SPD wit­tert Chan­ce für Macht­wech­sel

Nach Aus­zäh­lungs­pan­nen setzt ;chä­fer-Güm­bel auf Ko­ali­ti­on mit FDP und Grü­nen

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN - VON TORS­TEN HOLG

Ge­burts­tag: Mar­tin Lu­ther (1483 - 1546), deut­scher Theo­lo­ge und Re­for­ma­tor.

To­des­tag: Horst Jüs­sen (1941 -2008), deut­scher Schau­spie­ler („Klim­bim“).

Na­mens­tag: Leo.

Jo­han­nes, Jus­tus, WIES­BA­DEN An­ge­sichts ei­ner mög­li­chen Ver­schie­bung beim En­d­er­geb­nis der hes­si­schen Land­tags­wahl rech­net sich die SPD wie­der Chan­cen auf ei­ne Ab­lö­sung der schwarz-grü­nen Re­gie­rung aus. „Wir rei­chen Grü­nen und – FDP in Hes­sen die Hand, um in un­se­rem Land auf Zu­kunft zu schal­ten“, sag­te SPD-Lan­des­chef Thors­ten Schä­ferGüm­bel dem „Spie­gel“. Es ge­be ei­ne Mehr­heit oh­ne die CDU. Sei­ne Par­tei ste­he für ein Re­gie­rungs­bünd­nis be­reit, „das ein bun­des­wei­tes Vor­bild ist in Stil und Er­geb­nis“.

Die CDU, stärks­te Kraft im Land­tag, hat­te ih­re für Frei­tag ge­plan­te Ent­schei­dung dar­über ver­tagt, mit wem sie in Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen ein­steigt. Sie will das amt­li­che En­d­er­geb­nis ab­war­ten, das am 16. No­vem­ber kom­men soll. Hin­ter­grund ist, dass die SPD am En­de noch die Grü­nen über­ho­len und zweit­stärks­te Kraft wer­den könn­te. Das könn­te Fol­gen für die Re­gie­rungs­bil­dung ha­ben. Denn die FDP zeigt sich nur of­fen für Ge­sprä­che über ein rech­ne­risch mög­li­ches Am­pel­Bünd­nis aus Grü­nen, SPD und FDP, wenn die SPD den Re­gie­rungs­chef stel­len wür­de.

In der Wahl­nacht hat­te ein lang­sa­mes Com­pu­ter­sys­tem die Aus­zäh­lung ver­zö­gert. Au­ßer­dem gab es in Frank­fur­ter Wahl­be­zir­ken teils er­heb­li­che Pan­nen mit falsch über­mit­tel­ten Wer­ten. Die Stadt hat nach ei­ge­ner Darstel­lung die Feh­ler mitt­ler­wei­le kor­ri­giert.

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