Das is* ei­ne gu*e Nach­rich* für den Ver­brau­cher­schu*z

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN - VON PFTRA SORGF, BÜ­RO BFRLIN

:RAGE: Herr Mül­ler, er Bun es­tag hat ie Mus­ter est­stel­lungs la­ge era s hie et a it er­hal­ten er rau her a e er ei­ne la­ge !gli h eit ge­gen "nter­neh en #st as ür $ie ein %run &u 'ei­ern( MÜL­LER: Ja, das ist ei­Le gu­te Nach­richt für deL Ver­brau­cher­schutz iL DeutschlaLd. Nach vie­leL Jah­reL des Wer­beLs be­kom­meL wir iL DeutschlaLd die ers­te Sam­mel­kla­ge. :RAGE: )as sa­gen $ie &u e r*ur , ie Hür en ür ei­ne la­ge sei­en ür er rau her iel &u h h( MÜL­LER: DeL kaLL ich ver­ste­heL. Um ei­Le Kla­ge zu star­teL, braucht es zehL Be­trof­feLe uLd Loch­mals 50, die sich iL das Re­gis­ter eiL­tra­geL. Da­mit gibt es für die kleiLe­reL Rechts­fäl­le, et­wa bei re­gi­oLa­leL Strom­ver­sor­gerL oder eiLem Rei­seuL­terLeh­meL, ei­Le au­ßer­or­deLt­lich ho­he Hür­de. WeLL 30 Par­tei­eL voL eiLer uL­ge­recht­fer­tig­teL Miet­erhö­huLg be­trof­feL siLd, hät­te der ört­li­che Mie­ter­ver­eiL keiLe Mög­lich­keit, das zu klä­reL, deLL 30 siLd Licht 60. :RAGE: )ie er l+ren $ie si h,

ass ie­se Hür en ein­ge ührt *ur en( MÜL­LER: IL deL ver­gaL­geLeL Jah­reL ha­beL sich vie­le Ak­teu­re aus der Wirt­schaft uLd Po­li­tik da­ge­geL ge­wehrt, weil sich so maLche il­le­ga­le Ma­sche für UL­terLeh­meL Licht mehr lohLeL wird. Es war zu­dem eiL ex­trem schLel­les Ge­setz­ge­buLgs­ver­fah­reL. :RAGE: er rau her !nnen

it en Mus­ter,r &es­sen nur ge­ne­rel­le 'ra­gen l+ren 'ür in i i uel­le $ ha en­er­sat& ans,rü he üss­te se,arat ge

lagt *er en­MÜLLER: Es gibt eiLeL Spa­gat zwi­scheL deL Zie­leL, deL Rechts­bruch eiLes UL­terLeh­meLs mög­lichst schLell fest­zu­stel­leL uLd die Ver­brau­cher früh zu eLt­schä­di­geL. Bei­des gleich­zei­tig kriegt maL Licht hiL. Das hat sich beim Ka­pi­tal­aL­le­ger-Mus­ter­ver­fah­reLs­ge­setz ge­zeigt, das eiLst für Ge­schä­dig­te der Te­le­kom-Ak­tieL ge­schaf­feL wur­de. Seit über 15 Jah­reL läuft eiL Pro­zess ge­geL die Te­le­kom, iL dem zu­gleich fest­ge­stellt wer­deL soll, ob das UL­terLeh­meL ge­geL Ge­set­ze ver­sto­ßeL hat, uLd auch die ELt­schä­di­guL­geL für al­le Ak­ti­oLä­re ge­re­gelt wer­deL sol­leL. Seit 15 Jah­reL häLgt das vor Ge­richt. Das ist mehr als uL­be­frie­di­geLd. Mit die­sem Wis­seL hat sich die Gro­ße Ko­ali­ti­oL auf eiL zwei­stu­fi­ges Ver­fah­reL ge­eiLigt: Mit der Mus­ter­fest­stel­luLgs­kla­ge wird der ILstaLzeLzug ver­kürzt, wir stei­geL al­so gleich beim Ober­laL­des­ge­richt eiL. Im zwei­teL Schritt köLLeL wir per Sch­lich­tuLg, Ver­gleich oder MahL­be­scheid ELt­schä­di­guLgs­be­trä­ge eiL­for­derL. Span­nun­gen und Vor­ur­tei­le ab­bau­en: Das war das Miel ei­nes TreQQens zwisRGen Kim Do-gSun (linksI, Ge­ne­ral­maTor der sUd­ko­rea­nisRGen Ar­mee, und An Ik San, Ge­ne­ral­leut­nant der nord­ko­rea­nisRGen Streit­krHQ­te. Die bei­den GoGen OQQi­zie­re traQen siRG am Don­ners­tag zu Ge­sprHRGen in Pan­mun­Tom. Dort beQin­det siRG ei­ne mi­litH­risRGe Sied­lung in der de­mi­li­ta­ri­sier­ten Mo­ne zwisRGen Nord- und SUd­ko­rea.

Der 47-jäh­ri­ge Klaus Mül­ler ist Vor­stand des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands. Zu­vor war er Po­li­ti­ker (Grü­ne).

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