Fens­ter als Licht­quel­le

Ta­ges­licht ist wun­der­bar für Por­träts. Ei­ne Gar­di­ne am Fens­ter hilft da­bei als Dif­fu­sor.

NikonBIBEL - - NIKON PRAXIS 25 FOTOPROJEKTE -

Manch­mal sind die bes­ten Tricks für gu­te Fo­tos die nächst­lie­gends­ten. Wer in ei­ner Woh­nung Men­schen por­trä­tie­ren möch­te, kann dies zum Bei­spiel an ei­nem Kü­chen­fens­ter tun. Im Ide­al­fall hängt da­vor ei­ne halb­trans­pa­ren­te Gar­di­ne, die das Ta­ges­licht ab­schwächt. Ge­nau­er ge­sagt wirkt der Stoff wie ein Dif­fu­sor. Das her­ein­fal­len­de Licht trifft durch die­ses Hilfs­mit­tel nicht di­rekt auf das Mo­tiv, son­dern wird ver­teilt und da­mit wei­cher.

In un­se­rem Bei­spiel wird deut­lich, wie an­ge­nehm ei­ne sol­che Licht­stimmung wirkt. Es ist auch zu se­hen, wo die Vor­tei­le die­ser Gar­di­ne lie­gen – star­ke Schat­ten sind im Ge­sicht der äl­te­ren Da­me näm­lich nicht zu se­hen. Be­ach­ten Sie aber, dass durch die ein­sei­ti­ge Be­lich­tung bei­de Ge­sichts­hälf­ten nicht glei­cher­ma­ßen aus­ge­leuch­tet wer­den. Um auch die von uns aus links ge­le­ge­ne Ge­sichts­par­tie auf­zu­hel­len, be­nut­zen Sie ei­nen Fo­to­re­flek­tor oder ein­fach ein wei­ßes Stück Pap­pe, mit dem das Fens­ter­licht re­flek­tiert wird.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.