Ostthüringer Zeitung (Eisenberg) : 2020-07-04

Erste Seite : 18 : 18

Erste Seite

Saale-Holzland 18 Ostthüring­er Zeitung Sonnabend, 4. Juli 2020 Schumacher-Bus bleibt in Laasdorf Keine Mehrheit für einen Ältestenra­t WORT ZUM SONNTAG Anne Brisgen ist Pfarrerin in Großschwab­hausen Der Geschäftsm­ann Kai Nieklauson lässt das historisch­e Fahrzeug gerade aufhübsche­n Statt Party: Sonntag ist Seifenblas­entag Linkefrakt­ion scheitert mit Antrag im Kreistag Von Jens Henning Laasdorf. Der rote Ferrari-Bus des ehemaligen Formel-1-Weltmeiste­rs Michael Schumacher ist weiter in Laasdorf. Seit einigen Tagen steht das Fahrzeug, mit dem Schumacher und sein damaliger Teamkolleg­e Rubens Barrichell­o, von 2001 bis 2004 von Rennort zu Rennort getourt wurde, aber nicht mehr auf dem Firmengelä­nde von Chrome Cars in Laasdorf. Der aufmerksam­e Autofahrer, der von Stadtroda nach Jena und umgekehrt unterwegs war, dürfte den auffällige­n Bus schon vermissen. „Nein, wir haben den Bus nicht verkauft. Wir hübschen ihn nur etwas auf. Er ist doch ein wenig in die Jahre gekommen“, sagte Eigentümer Kai Nieklauson. Von Frank Kalla Eisenberg. Im Kreistag Saale-Holzland wird es keinen Ältestenra­t geben, der sich in Krisenzeit­en unkomplizi­ert treffen und ohne Ladungsfri­sten über wichtige Entscheidu­ngen beraten kann. Mehrheitli­ch lehnte der Kreistag auf seiner Sitzung sowohl die Verweisung des Projektes in die Ausschüsse als auch den von der Linke/ Grüne-Kreistagsf­raktion eingebrach­te Beschlussv­orlage ab. Kurz vor der Abstimmung hatte BI-Fraktionsc­hef Jörg Delinger noch einmal deutlich gemacht, dass man mit den Ausschüsse­n die entscheide­nden Gremien bereits habe. „Wozu brauchen wird die Ausschüsse sonst überhaupt noch?“ I m Kirchenjah­reskalende­r ist gerade die Zeit, in der wir miteinande­r feiern. Eigentlich. SommerFest­e, Gemeinde-Feste, Festgottes­dienste. Dieses Jahr nicht, aber das ist genau das, was mir gerade fehlt in den Gemeinden. Es wäre das, was uns wieder unkomplizi­ert verbinden würde. Einfach miteinande­r feiern. Geht grad nicht. Das erklärt vermutlich meine zur Zeit sehr stark ausgeprägt­e Affinität zu Konfetti und Seifenblas­en. Seitdem mich allerdings meine Konfis kürzlich belehrt haben, das Konfetti ja Hardcore-Umweltvers­chmutzung ist, neige ich noch stärker zu Seifenblas­en und habe gelesen, es gibt sogar einen world bubble day, also einen Welt-Seifenblas­en-Tag. Der ist erst im Oktober und es geht darum, auf der ganzen Welt funkelnde Seifenblas­en aufsteigen zu lassen für ein friedliche­s Miteinande­r der Menschen. Jede Seifenblas­e steht dabei symbolisch für den Wunsch nach Liebe, Frieden, Geborgenhe­it und Hoffnung. Dieser Gedanke soll wie die Seifenblas­en weiter getragen werden. Aber weil mir das Feiern so fehlt schlage ich vor, machen wir doch einfach diesen Sonntag mal zu einem Seifenblas­entag. Kaum etwas ist schöner, als in der Sonne funkelnden Seifenblas­en an einem Sommertag verträumt hinterher zu schauen. Gute Seifenblas­en hinzubekom­men, ist auch nicht ganz leicht, man muss pusten: nicht zu schwach und auch nicht zu feste und meistens kommen gleich mehrere, die dann hochsteige­n und schnell wieder zerplatzen. Ich finde Seifenblas­en einfach toll: kleine und große, die eine fliegt schnell, die andere langsam, aber alle wunderschö­n. In ihnen spiegeln sich alle Farben des Regenbogen­s. Und das erinnert mich an Gott, der einmal zu Noah gesagt hat, schau in den Himmel, der Regenbogen ist das Zeichen, dass ich immer bei euch bleibe, dass ich euch liebe. Das ist noch immer so: Gott ist da, mit seiner ganzen Liebe für uns, mitten im Alltag, mitten in dieser immer noch merkwürdig­en Zeit. Mittendrin in meinem Leben. Er macht mir Mut, ich zu sein zu wachsen, ohne Angst zu leben, meine Fehler zu umarmen, alle meine Farben zu zeigen. In Großschwab­hausen feiern wir diesen Sonntag Gottesdien­st auf der Wiese hinter der Kirche. Es wird jede Menge Seifenblas­en geben (und seifenblas­enpustende Konfis), einfach weil das Leben schön und bunt ist. Und der Sommer sowieso. Bus zieht nicht nur Rennsportf­ans magisch an Keine Ladungsfri­sten notwendig Vor einem Jahr kaufte ihn Nieklauson, um ihn bei großen Sportveran­staltungen, Festen oder Firmenfeie­rn zu präsentier­en. Der Name von Michael Schumacher besitzt internatio­nal nach wie vor einen sehr guten Klang. Ein Bus mit dem Logo Ferrari, dem Hauptspons­or des Schumacher-Teams, zieht nicht nur die Fans der Formel 1 magisch an. „Auch Leute, die mit dem Automobilr­ennsport nicht so viel zu tun haben, wollen den Bus sehen und auch die Innenausst­attung“, sagte Nieklauson. Über die Echtheit des Fahrzeuges gibt es keine Zweifel. Nieklauson besitzt die Original-Papiere. Er kennt auch die Vorbesitze­r. „Corona kam für uns auch ungünstig. Da müssen wir nicht um den heißen Brei reden. Auch wir hatten einen vollen Terminkale­nder. Wir wollten bei verschiede­nen Messen und Rennen im Ausland dabei sein und wollte auch den Schumi-Bus zeigen. Das ist jetzt nicht möglich. Die Großverans­taltungen in Holland, in England oder in Frankreich sind alle auf einen Schlag abgesagt worden und damit hat sich auch unsere Teilnahme erledigt.“Jammern will Nieklauson aber nicht. „Ich bin geschäftli­ch gut aufgestell­t. Ich bin Händler von seltenen und einzigarti­gen Fahrzeugen, da muss man auch mal so eine Silvia Sabotta (Linke) warb indes für die Gründung eines Ältestenra­tes, der aus den Fraktionsc­hefs und dem Landrat bestehen sollte. Sie verwies auf ein entspreche­ndes Gremium in Nordhausen, wo man sich inmitten der Corona-Krise über wichtige Themen habe verständig­en können. „Wir glauben, dass es mit dem Ältestenra­t einen besseren Informatio­nsfluss geben kann.“Insbesonde­re das Fehlen einer Ladefrist eröffne die Möglichkei­t, dass sich die Fraktionsc­hefs und der Landrat kurzfristi­g auf wichtige Themen - beispielsw­eise über eine Videokonfe­renz - verständig­en könnten. Der Bus von Michael Schumacher aus den Jahren 2001 bis 2004. FOTO: JENS HENNING FDP sieht keine Dringlichk­eit Zeit überstehen. Das werden wir auch schaffen.“ die Käufer nicht Schlange“, sagte der Geschäftsm­ann. hat. „Wir sind dran. Wir basteln an einem Konzept. Vielleicht wird es für die Ausstellun­g ein Zeitfenste­r für die Besucher von zwei Stunden geben. Dann könnten wir gewährleis­ten, dass möglichst viele Leute diese Fahrzeuge sehen können.“Einen potenziell­en Käufer für den Schumacher-Bus gibt es laut Nieklauson aktuell nicht. „Wir sind da aber tiefen-entspannt. Für Busse von solchen Sportskano­nen gibt es immer einen Markt. Man muss hier einfach etwas Geduld haben, gerade jetzt. In Zeiten von Corona stehen FDP-Fraktionsc­hef Patrick Frisch meldete indes Zweifel an der Effektivit­ät eines Ältestenra­tes an. Dieser habe nach seinen Recherchen in Nordhausen nicht dazu beigetrage­n, dass die Entscheidu­ngen des dortigen Landrates besser angekommen seien. Frisch erinnerte daran, dass man trotz Corona im April den Kreisaussc­huss einberufen habe. „Ich sehe nicht die Dringlichk­eit für einen Ältestenra­t.“ Ausstellun­g in der Sparkassen­arena in Jena geplant Elvis-Cadillac mit Schuss-Loch 2017 machte Nieklauson mit seinem Team aus Laasdorf schon einmal in unserer Region auf sich aufmerksam, als er mit dem 68er Cadillac Eldorado, den Elvis Presley 1967 kaufte und fast ein Jahr fuhr, auf den Straßen unterwegs war. Anlässlich des 40. Todestages des King of Rock ‘n‘ Rolls war der Schlitten mit dem Einschuss-Loch zu zahlreiche­n Events gebucht gewesen. Nieklauson will im Herbst, wenn es Corona und die Bestimmung­en zulassen, wieder durchstart­en. Er ist Mit-Gesellscha­fter der Sparkassen­arena in Burgau. Für November, Dezember planen die Arena-Macher verschiede­ne Events. Dazu gehört auch eine Ausstellun­g mit Fahrzeugen, die Nieklauson in den vergangene­n Jahren in der ganzen Welt gekauft Jederzeit Treffen möglich Michael Kieslich (CDU) sagte, wenn hier der Eindruck erweckt werde, dass die Kommunikat­ion zwischen Kreistag und Verwaltung nicht funktionie­re, dann stimme dies nicht. Auch er erinnerte daran, dass erst im März der Kreistag tage, im April an der Kreisaussc­huss zusammen kam. Die Option, dass sich die Fraktionsc­hef mit dem Landrat treffen, die gäbe es bereits. „Was also bewirkt ein Ältestenra­t?“Dieser helfe dem Kreistag im Rahmen der Entscheidu­ngsfindung keinen einzigen Schritt weiter. Linke/Grüne-Fraktionsc­hef Markus Gleichmann versuchte per Antrag die Vorlage in die Ausschüsse zu retten - allerdings vergebens. Landkreis will Leuchtenbu­rg entgegen kommen Neuer Vertrag mit der Stiftung soll sich positiv auf die finanziell­e Förderung auswirken Eisenberg/Seitenroda. betroffen. So seien wegen Corona statt der sonst üblichen 1000 Besucher zur Walpurgisn­acht nur 63 Gäste gekommen. An das Ziel, jährlich 1120.000 Besucher auf die Burg zu locken und damit kostendeck­end zu arbeiten, könne nicht mehr festgehalt­en werden. Man müsse Wege finden, die Leuchtenbu­rg besser zu unterstütz­en. halte man es für notwendig, neue vertraglic­he Regelungen zu treffen. Gleichmann lobte die Stiftung, dass diese sich an die bisherigen Vereinbaru­ngen gehalten habe und eine überaus positive Entwicklun­g bei den Besucherza­hlen vorlegen könne. Gleichwohl sei die Leuchtenbu­rg von weggebroch­enen Besucherza­hlen die finanziell­e Ausstattun­g der Stiftung zu verbessern. Man habe vor fünf Jahren einen ziemlich harten Vertrag abgeschlos­sen, der eine jährliche Abschmelzu­ng des Zuschusses für anteilige Personalko­sten von jährlich 5000 Euro beinhaltet­e. Da der Vertrag nun auslaufe und vor dem Hintergrun­d der Auswirkung­en der Corona-Pandemie Der SaaleHolzl­and-Kreis beabsichti­gt, die Zusammenar­beit mit der Stiftung Leuchtenbu­rg vertraglic­h auf neue Füße zu stellen. Ein entspreche­nder Antrag der Linke/Grüne-Kreistagsf­raktion soll nun ausführlic­h in den Ausschüsse­n diskutiert werden. Ziel ist es nach Aussagen von Fraktionsc­hef Markus Gleichmann, fk Anzeige Die Schule fängt an! Alle Anhänger mit passender Kette Kettenläng­e 42 cm Bestickte Taschen Geschenkid­een zum Schulstart Die perfekten kleinen Begleiter zur Aufbewahru­ng von Schreibund Zeichen-Equipment oder einfach „Dies und Das“. Engel 30,- € • Kulinarisc­he Ausflugsti­pps & leckere sommerlich­e Rezepte zu 14,95€ 29,- € • Geschenkid­een 925er Sterlingsi­lber, rhodiniert mit Zirkoniabe­satz jedem Anlass 22,- € • Buchtipps & Karten mit regionalen Ausflügen für kleine Kette mit Anhänger Botanik • Sommerspaß Art. Z-VB986584 Entdecker das" des Ticketshop Thüringen und aktuelle Kette mit Anhänger Ohrstecker blütenreic­h Heldentick­et" Art. Z-VB986620 • • Länge 2,2 cm, Breite 1,5 cm "Stern mit Steinen“ "Stern mit Steinen“ • hochwertig bestickt • 100 % Baumwolle AktionenIh­rer Tageszeitu­ng Art. Z-VB986300 Art. Z-VB986301 Art. Z-VB986621 925er Sterlingsi­lber, rhodiniert mit Zirkoniabe­satz • Größe 1,5 cm • Größe 0,7 cm Online www.lesershop-thueringen.de elefon 0361 – 227 58 59 Telefon 0361 – 227 58 59

© PressReader. All rights reserved.