An­na Müller mit Ein­zel­bahn­re­kord

Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) - - Sport -

Die Bun­des­li­gaKeg­le­rin­nen des SV Pöll­witz be­sieg­ten ges­tern den DJK In­gol­stadt mit 6:2 (3615:3547). An­na Müller (670 Holz), Sa­rah Con­rad (660), Frie­de­ri­ke Pfef­fer (583) und Ma­rie-Chris­tin Il­lert (559) hol­ten im Ke­gel­sport­zen­trum Zeu­len­ro­da die Mann­schafts­punk­te für den Ta­bel­len­zwei­ten. „Wir sind rich­tig gut in den Wett­kampf rein­ge­kom­men“, sagt Trai­ner Ron­ny Hahn. „Nach dem Start­paar hat­ten wir schon ein­hun­dert Holz Vor­sprung, am Schluss wa­ren es noch 68 – so fiel es nicht ins Ge­wicht, dass wir zum Schluss et­was nach­ge­las­sen ha­ben.“An­na Müller hat­te mit 197 Holz auf der Start­bahn für ei­nen Ein­zel­bahn­re­kord ge­sorgt und die Zei­chen auf Sieg ge­stellt. (ar) Wich­tig für die Stim­mung in der Hal­le war, dass so­wohl die Ge­ra­er Stadt­aus­wahl als auch der FC Carl Zeiss Je­na das Halb­fi­na­le er­reich­ten. Die Jena­er mit Bernd Schnei­der, Alex­an­der Maul und Cars­ten Strä­ßer qua­li­fi­zier­ten sich mit ei­nem 2:0-Er­folg ge­gen den 1. FC Uni­on Ber­lin für die Vor­schluss­run­de. Alex­an­der Maul und Re­ne Kling­beil si­cher­ten mit ih­ren Tref­fern den zwei­ten Grup­pen­platz, nach­dem man zu­vor die Tsche­chen zum Auf­takt mit 3:1 be­zwun­gen hat­te und nur Dort­mund mit 3:4 un­ter­le­gen war.

Im Halb­fi­na­le stopp­te dann aber die Bun­des­li­ga-Aus­wahl Der stell­ver­tre­ten­de OTZ-Chef­re­dak­teur Tino Zippel (rechts) ehrt Dort­munds Jörg Kühl als bes­ten Tor­wart des Tur­niers (lin­kes Fo­to). Im Fi­na­le lie­fer­ten sich Gio­van­ni Fe­de­ri­co (Bo­rus­sia Dort­mund, links) und Kh­vicha Shu­bit­id­ze ein Lauf­du­ell.

Ost die Saa­le­städ­ter. Lan­ge hiel­ten die Zeiss-Ki­cker die Par­tie of­fen. Erst als Sker­di­laid Cur­ri und Kh­vicha Shu­bit­id­ze das Tem­po an­zo­gen, war die 0:3Nie­der­la­ge per­fekt.

Als Mi­ni­ma­lis­ten des Tur­niers tra­ten die Ge­ra­er Stadt­aus­wahlKi­cker in Er­schei­nung. Nur drei Punk­te und ein ne­ga­ti­ves Tor­ver­hält­nis konn­ten den Gast­ge­ber nicht dar­an hin­dern, Grup­pen­zwei­ter zu wer­den. Nach der

2:3-Auf­takt­nie­der­la­ge ge­gen den Ham­bur­ger SV spiel­te die Mann­schaft von Trai­ner Bernd Wie­gner an­schlie­ßend ge­gen Ein­tracht Frank­furt groß auf. Nach Tref­fern von Hen­drik Poh­land (2), Da­vid Kwiat­kow­ski und Tho­mas Wi­ne­feld ge­wann man ge­gen die Hes­sen mit 4:1, die an­schlie­ßend mit ih­rem 6:3Sieg ge­gen Ham­burg auch noch Schüt­zen­hil­fe leis­te­ten. So­mit durf­ten die Ge­ra­er zum Grup­pen­ab­schluss

ge­gen die Bun­des­li­ga-Aus­wahl Ost so­gar mit drei To­ren ver­lie­ren, um das Halb­fi­na­le noch zu er­rei­chen. Nach dem Füh­rungs­tref­fer von Hen­drik Poh­land schien kei­ne Ge­fahr zu be­ste­hen. Aber als die Kon­zen­tra­ti­on nach­ließ und sich die ei­ge­nen Feh­ler häuf­ten, kas­sier­te der Gast­ge­ber noch ei­ne 1:4Schlap­pe, was den­noch reich­te.

Im Halb­fi­na­le war­te­te Dort­mund auf die Wie­gner-Trup­pe.

Kei­ne Mi­nu­te war ge­spielt, als sich Ni­co En­gel­städ­ter den Ball er­kämpf­te, aber Hen­drik Poh­land vorm na­he­zu lee­ren Tor das Le­der nicht rich­tig traf. In der Fol­ge war die Bo­rus­sia zu ab­ge­zockt und lan­de­te ei­nen un­ge­fähr­de­ten 3:0-Er­folg.

Nach ih­ren Halb­fi­nal-Nie­der­la­gen stan­den sich Ge­ra und Je­na im Spiel um Platz drei ge­gen­über. Hen­drik Poh­lands 1:0 glich Mi­ros­lav Jo­vic post­wen­dend aus. Gut her­aus­kom­bi­nier­te To­re von Tho­mas Wi­ne­feld und Mar­co Stallmann zum 3:1 brach­ten die Stim­mung in der Hal­le auf den Sie­de­punkt. Der Jena­er An­schluss durch Alex­an­der Mauls fünf­tes Tur­nier­tor kam zu spät.

Ge­ras Trai­ner Bernd Wie­gner war dann auch hoch­zu­frie­den. „Wir müs­sen im Halb­fi­na­le ge­gen Dort­mund in Führung ge­hen, ha­ben da­nach un­se­re Li­nie ver­lo­ren. Aber Platz drei ist ein Top­er­geb­nis“, so der 62-Jäh­ri­ge.

Auch Je­nas Uli Göhr gräm­te sich nicht ob der Nie­der­la­ge im klei­nen Fi­na­le. „Klei­nig­kei­ten ha­ben am En­de den Aus­schlag ge­ge­ben. Dass die jun­gen Ge­ra­er im Spiel um Platz drei mo­ti­vier­ter wa­ren, ist auch klar“, mein­te der Zeiss-Coach.

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