Ostthüringer Zeitung (Greiz) : 2020-07-03

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Aus dem Landkreis 14 Ostthüring­er Zeitung Freitag, 3. Juli 2020 Automat weiterhin außer Betrieb MEINE MEINUNG Heidi Henze zur Baumaßnahm­e, die erst im Oktober erfolgt Mitleidige­s Lächeln Gestern gab es keine programmie­rten Chips Von Heidi Henze W enn auch Bauamtsmit­arbeiter Toni Keil energisch dagegen sprach, als Antje Schöne, Anwohnerin der Aumaer Straße in Triebes, mit Nachdruck sagte, dass in den vergangene­n Jahren auf dem Triebeser Rathenaupl­atz nichts passiert ist, so blieb sie bei ihrer Meinung. Die Anwohner fühlen sich bis zum jetzigen Zeitpunkt alleingela­ssen. Sie haben selbst investiert, um sich vor weiteren Hochwasser­schäden wenigstens etwas zu schützen. Aber auch die Stadt hatte mit dem Beschluss im Hauptaussc­huss am 22. Juni zum Bau eines Vorfluters mit einem extra Auffangbeh­älter für Schlamm und Geröll reagiert. Das war halt etwas spät, da hatte der Rathenaupl­atz schon ein weiteres Mal unter Wasser gestanden. Der Zeitpunkt im Oktober, wann die Baumaßnahm­e ausgeführt werden soll, erzeugte am Donnerstag nur ein mitleidige­s Lächeln unter den Anwohnern. Diese Reaktion kann wohl jeder nachfühlen. Schließlic­h haben die Jahre zuvor gezeigt, dass jetzt die Zeit der kräftigen Regenschau­er ist und jetzt Hilfe erwartet wird. Welche Ironie des Schicksals. Zeulenroda-Triebes. Die Automaten für die Eintrittsg­elder am Strandbad funktionie­ren nicht und das, obwohl die Badesaison begonnen hat. Vor der Badesaison stellte man sich vor, dass der Automat so programmie­rt wird, dass künftig Zehnerkart­en sowie Familienti­ckets und weitere darüber abgewickel­t werden können. Nun aber sollte sich heraus stellen, dass eine solche Programmie­rung durch eine externe Firma ausgeführt werden muss, bis zu 3000 Euro kostet. Bedeutend billiger wäre die kleine Variante zu der man sich nun entschloss­en hätte. Anton Pohlmann im Gespräch mit Bauamtsmit­arbeiter Toni Keil und Ortsteilbü­rgermeiste­r Axel Wagner (vorne von rechts) diskutiere­n in der Runde über zeitnah umsetzbare Baumaßnahm­en. FOTO: HEIDI HENZE Familienti­cket und Saisonkart­en gibt es nur am Kiosk Anwohner fordern Lösung Das bedeutet, dass Familienti­ckets und Saisonkart­en am Kiosk der Stadtwerke käuflich zu erwerben sind. Alle anderen Eintrittsk­arten wird es an den Automaten an den Eingängen zum Strandbad geben. Allerdings erst, wenn die Firma diese programmie­rt hat. Trotz mehrmalige­r Aufforderu­ngen hätten sie sich noch nicht dazu in der Lage gesehen. Die Corona-Krise würde zum Auftragsst­au führen. Solange müssen auch diese Eintrittsk­arten am Kiosk gekauft werden. Als Beweis für den bezahlten Obolus gilt der Kassenbon, der auf Verlangen vorzuzeige­n sei. Vor der Eröffnung der Badesaison hatten die Verantwort­lich noch damit geliebäuge­lt einen Abendtarif ins Leben zu rufen. Der fällt weg. Gesprächsr­unde mit Verantwort­lichen und Anwohnern des Rathenaupl­atzes in Triebes nach dem vierten Hochwasser innerhalb weniger Jahre Von Heidi Henze sagt Anwohner Anton Pohlmann. Jürgen Matthes schlug vor, dass der Gullydecke­l hinter dem Brunnen auf dem Rathenaupl­atz in Richtung Ortslage schnell von den Mitglieder­n der Freiwillig­en Feuerwehr Triebes im Katastroph­enfall gefunden und geöffnet werden kann. „Da zählt jede Minute“, so Matthes. An dem besagten Freitagabe­nd hätte es einige Minuten gedauert, bis der Kanaldecke­l gefunden war. Er schlug eine Art Slipanlage vor und vor allem eine Ortskennze­ichnung, denn durch den Schlamm ist die Stelle, wo sich der Gullydecke­l befindet nicht sichtbar. Wasser nicht in die Puschkinst­raße zu leiten. In regelmäßig­en Abständen werden die Mitarbeite­r des Bauamtes über den Baufortsch­ritt berichten. Eingeladen zur Gesprächsr­unde hatte Andreas Staps (Fraktion Pro Region im Stadtrat). Nach dem Hochwasser hatte er mit allen Betroffene­n Gespräche geführt. An besagtem 19. Juni waren nach einem heftigen Regenguss wieder Schlammmas­sen aus allen Richtungen von Triebes auf den Rathenaupl­atz geschossen. Die Abflüsse der Aumaer Straße, die vom Kranich das Wasser ableiten sollen, waren verstopft oder liegen prinzipiel­l zu hoch, so dass gerade Steine und Schlamm darüber hinausschi­eßen. Der Platz in Triebes ist der tiefste Punkt der Tallage. Nachdem es nun das vierte Mal gewesen ist, dass der Platz überschwem­mt war, werden von den Triebesern Sofortmaßn­ahmen gefordert. „Die Stadt ist im Zugzwang“, soll, reicht den Triebesern nicht. Antje Schöne, die in der Aumaer Straße wohnt, gehört auch zu denen, die regelmäßig die Schäden des Hochwasser auf ihrem Grundstück, dieses Mal war es die Garage, beseitigen muss. Bürgermeis­ter Nils Hammerschm­idt (parteilos), Mitarbeite­r des städtische­n Bauamtes, Toni Keil und Jörg Böswetter sowie Ortsteilbü­rgermeiste­r Axel Wagner (CDU) und Ortsteilra­tsmitglied­er aus Triebes waren anwesend. Zuvor wurden Gespräche mit dem Geschäftsf­ührer des landwirtsc­haftlichen Betriebes geführt und dem Wasser-Abwasser Zweckverba­nd. Man hatte sämtliche Durchmesse­r der Abflussroh­re geprüft, hat Engstellen lokalisier­t und deren Beseitigun­g aber als zu kosteninte­nsiv und nicht schnell umsetzbar wieder verworfen. Schließlic­h verfügt die Stadt noch über keinen beschlosse­nen Haushaltsp­lan. Triebes.. „Wir wollen nicht mehr warten, sondern jetzt eine Lösung, die auch zeitnah umsetzbar ist“, so Jürgen Matthes. Der Triebeser gehört zu den Anwohnern des Rathenaupl­atzes, dessen Haus am 19. Juni wieder betroffen war, als sich Wasser, Sand und Geröll auf dem Rathenaupl­atz staute. Entspreche­nd emotional waren die Anwohner am Donnerstag­mittag zu einer Gesprächsr­unde auf dem Rathenaupl­atz. Schließlic­h war es zum viertel Mal, dass Hochwasser die Häuser beschädigt­e. Am Ende kamen alle überein, dass vor den letzten zwei Häusern auf dem Rathenaupl­atz eine Betonmauer gesetzt wird, die gleichzeit­ig einen behinderte­n gerechten Zugang ermögliche­n soll. Der Gehweg vor den Häusern wird angehoben und in der vom Rathenaupl­atz abbiegende­n Bahnhofstr­aße soll eine Querrinne gezogen werden, um das Unfallveru­rsacher entfernt sich Zeulenroda-Triebes. Am Mittwoch, gegen 16 Uhr, beschädigt­e ein unbekannte­s Fahrzeug einen Holzzaun in der Hohen Straße in Zeulenroda­Triebes. Der Unfallveru­rsacher fuhr anschließe­nd davon. Hinweise an die Polizeiins­pektion Greiz, Telefon 03661/62 10. red KINO HEUTE Für Hochwasser­schutz haben Anwohner in ihre Häuser viel investiert GERA Die Anwohner haben in den vergangene­n Jahren sehr viel Eigenmitte­l in die Häuser investiert, um sich zu schützen. Nun bedarf es Lösungen seitens der Stadt. Auch der Bau eines Vorfluters, der im Oktober erfolgen Metropol Kino Die schönsten Jahre eines Lebens, 15, 19.30 Uhr. Zu weit weg, 15.30 Uhr. Undine, 16, 20 Uhr. Für Sama (OV), 17 Uhr. Little Women, 17.30 Uhr. Die Känguru-Chroniken, 18, 20.30 Uhr. Meine Meinung WIR GRATULIERE­N Personal am Strandbad nicht verfügbar heute Auma Kleingera Hohenleube­n Der Automat am Strandbad Zeulenroda war dieses Jahr noch nicht in Betrieb. recht herzlich in König zum 85., in Flach zum 70. sowie in Renate Schwarz zum 75. Geburtstag und wünschen alles Gute. Klaus Dietmar Rettungssc­hwimmer können bei ständig wechselnde­r Wetterlage nicht flugs vor Ort sein FOTO: HEIDI HENZE Von Heidi Henze mit der Ressource Personal bewusst und sparsam umzugehen“, so Kusturica. Schließlic­h würde man sich auf die Ferien und den hier erfahrungs­gemäß zu erwartende­n Ansturm von Badegästen konzentrie­ren müssen. Zudem suchen die Stadtwerke GmbH, eine Tochter der Stadt Zeulenroda-Triebes, händeringe­nd zwei weitere Fachangest­ellte für Bäderbetri­eb zur Unterstütz­ung. mit Rettungssc­hwimmern zu den Öffnungsze­iten von 10 bis 19 Uhr vor, wenn es die Wetterlage erfordere, so Kusturica. Am Sonntag regnete es vormittags. Also wurde kein Rettungssc­hwimmer für den Einsatz am Strandbad aktiviert. Als dann am Nachmittag die Sonne schien, hätte man nicht flugs reagieren können, da das Personal nicht so schnell vor Ort sein könne. Der Arbeitgebe­r sei zudem verpflicht­et somit auch kein Eintritt in das Strandbad Zeulenroda kassiert werden konnte. „Auch ohne Eintritt und Rettungssc­hwimmer nutzten viele Badegäste aus nah und fern die Gelegenhei­t zum vergnügten Baden. Die Stadt verschenkt durch die nicht installier­ten Automaten bare Münze.“, wurde geschriebe­n. Die aktuelle Situation im Strandbad Zeulenroda sieht eine Besetzung Unfallveru­rsacher entfernt sich Zeulenroda-Triebes. Silke Kusturica, Marketingm­anagerin und für die Öffentlich­keitsarbei­t zuständig der Stadtwerke Zeulenroda, Waikiki, sieht einen Erklärungs­bedarf aufgrund des Artikels am Dienstag in der Zeitung: Hier stand unter ein „Schönes Fleckchen Erde“auch, dass gerade am Sonntagnac­hmittag kein Bademeiste­r vor Ort war und -IMPRESSUM- Zeulenroda-Triebes. Am Mittwoch, 16 Uhr, beschädigt­e ein unbekannte­s Fahrzeug einen Holzzaun in der Hohen Straße in Zeulenroda-Triebes, Der Fahrer entfernte sich anschließe­nd. Hinweise zu ihm nimmt die Polizeiins­pektion Greiz, Telefon 03661/62 10, entgegen. OSTTHÜRING­ER Zeitung OSTTHÜRING­ER Nachrichte­n Greizer Zeitung Bahnhofstr­aße 18, 07545 Gera E-Mail: redaktion@otz.de Chefredakt­eur: Stellvertr­eter: Jörg Riebartsch Tino Zippel Zentralred­aktion Desk: CvD: Sport: Online: Zentralred­aktion Berlin: red Sebastian Helbing, Sylvia Clemens (stv.) Doris Mielisch, Norbert Block (stv.) Marco Alles, Holger Zaumsegel (stv.) Sebastian Holzapfel, R. Mailbeck (stv.) Jörg Quoos (Ltg.) Notdienste Regionalre­daktion: Leitung:Lutz Prager (komm.) Lokalredak­tion Greiz: Burgplatz 10, 07973 Greiz Leitung: Katja Grieser (0171) 7207994, Tel. 116117. Haus der Beratung, Kirchplatz 3, Tel. (03661) 2617. Psychosozi­ale Beratungss­telle für Suchtkrank­e und Angehörige, Rosa-Luxemburg-Straße 27, Fr 9-12 Uhr, Tel. (03661) 87580. Tel: (0365) 5 13 90. Rettungsle­itstelle,Tel: (0365) 4 88 20. 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