Kin­dern hel­fen mit klas­si­scher Mu­sik

Holz­ap­fel als Di­ri­gent

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER LAND - VON EL­LEN KRANZ

HARPSTEDT – To­sen­der Ap­plaus und ei­ne Zu­ga­be mit ei­nem klei­nen Di­ver­ti­men­to von Wolf­gang Ama­de­us Mo­zart: das Neu­jahrs­kon­zert des Kam­mer­en­sem­bles der Würth Phil­har­mo­ni­ker, zu dem das Deut­sche Ro­te Kreuz, Lan­des­ver­band Ol­den­burg, ein­ge­la­den hat­te, bot gleich zu Be­ginn des Jah­res ei­nen Hö­he­punkt in Sa­chen Klas­sik-Kon­zert.

Rund 150 Zu­hö­rer lie­ßen sich am Frei­tag den Abend un­ter der Lei­tung von Die­ter Holz­ap­fel in der Harps­ted­ter Chris­tus­kir­che im Land­kreis Ol­den­burg nicht ent­ge­hen. Be­son­de­rer Gast war das aus der Ukrai­ne stam­men­de jun­ge Gei­gen­ta­lent Dmy­tro Udo­vy­chen­ko. Der 19-Jäh­ri­ge be­rühr­te mit sei­ner sehr prä­zi­sen Tech­nik und zeig­te da­bei auch viel Ge­fühl.

„Es sind zwei gro­ße Ro­man­ti­ker“, ord­ne­te der Eh­ren­prä­si­dent des DRK-Lan­des­ver­bands Ol­den­burg die Kom­po­nis­ten Ed­vard Grieg und Pjotr Il­jitsch Tschai­kow­sky ein. Ol­den­burgs frü­he­rer Ober­bür­ger­meis­ter fun­gier­te nicht nur als Di­ri­gent, son­dern auch als Mo­de­ra­tor, der ge­konnt durch den Abend führ­te und die je­wei­li­gen Stü­cke kurz ein­ord­ne­te. „Und Bach passt ei­gent­lich im­mer – er ist der Größ­te“, füg­te Holz­ap­fel hin­zu.

Zu­guns­ten der -Weih­nachts­ak­ti­on und zu Eh­ren al­ler im Ro­ten Kreuz En­ga­gier­ten spiel­ten Mit­glie­der der Würth Phil­har­mo­ni­ker die fünf­sät­zi­ge Sui­te in G-Dur „Aus Hol­bergs Zeit“von Grieg, das „Dop­pel­kon­zert für zwei Vio­li­nen“in d-Moll von Jo­hann Sebastian Bach so­wie – nach ei­ner Pau­se – die „Strei­cher­se­re­na­de“in C-Dur von Tschai­kow­sky.

Seit 1979 ha­ben die Weih­nachts­ak­tio­nen mehr als fünf Mil­lio­nen Eu­ro für ver­schie­dens­te Hilfs­pro­jek­te er­bracht. In die­sem Jahr sind be­reits – so der ak­tu­el­le Zwi­schen­stand – mehr als 210 000 Eu­ro zu­sam­men ge­kom­men. In die­sem Win­ter steht die Ak­ti­on un­ter dem Mot­to „Kin­der hel­fen Kin­dern in Not“.

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