Sy­nago­ge Ry­ke­stra­ße

Ostthüringer Zeitung (Zeulenroda-Triebes) - - Politik -

Ber­lin. Die Ber­li­ner Sy­nago­ge Ry­ke­stra­ße war am 4. Sep­tem­ber 1904 fei­er­lich ein­ge­weiht wor­den. Mit mehr als 2000 Plät­zen galt sie im Nach­kriegs­deutsch­land bis zu ih­rer 2007 be­en­de­ten Sa­nie­rung als ei­ne der größ­ten Sy­nago­gen lan­des­weit. Heu­te um­fasst das im­po­san­te Ge­bäu­de 1200 Plät­ze. Ih­re Be­ter ge­hö­ren der li­be­ral-kon­ser­va­ti­ven Rich­tung des Ju­den­tums an. In der Po­grom­nacht vom 9. No­vem­ber 1938 blieb das Ge­bäu­de we­gen sei­ner La­ge auf ei­nem Hin­ter­hof von wei­ter­ge­hen­den Zer­stö­run­gen ver­schont. 1940 wur­de das Ge­bäu­de von den na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Be­hör­den ent­eig­net. Heu­te ist die Jü­di­sche Ge­mein­de zu Ber­lin mit et­wa 10.000 Mit­glie­dern die größ­te jü­di­sche Ge­mein­de Deutsch­lands. (epd)

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