Gym­na­si­um stellt vier Mann­schaf­ten

Beim Tisch­ten­nis-Kreis­fi­na­le in Zeu­len­ro­da. Schul­amts­fi­na­le fin­det im Ja­nu­ar statt.

Ostthüringer Zeitung (Zeulenroda-Triebes) - - Aus Der Region - Von Man­fred Sil­ler

Zeu­len­ro­da-Trie­bes. Seit auf dem Schul­hof des Fried­richSchil­ler-Gym­na­si­um in Zeu­len­ro­da ei­ne Tisch­ten­nis­plat­te steht, hat sich die Zahl der Schü­ler, die in die Ar­beits­ge­mein­schaft Tisch­ten­nis kom­men, mehr als ver­dop­pelt. Da­durch war es mög­lich, vier kom­plet­te Mann­schaf­ten auf­zu­stel­len, die zum Wett­kampf an­tra­ten.

An sie­ben Ti­schen wur­de um je­den Punkt ge­kämpft. Lei­der hat­te nur das Schil­ler­gym­na­si­um Mann­schaf­ten am Start. Und so wur­de die­ses Tur­nier gleich­zei­tig als Rang­lis­ten­tur­nir ge­nutzt, um dann zu den Schul­amts­fi­nals im Ja­nu­ar 2019 die je­weils stärks­te Mann­schaft zu mel­den. Am Start ei­ne Mann­schaft WK II, die 15-16-Jäh­ri­gen, zwei Mann­schaf­ten WK III, die 13-14-Jäh­ri­gen, und ei­ne Mann­schaft WK IV, die 11-12-Jäh­ri­gen. In der Par­tie der zwei Mann­schaf­ten WK III ging es dar­um, die bes­ten Spie­ler für die Mann­schaft her­aus­zu­fin­den, die dann im Ja­nu­ar die Schu­le beim Schul­amts­fi­na­le ver­tre­ten wird.

In­ter­es­sant war die Par­tie der Gro­ßen ge­gen die Klei­nen. Es war na­tür­lich nicht mög­lich, die­se bei­den Mann­schaf­ten nor­mal ge­gen­ein­an­der spie­len zu las­sen. Um et­was Gleich­be­rech­ti­gung zu er­rei­chen, be­ka­men die Klei­nen in al­len Spie­len sie­ben Punk­te Vor­sprung. Jetzt könn­te man ver­mu­ten, es ist trotz­dem ein leich­tes Spiel für die Gro­ßen, aber so war es nicht. Die Jun­gen der WK IV schlu­gen sich tap­fer, so dass es nach acht Spie­len 4:4 stand. Das letz­te Dop­pel muss­te ent­schei­den und das ge­wan­nen die Gro­ßen. Für vie­le der jün­ge­ren Schü­ler war es der ers­te Wett­kampf. Mit Hil­fe der er­fah­re­nen Schü­ler lern­ten sie in der Pra­xis, wie ge­zählt wird und wie be­stimm­te Si­tua­tio­nen im Spiel ein­zu­schät­zen sind. Für al­le war es ei­ne Lehr­stun­de in Vor­be­rei­tung auf die nächs­ten Wett­kämp­fe.

In den nächs­ten Trai­nings­stun­den geht das Rang­lis­ten­tur­nier wei­ter, um auch den dies­mal nicht be­rück­sich­tig­ten Schü­lern ei­ne wei­te­re Chan­ce zu ge­ben, vi­el­leicht doch noch in die Mann­schaft zu kom­men.

Die Bes­ten spie­len dann im Ja­nu­ar 2019 in den Schul­amts­fi­nals. Greiz. So rich­tig woll­te am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de kei­ne Fei­er­stim­mung auf dem Tem­pel­wald auf­kom­men. Zum ei­nen we­gen des eher dürf­ti­gen Er­geb­nis­ses ge­gen den Ta­bel­len­letz­ten, zum an­de­ren aber auch auf­grund des ge­rin­gen Zu­schau­er­zu­spruchs. Scha­de, denn das Do­nath-Team des 1. FC Greiz zeig­te in der ge­sam­ten Hin­run­de an­spre­chen­de Leis­tun­gen mit ei­nem sehr jun­gen, aus Ei­gen­ge­wäch­sen be­ste­hen­den Team. Trotz­dem schaut man nach wie vor von oben auf das rest­li­che Feld.

Ei­gent­lich hät­ten die meis­ten Ex­per­ten vor der Sai­son ei­ne um­ge­dreh­te Ta­bel­len­kon­stel­la­ti­on er­war­tet – die Gäs­te aus Sch­m­ölln rei­sen zum Ta­bel­len­vier­ten Greiz. Lan­ge Zeit wa­ren die Knopf­städ­ter auch der ärgs­te Ver­fol­ger der Grei­zer, muss­ten je­doch ab dem neun­ten Spiel­tag ei­ni­ge Punkt­ver­lus­te kon­sta­tie­ren, was da­zu führ­te, dass sich das Team des Trai­ner­ge­spanns Breit­fel­der/Rauch nur im fünf­köp­fi­gen Ver­fol­ger­feld be­fin­det. Es scheint aber, dass man das Tal der Trä­nen durch­schrit­ten hat. Zu­min­dest ist man seit vier Spie­len un­ge­schla­gen und lie­fer­te vo­ri­ge Wo­che in Krafts­dorf ei­nen Fuß­ball­kri­mi ab. Nach zwi­schen­zeit­li­cher 4:2-Füh­rung reich­te es am En­de je­doch nur zu ei­nem Un­ent­schie­den.

Die Grei­zer soll­ten al­so hin­läng­lich ge­warnt sein vor al­lem vor der Of­fen­siv­freu­de, wel­che die Knopf­städ­ter auf frem­den Plät­zen zei­gen.

Es ist der letz­te Punkt­spiel­auf­tritt des Do­nath-Teams in die­sem Jahr, da­zu noch ge­gen ei­nen aus­ge­spro­chen at­trak­ti­ven Geg­ner.

Der 1. FC Greiz II hat spiel­frei. (St. K.)

Äu­ßerst kon­zen­triert wur­de an den Ti­schen ge­spielt. Fo­to: Man­fred Sil­ler

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