WAS DARF WER?

Nordwest-Zeitung - - HINTERGRUND -

Drei Grund­sät­ze

re­geln laut Grund­ge­setz den Um­gang und die Ar­beits­tei­lung im Bun­des­ka­bi­nett:

Laut Kanz­ler­prin­zip

sind die Mi­nis­ter an die Wei­sun­gen der Re­gie­rungs­che­fin ge­bun­den: „Der Bun­des­kanz­ler be­stimmt die Richt­li­ni­en der Po­li­tik und trägt da­für die Ver­ant­wor­tung“, heißt es in Ar­ti­kel 65 des Grund­ge­set­zes.

Dem Kol­le­gi­al­prin­zip

zu­fol­ge ent­schei­den Kanz­le­rin und Ka­bi­nett über Fra­gen von all­ge­mei­ner po­li­ti­scher Be­deu­tung ge­mein­sam. Bei Dif­fe­ren­zen al­ler­dings hat die Kanz­le­rin das letz­te Wort.

Nach dem Res­sort­prin­zip

lei­tet je­der Mi­nis­ter sei­nen Ge­schäfts­be­reich in ei­ge­ner Ver­ant­wor­tung.

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