Schwei­ne­pest: Land mahnt zur Vor­sicht

To­tes Schwarz­wild Be­hör­den mel­den

Ostthüringer Zeitung (Eisenberg) - - Thüringen -

Erfurt. Nach dem Auf­tre­ten der Afri­ka­ni­schen Schwei­ne­pest bei ei­nem Wild­schwein in Bel­gi­en hat Thü­rin­gens Ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Hei­ke Wer­ner (Lin­ke) zur Vor­sicht auch hier im Frei­staat ge­mahnt. „Die Seu­chen­ge­fahr ist an­ge­stie­gen“, sag­te sie laut Mit­tei­lung ih­res Mi­nis­te­ri­ums am Frei­tag in Erfurt. Wer ein to­tes Wild­schwein ent­de­cke, sol­le dies un­ver­züg­lich bei den Be­hör­den mel­den.

Der­zeit gibt es den An­ga­ben zu­fol­ge in Deutsch­land noch kei­nen Fall der für Schwei­ne töd­li­chen Er­kran­kung, die für den Men­schen un­ge­fähr­lich ist. Wer­ner un­ter­strich, dass es ver­bo­ten sei, Le­bens­mit­tel tie­ri­schen Ur­sprungs wie et­wa Wurst aus Seu­chen­ge­bie­ten mit­zu­brin­gen. Dies gel­te so­wohl für Rei­sen­de als auch für Men­schen, die zum Bei­spiel als Sai­son­ar­bei­ter in der Land­wirt­schaft oder als Tran­sit­fah­rer be­schäf­tigt sei­en. Auf­ge­tre­ten sei die Afri­ka­ni­sche Schwei­ne­pest bis­her in der Rus­si­schen Fö­de­ra­ti­on, Weiß­russ­land, der Ukrai­ne, Po­len, Li­tau­en, Lett­land, Est­land, Ru­mä­ni­en, Mol­da­wi­en, Ungarn, Tsche­chi­en und Bul­ga­ri­en. (dpa)

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