Ge­denk­stät­te der So­zia­lis­ten

Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) - - Politik -

Der Zen­tral­fried­hof Fried­richs­fel­de im Os­ten Ber­lins war Ru­he­stät­te Num­mer eins für DDR-Po­lit­grö­ßen. Am Ein­gang liegt seit 1951 die Ge­denk­stät­te der So­zia­lis­ten. Mit­tel­punkt ist ein vier Me­ter ho­her St­ein mit der In­schrift „Die To­ten mah­nen uns“. Da­ne­ben lie­gen die Grä­ber von Ro­sa Lu­xem­burg und Karl Lieb­knecht. Auch die Grä­ber des DDR-Prä­si­den­ten Wil­helm Pieck und DDR-Staats­und Par­tei­chefs Wal­ter Ul­bricht fin­den sich in Fried­richs­fel­de. Seit es die Ge­denk­stät­te gibt, zie­hen jähr­lich am zwei­ten Sonn­tag im Ja­nu­ar Tau­sen­de Men­schen zu dem Denk­mal, um an die To­ten zu er­in­nern. Zu DDRZei­ten mar­schier­te die Staats­und SED-Spit­ze in der vor­ders­ten Rei­he. (epd/red) Po­li­zis­ten durch­su­chen in ei­nem Ca­fé in Es­sen ei­nen jun­gen Mann. Rund  Be­am­te der Po­li­zei wa­ren am Sams­tag­abend im Ein­satz – mit da­bei auch Zöll­ner, Mit­ar­bei­ter vom Ord­nungs­amt und der Fi­nanz­be­hör­de. Zu­letzt hat­te es im­mer wie­der sol­che Raz­zi­en ge­gen „Clans“ge­ge­ben.

FO­TO: B. THISSEN/DPA

Will Stär­ke de­mons­trie­ren: NRW-In­nen­mi­nis­ter Her­bert Reul zeig­te sich bei der Raz­zia.

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