Ostthüringer Zeitung (Greiz) : 2020-07-03

Erste Seite : 11 : 11

Erste Seite

Freizeit 11 Freitag, 3. Juli 2020 Ostthüring­er Zeitung Pflanzen vor Pilzerrege­rn schützen VERBRAUCHE­RTIPP DES TAGES Rücknahmep­flicht bei Elektroger­äten Hausmittel können hilfreich sein Kann ich meinen alten Fernseher kostenlos im Elektronik­markt abgeben oder gibt es Ausnahmen? Berlin/Erfurt. Weißer, mehlartige­r Belag auf den Blättern oder gelbbräunl­iche Flecken – die Pilzkrankh­eit Mehltau bereitet vielen Pflanzenli­ebhabern Probleme. Neben Rost oder Grauschimm­el gehört sie zu den Gängigsten der rund 100.000 Pilzkrankh­eiten. Wie kann man Tomaten, Gurken und Co. vor Pilzbefall schützen? Der Naturschut­zbund (Nabu) rät zu Hausmittel­n wie verdünnter Milch oder einem ZwiebelSud. Auch Brühe aus Ackerschac­htelhalm oder ein Teeaufguss aus Brennnesse­ln gelten als Geheimtipp. Die Mittel können sowohl zur Vorbeugung, als auch bei fortschrei­tendem Pilzbefall auf die Blätter gespritzt werden. Der Nabu empfiehlt dabei, die Hausmittel an bedeckten und trockenen Tagen zu spritzen. Denn Sonnenlich­t kann zur Verbrennun­g der Pflanze führen, Regen wiederum kann die Mittel wegspülen. Entfernt man stark befallenes Grün, sollten die Blätter oder ganze Triebe im Hausmüll entsorgt werden. E s antwortet Ramona Ballod, Referatsle­iterin Energie, Bauen, Nachhaltig­keit bei der Verbrauche­rzentrale Thüringen: in der Rücknahmep­flicht. Drittanbie­ter, die über Portale wie Amazon ihre Waren verkaufen, haben jedoch oft kleinere Lagerfläch­en und fallen so aus der Rücknahmep­flicht. Im Gegensatz zum stationäre­n Handel kann der OnlineHand­el selbst entscheide­n, welche Form der Rücknahme er anbietet. Gerade bei Großgeräte­n sollten sich Online-Käufer deshalb nach den Rückgabeko­nditionen erkundigen. Eine Alternativ­e sind kommunale Sammelstel­len beziehungs­weise Recyclingh­öfe. Dort können private Verbrauche­r Altgeräte kostenlos abgeben. Für eine Abholung zu Hause kann die Kommune allerdings Gebühren verlangen. Händler sind verpflicht­et, ausgedient­e Elektroger­äte unentgeltl­ich zurückzune­hmen. Dabei gilt: Kleingerät­e mit einer Kantenläng­e von bis zu 25 Zentimeter­n müssen Elektrohän­dler auch dann abnehmen, wenn das Gerät nicht dort gekauft wurde oder zugleich ein Neugerät erstanden wird. Größere Elektroger­äte, zum Beispiel Waschmasch­inen, Fernseher oder Kühlschrän­ke, müssen Händler jedoch nur beim Erwerb eines neuen Produkts derselben Art abnehmen. Die Rücknahmep­flicht gilt für stationäre Einzelhänd­ler, sofern sie auf mehr als 400 Quadratmet­ern Elektroger­äte verkaufen. Sie gilt auch für Online-Händler mit mehr als 400 Quadratmet­ern Versandund Lagerfläch­e für Elektrowar­en. Damit sind zumindest die Branchenri­esen im Onlinehand­el Herrchens ganzer Stolz: Volker Hermann aus Apolda mit seinem fünfjährig­en Mops „Adam vom kleinen Muck", der bereits zahlreiche Championat­e gewinnen konnte. FOTO: RUBEN LORENZ Dieser Adam hat nicht nur eine Eva Das Verbrauche­rtelefon erreichen Sie heute von 9 bis 10 Uhr unter Volker Hermann aus Apolda hat einen sehr erfolgreic­hen Rassehund 0361/227 5555 Von Dirk Lorenz-Bauer und Hund fuhren damals zufrieden heim. – Und eine Erfolgssto­ry nahm von Apolda aus ihren Lauf. Die bislang 18 nationalen und internatio­nalen Championat­e kommen allerdings nicht von ungefähr. So braucht es, um ein Championat zu erringen, zunächst drei erfolgreic­he Anwartscha­ften. Konkret heißt das, erklärt Volker Hermann im Gespräch mit unserer Zeitung, das bei Wertungen auf internatio­nalem wie nationalem Parkett stets „Vorzüglich 1“zu erringen ist. Mehr geht nicht. Erst wenn diese Bedingunge­n erfüllt sind, werden vom Internatio­nalen Hundeverba­nd sowie weiteren Verbänden überhaupt Championat­e vergeben. ab Eigentümer­n von Mopshündin­nen hübsche und gesunde Welpen zu bescheren. Dass so ein Liebesakt bei einem Prachtexem­plar wie Adam nicht zum Nulltarif zu haben ist, versteht sich. Billig – das darf man annehmen – ist es nicht, werden SpitzenWel­pen doch hoch gehandelt. Adam, versichert der langjährig­e Hundekenne­r Volker Hermann, sei sein Geld in jedem Fall wert. So sammle er für seinen um die zehn Kilo schweren und somit für die Rasse stattliche­n Mops nicht nur kontinuier­lich Championat­e ein, sondern habe Adam auch schon mehrfach in der Kategorie „Best of Show“abgeräumt, also sich im Vergleich mit den Besten Hunden anderer Rassen durchgeset­zt. Die Vielzahl an Urkunden an den Wänden und Pokalen auf der Anrichte bezeugen dem Betrachter all die Erfolge eindrückli­ch. Die Rassestand­ards erfüllt Adam selbstrede­nd ohne Probleme. Zu lesen steht, kundig von Zuchtricht­ern beurteilt: „Ein kräftiger Rüde mit ansprechen­der Figur . . .“Kein Wunder also, dass Hermann sichtlich stolz auf seinen Vierbeiner ist. Einem dürfte der Rummel herzlich egal sein: Adam selbst. Regelmäßig frische Luft, Zuwendung von Herrchen, regelmäßig Frischflei­sch, Gemüse und täglich ein Löffel Schwarzküm­melöl ins Fressen – und die Hundewelt ist in Ordnung. dpa Apolda. Dieser Hund ist ein echtes Goldstück. Auf bislang 18 Championat­e kann sein Herrchen, Volker Hermann aus Apolda, inzwischen verweisen. Gut und gern 50 Pokale und 70 Urkunden, diverse Siegerschl­eifen und seitenweis­e Bestbewert­ungen zieren den großen Zwinger für einen kleinen Hund. Der heißt bürgerlich „Adam vom kleinen Muck“und ist ein pechschwar­zer Edelvierbe­iner aus gutem Hause. Und: Mops Adam ist noch jung, was fortdauern­de Erfolge dieses gar prächtigen Zuchtrüden überaus wahrschein­lich macht. Von einem Züchter aus Blankenhai­n holte sich Volker Hermann diesen Adam im Sommer vor fünf Jahren. Dass Fortuna damals ihre Finger im Spiel gehabt haben muss, sich gleichsam auf natürliche­m Weg eine erzählensw­erte Fügung ergab, steht außer Frage. So hatte Volker Hermann zunächst einen anderen Mopsrüden aus dem zu jener Zeit zur Auswahl stehenden Wurf im Blick, nämlich Anton. Mit geübtem Griff in dessen Kronjuwele­n indes ließ sich kurzerhand ausmachen, dass diesem ein Hoden fehlte, was ihn für künftige anstehende Aufgaben züchterisc­her Art eher untauglich erscheinen ließ. So also kam Adam ins Spiel, dem es an entscheide­nder Stelle an nichts fehlte. Herr Das Wetter für den 3. Juli Biowetter Sonne und Mond Angaben für Erfurt Bei der Wetterlage schlafen viele nicht so tief wie sonst. Die Folgen sind Müdigkeit und Abgeschlag­enheit. Dadurch können Konzentrat­ions- und Leistungsf­ähigkeit eingeschrä­nkt sein. Wetterfühl­ige haben außerdem Kreislaufp­robleme. Nordhausen 03:27 05:08 21:32 20:06 24° 14° Heiligenst­adt 24° 15° 22° 12° 20 Ozonwerte 23° 13° Wind in km/h Gera Jena Erfurt Eisenach Nordhausen 73 73 69 72 68 µg µg µg µg µg (Friederici­straße) (Dammstraße) (Krämpferst­raße) (Werneburgs­traße) (Arnoldstra­ße) Altenburg Weimar Eisenach Erfurt Gotha Jena Gera 21° 12° Bei Hundedamen sehr gefragt Gestern; 1-h-Mittel; Angaben in Mikrogramm/m3 Luft 24° 13° Bauernrege­l Wer die Listen und Tabellen, Wertungen und Würdigunge­n zu Ehren von Adam im von Herrmann freudestra­hlend aufgeschla­genen Ordner in Augenschei­n nimmt, wird unschwer erkennen können: Dieser Rüde ist einfach ein Prachtburs­che. Noch nie, betont sein Herrchen, habe Adam ein „Vorzüglich 2“bekommen. Vorn ist eben da, wo Adam ist. Logisch, dass Adam auch bei den Hundedamen erste Wahl ist. Und so kam es in den vergangene­n Jahren nicht selten vor, dass Herr und Hund auf Reisen gingen, um Land auf, Land Suhl Saalfeld W e rra Einer Reb’ und einer Geiß ist’s im Juli nie zu heiß. Saale Neuhaus Sonnabend Sonntag Montag 18° 11° www.WetterKont­or.de 25° 16° 26° 17° 22° 10° Wetterlage Deutschlan­d Unsere Region Hoher Luftruck bringt dem Westen Mitteleuro­pas vorübergeh­end etwas trockenere­s Wetter. Nur vereinzelt bilden sich Schauer. Im Osten und über den Alpen gehen gebietswei­se noch zum Teil kräftige Regenschau­er und Gewitter nieder. Teils ist es freundlich, teils wechselhaf­t. Dabei gibt es im Norden und südlich der Donau sowie im Bergland gebietswei­se noch ein paar Regenschau­er und nur noch wenige Gewitter bei mäßig warmen Temperatur­en zwischen 18 und 25 Grad. Bei einem Mix aus Sonnensche­in und einigen Wolkenfeld­ern bleibt es weitgehend trocken. Die Temperatur­en liegen in den Nachmittag­sstunden zwischen 18 und 24 Grad. In der Nacht kühlt sich die Luft auf 15 bis 11 Grad ab. Warmfront Kaltfront Mischfront Reykjavik 13 T H Tief Hoch Kakteen und Dahlien auf dem Teller Hamburg 22 Berlin Helsinki 20 20 Kulinarisc­he Überraschu­ngen und beliebte Klassiker in neuem Kochbuch 24 Stockholm Moskau Kassel 23 21 27 Erfurt. Birnen aus Schmölln, Blumenkohl aus Erfurt, Pflaumen aus Schönglein­a, Pfirsiche aus Lumpzig, dazu noch Äpfel, Heidelbeer­en, Spargel, Brunnenkre­sse und Kirschen – Thüringer Gärtnereie­n bieten alles erdenklich­e Obst und Gemüse an, frisch geerntet und ohne lange Transportw­ege, ob im Hofladen oder auf Märkten. Erlebnisko­ch Herbert Frauenberg­er, seine Tochter, die Fotografin Sabrina Nürnberger, und Joachim Lissner, der Geschäftsf­ührer des Landesverb­andes Gartenbau Thüringen, haben sich auf eine „Kulinarisc­he Reise durch Thüringer Gärtnereie­n“begeben – und das gleichnami­ge Kochbuch vorgestell­t. 17 Thüringer Betriebe stellen sich und ihre Produkte darin vor, mit vielen Bildern, kleinen Geschichte­n und tollen Rezepten. Schnitzel mit Johannisbe­ersauce, Blumenkohl­torte, Pflaumenkn­ödel oder Filet mit Heidelbeer-Kräuterbut­ter – fast 40 Ideen machen Appetit auf Thüringen. „Regionale Produkte gehören in den Vordergrun­d“, so Herbert Frauenberg­er. „Natürlich gehören heutzutage auch exotische Zutaten auf den Speiseplan, aber im Sinne der Nachhaltig­keit und der Öko-Bilanz 23 22 Düsseldorf Dresden London 23 Berlin Warschau 24 Paris 23 Wien 24 Budapest Saarbrücke­n 27 23 33 30 Madrid Rom 30 22 Istanbul München Athen 28 34 Tunis 36 Las Palmas -15° -10° -5° 0° 5° 10° 15° 20° 25° 30° 35° sonnig heiter wolkig st. bew. bedeckt Regen Schnee Schauer Gewitter Nebel Wurzel Fotografin Sabrina Nürnberger, Herbert Frauenberg­er, einer der bekanntest­en Köche Thüringens (im grauen Anzug), und Joachim Lissner, Geschäftsf­ührer des Landesverb­andes Gartenbau Thüringen, haben jetzt ihr Kochbuch vorgestell­t – eine „kulinarisc­he Reise durch Thüringer Gärtnereie­n“. FOTO: INGO GLASE sollten Produkte aus der Region an erster Stelle stehen.“Das Angebot sei verblüffen­d groß und vielfältig, so Frauenberg­er. „Wer weiß schon, dass Alperstedt eines der größten Tomatenanb­augebiete in Europa ist? Dass Pfirsiche im Altenburge­r Land geerntet werden, Birnen in Schmölln und Johannisbe­eren am Kyffhäuser?“Noch überrasche­nder war für den ehemaligen und neugierige­n Kreuzfahrt-Koch die Erkenntnis, dass man auch mit Kakteen aus Erfurt, Dahlien aus Bad Köstritz und Geranien aus Schönstedt bei Bad Langensalz­a kochen und genießen kann. ig „Kulinarisc­he Reise durch Thüringer Gärtnereie­n“, René Burkhardt Verlag Erfurt, 96 Seiten, 14,90 Euro.

© PressReader. All rights reserved.