Milch für das klei­ne Oka­pi

Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) - - Trotz -

Will­kom­men auf der Welt! Ge­ra­de wur­de ein Oka­pi im Zoo der Stadt Stutt­gart ge­bo­ren. Stutt­gart ist ei­ne Stadt in Ba­den-Würt­tem­berg. Das Tier sieht ziem­lich lus­tig aus, wie ei­ne Mi­schung aus Pferd und Ze­bra mit ei­nem lan­gen Hals.

Da­mit die klei­ne Wald­gi­raf­fe groß und stark wird, muss sie viel Milch trin­ken. Doch es gibt ein Pro­blem: Die Ma­ma gibt dem klei­nen Bul­len kei­ne Milch. Sie ruft ihn zwar her­an und schmust mit ihm. „Sie hat das Jung­tier auch zum Eu­ter hin­ge­führt, aber lei­der nicht trin­ken las­sen“, sag­te ein Tier­pfle­ger.

Dar­um füt­tern die Tier­pfle­ger das klei­ne Oka­pi mit der Fla­sche. Fünf­mal am Tag be­kommt es Milch mit be­son­ders viel Fett. Die wird ex­tra an­ge­mischt, denn nur so äh­nelt sie der Milch der Oka­piMa­ma.

Oka­pis ge­hö­ren zu den Paar­hu­fern und kom­men aus der Fa­mi­lie der Gi­raf­fen­ar­ti­gen. In frei­er Wild­bahn le­ben die Tie­re im Re­gen­wald von Zen­tral­afri­ka. Das Oka­pi wird als stark ge­fähr­det ein­ge­stuft. Als sehr scheu­er Re­gen­wald­be­woh­ner ist das Oka­pi recht we­nig er­forscht . (dpa)

Fo­to: Ma­ri­jan Mu­rat/dpa

Am 3. Ok­to­ber wur­de das Oka­pi ge­bo­ren.

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