­nis­sen ent­steht (und wel­cher der Ka­me­ra Schwie­rig­kei­ten be­rei­ten kann), lohnt es sich, die­sen An­satz noch ein­mal zu über­den­ken. Denn setzt man ei­nen Blitz an ei­nem kla­ren, son­ni­gen Tag ein, fun­giert das Blitz­licht qua­si als Kon­trast­re­du­zie­rer: Dunk­le Be­rei­che und Schat­ten wer­den durch den Blitz auf­ge­hellt und der ge­sam­te Kon­trast­um­fang im Bild so­mit ver­rin­gert. Na­tür­lich kann das Pro­blem ei­nes zu gro­ßen Dy­na­mik­um­fangs auch mit ei­nem Re­flek­tor be­ho­ben wer­den: Nutzt man ei­nen sol­chen zum Mi­ni­mie­ren des Kon­trasts im Bild, ist es je­doch meist sehr schwie­rig, die In­ten­si­tät des Lichts prä­zi­se zu steu­ern. Möch­te man die Hel­lig­keit zum Bei­spiel ver­rin­gern und ent­fernt man sich mit dem Re­flek­tor ein Stück weit vom Mo­tiv weg, wird das Licht meist nur här­ter, da die re­la­ti­ve Grö­ße der Licht­quel­le re­du­ziert wur­de. Blitz­licht hin­ge­gen er­laubt Fo­to­gra­fen ei­ne sehr viel bes­se­re Kon­trol­le und auch mehr Spiel­raum. Bei die­sem Por­trät­bild mach­te der Blitz es mög­lich, das Ge­sicht des Mo­dels auf­zu­hel­len und gleich­zei­tig den Him­mel ab­zu­dun­keln.

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