Greiz

Ostthüringer Zeitung (Greiz) - - Aus Dem Landkreis -

Tier­arzt­pra­xis Dr. Hans-Die­ter Gerst­ner, Ca­ro­li­nen­stra­ße 44, Tel: (03661) 456130. Trie­bes. Wäh­rend manch ei­ner froh ist, dass Weih­nach­ten end­lich vor­bei ist, fal­len die Be­sinn­li­chen un­ter uns in ein tie­fes Loch, wenn das La­met­ta ein­mal vom Baum ist. In man­chen Fa­mi­li­en bleibt der Christ­baum vi­el­leicht auch des­we­gen noch bis Neu­jahr ste­hen. Ei­ne an­de­re Me­tho­de, den Geist der Weih­nacht noch ein paar Ta­ge län­ger zu er­hal­ten, hat sich das Blä­se­r­und Streich­quar­tett rund um Kir­chen­mu­si­ker Uwe Gro­ßer über­legt.

Nach­dem der ers­te Teil des „Of­fe­nen Sin­gens im Weih­nachts­fest­kreis“im Bi­bel­saal in Ho­hen­leu­ben am 23. De­zem­ber so gut an­ge­nom­men wur­de, pack­ten die Mu­si­ker noch ein­mal die Weih­nachts­lie­der aus und lu­den die Gäs­te zum Mit­sin­gen ein. „Wäh­rend es im ers­ten Teil der Ver­an­stal­tung um die Vor­freu­de auf den Hei­li­gen Abend ging, sin­gen wir heu­te Lie­der, die sich um das Fest selbst dre­hen“, sagt Gro­ßer. Und so fin­den im Pro­gramm Stü­cke wie „O Tan­nen­baum“eben­so ih­ren Platz wie die „Pas­to­ra­le lar­go“des ita­lie­ni­schen Kom­po­nis­ten Fran­ces­co Man­fre­di­ni.

Gro­ßer ver­sam­melt da­bei am Sams­tag er­neut be­freun­de­te Mu­si­ker aus Trie­bes und Greiz um sich, die an den Blas- und Streich­in­stru­men­ten das sin­gen­de Pu­bli­kum de­zent be­glei­ten. „Das ge­mein­sa­me Sin­gen steht im Vor­der­grund“, sagt er. Die Men­schen neh­men die Ein­la­dung an und las­sen Weih­nach­ten­noch­ein­mal­auf­le­ben.

Un­ter den In­stru­men­ten gibt es an die­sem Nach­mit­tag, die Pre­mie­re ei­nes ge­hei­men Stars zu fei­ern. Gro­ßer be­glei­tet die Lie­der auf ei­nem Bech­stein-Flü­gel, den die Kirch­ge­mein­de im Som­mer re­stau­rie­ren ließ. „Da­bei ist her­aus­ge­kom­men, dass die­ser bei­na­he 100 Jah­re alt und sehr wert­voll ist“, sagt er. Er sei in der 60er-Jah­ren in den Be­sitz der Ge­mein­de ge­langt und ha­be bis­her eher ein Schat­ten­da­sein ge­fris­tet. Aber wo­mit lie­ße sich bes­ser von ver­gan­ge­nen Ta­gen schwär­men, als mit ei­nem Flü­gel, der die­se al­le über­dau­ert hat.

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