Mäd­chen stirbt bei Mo­tor­rad­un­fall

Ostthüringer Zeitung (Bad Lobenstein) - - Thüringen -

Kühn­dorf/Schleu­se­grund. Bei zwei Mo­tor­rad­un­fäl­len in Thü­rin­gen sind zwei Men­schen ums Le­ben ge­kom­men, dar­un­ter ein elf­jäh­ri­ges Mäd­chen. Laut Po­li­zei saß es mit auf dem Fahr­zeug ei­nes 45-Jäh­ri­gen. Sie stürz­ten in ei­ner Kur­ve bei Kühn­dorf (Kreis Schmal­kal­den-Mei­nin­gen). Wie es da­zu kam, war am Mon­tag noch un­klar. Der Fah­rer ver­letz­te sich bei dem Un­fall schwer.

In Schleu­se­grund (Kreis Hild­burg­hau­sen) wur­de ein Mo­tor­rad­fah­rer (35) bei ei­nem Un­fall so schwer ver­letzt, dass er we­nig spä­ter starb. Er war nach Po­li­zei­an­ga­ben zu­sam­men mit zwei wei­te­ren Mo­tor­rad­fah­rern un­ter­wegs, ge­riet in ei­ner schar­fen Kur­ve auf die Ge­gen­spur und stieß mit ei­nem Bus zu­sam­men. Der 35-Jäh­ri­ge er­lag noch am Un­fall­ort sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Der Fah­rer des Bus­ses und ein In­sas­se er­lit­ten ei­nen Schock. (dpa)

. Im Mord­pro­zess vor dem Land­ge­richt Mühl­hau­sen hat der 26 Jah­re al­te An­ge­klag­te am Mon­tag ge­stan­den, ei­ne 22-jäh­ri­ge Stu­den­tin in Nord­hau­sen um­ge­bracht zu ha­ben. Sei­ne Ver­tei­di­ge­rin ver­las ei­ne ent­spre­chen­de Er­klä­rung. Der jun­ge Mann be­stritt aber, sein Op­fer nach des­sen Tod se­xu­ell miss­braucht zu ha­ben. Die Staats­an­walt­schaft Mühl­hau­sen wirft dem aus dem Kreis Göt­tin­gen stam­men­den An­ge­klag­ten vor, mit Heim­tü­cke und aus nied­ri­gen Be­weg­grün­den ge­tö­tet zu ha­ben. Das Ge­richt hat drei wei­te­re Ver­hand­lungs­ta­ge an­be­raumt.

Laut An­kla­ge hat der 26-Jäh­ri­ge die Stu­den­tin wäh­rend des ge­mein­sa­men Stu­di­ums in Nord­hau­sen ken­nen­ge­lernt und sich in sie ver­liebt. Doch die jun­ge Frau soll sei­ne Lie­be nicht er­wi­dert, son­dern auf ei­ner freund­schaft­li­chen Be­zie­hung be­stan­den ha­ben. Um sich die Zu­nei­gung der 22-Jäh­ri­gen zu si­chern, soll er sie be­lo­gen und be­haup­tet ha­ben, Chef des Ka­ta­stro­phen­schut­zes in Er­furt zu sein.

Den Er­mitt­lun­gen zu­fol­ge gau­kel­te er ihr vor, ihr dort ei­ne Stel­le als Per­so­nal­che­fin be­sorgt zu ha­ben. Der an­geb­li­che Ar­beits­ver­trag soll­te am 29. Au­gust ver­gan­ge­nen Jah­res in Bonn un­ter­schrie­ben wer­den. Das ah­nungs­lo­se Op­fer soll am Vor­abend in die Woh­nung des An­ge­klag­ten ge­gan­gen und dort auf der Couch ein­ge­schla­fen sein.

Als ihm klar ge­we­sen sei, dass sein Lü­gen­kon­strukt am nächs­ten Tag zu­sam­men­bre­chen wür­de, soll er Pa­nik be­kom­men ha­ben. Er soll der 22-Jäh­ri­gen mit ei­nem Mes­s­er­griff hef­tig ge­gen den Kopf ge­schla­gen und ihr we­nig spä­ter die Keh­le durch­ge­schnit­ten so­wie mehr­fach in Brust­korb, Bauch und Rü­cken ge­sto­chen ha­ben. Die Schwer­ver­letz­te sei we­ni­ge Mi­nu­ten spä­ter ver­blu­tet. Da­nach soll er ver­sucht ha­ben, sich das Le­ben zu neh­men. Er sitzt seit­dem in Un­ter­su­chungs­haft. Der Pro­zess wird Frei­tag fort­ge­setzt. (dpa)

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