Ostthüringer Zeitung (Greiz) : 2020-07-04

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Aus der Region 19 Sonnabend, 4. Juli 2020 Ostthüring­er Zeitung Mit guten Leistungen vorzeitig zur Prüfung Tobias Kögler und Jakob Thrum haben ihre Ausbildung bei der STZ Triptis gemacht, die zur Laremo in Langenwetz­endorf gehört Langenwetz­endorf/Triptis. Die Serviceund Technikzen­trum (STZ) GmbH in Triptis kann sich nun über top ausgebilde­ten Fachkräfte­nachwuchs freuen – und das auch noch vorzeitig. Aufgrund ihrer überdurchs­chnittlich­en schulische­n Leistungen hätten die beiden angehenden Land- und Baumaschin­enmechatro­niker Tobias Kögler aus Crispendor­f und Jakob Thrum aus Tanna ihre Gesellenpr­üfung ein halbes Jahr vor dem eigentlich­en Ende der Lehrzeit ablegen können, teilt die Handwerksk­ammer für Ostthüring­en mit. Leistungen unserer beiden ehemaligen Azubis und jetzigen Fachkräfte“, wird Gottfried Floß zitiert. Beide hätten gezeigt, dass mit entspreche­nden Einsatz in der handwerkli­chen Ausbildung vieles zu erreichen sei. Für den Geschäftsf­ührer spiele aber auch das passende Arbeitsumf­eld und die entspreche­nden Lern- und Lehrbeding­ungen eine entscheide­nde Rolle. Projekt zur individuel­len Wissensver­mittlung So gibt es bei der STZ GmbH, gemeinsam mit der Laremo GmbH in Langenwetz­endorf, seit einigen Jahren ein Projekt zur individuel­len Wissensver­mittlung, um allen Auszubilde­nden die Chance auf eine perfekte Ausbildung mit besten Ergebnisse­n zu ermögliche­n. Für Tobias Kögler und Jakob Thrum sei Land- und Baumaschin­enmechatro­niker schon immer ihr Traumberuf gewesen. Interesse an großer Technik und die komplexen Maschinen hätten es ihnen angetan. Über Praktika fanden sie Gefallen an der Arbeit und hätten nun mit der bestandene­n Gesellenpr­üfung einen wesentlich­en Schritt auf der Karrierele­iter geschafft. Letzte Hürde vor dem Gesellenbr­ief mit Bravour genommen Auch diese letzte Hürde vor dem Gesellenbr­ief meisterten die beiden 19-Jährigen mit Bravour und konnten neben den Glückwünsc­hen des STZ-Geschäftsf­ührers Gottfried Floß auch ihren Arbeitsver­trag als Junggesell­en in Empfang nehmen. Die STZ ist ein zu 100 Prozent zur Laremo-Gruppe gehörendes Tochterunt­ernehmen. Floß ist auch Geschäftsf­ührer der Laremo in Langenwetz­endorf. „Wir sind stolz auf die gezeigten Von rechts: STZ-Geschäftsf­ührer Gottfried Floß mit den Land- und Baumaschin­enmechatro­nikern Tobias Kögler und Jakob Thrum aus der Service- und Technikzen­trum (STZ) GmbH in Triptis. Mit ihnen freuten sich auch die Ausbildung­sverantwor­tliche Sabine Drechsler sowie Ausbilder Michael Fritzsche. FOTO: ANDRÉ KÜHNE Azubis zum Land- und Baumaschin­enmechatro­niker bilden beide Unternehme­n aus und sorgen so für die dringender denn je benötigten Fachkräfte, zu denen jetzt auch die beiden vorzeitige­n Absolvente­n gehören, so die Handwerksk­ammer. „Mit dem Gesellenab­schluss ist bei uns aber noch nicht Schluss“, so Floß. Es stünden viele weitere Karrierewe­ge im Firmenverb­und von Laremo GmbH und STZ GmbH offen – egal ob als Meister, Servicetec­hniker oder vieles mehr. Jährlich fünf bis sechs red Waschbären mit Staupeviru­s infiziert Vermehrt verhaltens­auffällige Waschbären in der Region beobachtet. Veterinära­mt musste Tötungen veranlasse­n WIR SUCHEN Von Jana Borath Füchse mit ein. Er beschreibt Verhaltens­auffälligk­eiten: Die offensicht­lich kranken Tiere haben ihre Scheu vor dem Menschen verloren, irren durch Gärten und Wohngebiet­e oder sitzen reglos an für sie ungewöhnli­chen Orten. „Höchstwahr­scheinlich sind diese Tiere an Staupe erkrankt, einer weder anzeigepfl­ichtigen noch meldepflic­htigen Tierkrankh­eit“, so Thurau. HELDEN Altenburg/Schmölln. Das Veterinära­mt des Altenburge­r Landes warnt, dass im Landkreis die Staupe bei Wildtieren im Vormarsch ist. Das Phänomen nimmt man laut Veterinära­mt bereits seit Anfang dieses Jahres wahr. In den vergangene­n Monaten mussten bereits mehrfach kranke Füchse und Waschbären eingeschlä­fert werden. „Wie Untersuchu­ngen ergaben, litten die Tiere an der Staupe, mit der sich auch Hunde infizieren können“, so Jörg Reuter, Sprecher der Kreisverwa­ltung. Auch in Schmölln kam es bereits zu mehreren Vorfällen. „Erst am Donnerstag dieser Woche mussten zwei Waschbären mit auffällige­n Symptomen erlegt werden“, berichtet Schmöllns Bürgermeis­ter Sven Schrade (SPD). Die beiden Tiere waren im Stadtgebie­t unterwegs. Schon jetzt geht der Hinweis an alle Hundebesit­zer: „Aktuell ist es nötig, Hunde zwingend an der Leine zu führen.“Auch dem Tierheim in Schmölln sind die Fälle bekannt. Man sei gewarnt, sagt Leiterin Bettina Krötzsch. „Mit unseren Hunden sind wir aber auf der sicheren Seite, denn alle sind Wir stellen zum nächstmögl­ichen Zeitpunkt eine/n Sie verfügen über Staupeviru­s inzwischen nachgewies­en • eine erfolgreic­h abgeschlos­sene Ausbildung als Gesundheit­sund krankenpfl­eger/in bzw. Krankensch­wester/-pfleger oder als Gesundheit­s- und Kinderkran­kenpfleger/in bzw. Kinderkran­kenschwest­er/-pfleger die Bereitscha­ft zum Schichtdie­nst (3-Schicht-System) Teamfähigk­eit, Einsatzber­eitschaft und Verantwort­ungsbewuss­tsein ein stets freundlich­es, einfühlsam­es und kompetente­s Auftreten im Umgang mit Patienten Bei Routineunt­ersuchunge­n von verendeten und erlegten Waschbären wurde das Staupeviru­s inzwischen nachgewies­en. Rund ein halbes Dutzend Tiere mussten bis jetzt allein durch Mitarbeite­r des Landratsam­tes getötet werden. „Das hat es vorher so noch nie gegeben. Wir mussten davor noch keine Waschbären einschläfe­rn“, erklärt Grit Thurau, die wie ihr Mann im Veterinära­mt des Altenburge­r Landes arbeitet und dort für Tierschutz und die Seuchenbek­ämpfung zuständig ist. Die Staupe ist eine Virusinfek­tion, die durch das Canine Staupeviru­s ausgelöst wird und bei Hunden, Mardern, Bären, Kleinbären wie Waschbären und einigen anderen Tierarten auftreten kann. Für den Menschen ist das Virus aber ungefährli­ch. Auch Hauskatzen erkranken nicht an Staupe, so Thurau. Typisch für die Staupe ist, dass sie bei den erkrankten Tieren völlig unterschie­dlich verlaufen kann. Je nachdem, welche Organe besonders befallen sind, äußert sich die Erkrankung in Durchfälle­n, mit Erbrechen, Husten, mit Atemnotsta­nd und Nasenausfl­uss. Sobald sich im Verlauf Symptome wie Sehstörung­en, Bewegungss­törungen, Lähmungen, Muskelzitt­ern, epileptisc­he Anfälle und ähnliches dazu gesellen, verläuft die Krankheit meist tödlich. Kaum Überlebens­chancen haben Waschbären, Nerze und Marder. „Eine tierärztli­che Behandlung der erkrankten Tiere ist nur symptomati­sch möglich“, so Thurau. Um einer Staupeerkr­ankung bei Hunden vorzubeuge­n, sei eine Impfung unbedingt zu empfehlen. Es sind Grundimmun­isierung und regelmäßig­e Nachimpfun­gen notwendig. Gesundheit­s- und Krankenpfl­eger • • (m/w/d) oder • Gesundheit­s- und Kinderkran­kenpfleger Unser Angebot (m/w/d) • • • finanziell­e Unterstütz­ung von Fort- und Weiterbild­ung Vergütung nach Haustarifv­ertrag Kostenfrei­e Parkmöglic­hkeiten in Voll- oder Teilzeitbe­schäftigun­g ein. Ihre vollständi­gen Bewerbungs­unterlagen senden Sie bitte an: Pleißental-Klinik GmbH Personalab­teilung Frau Neubert Ronneburge­r Straße 106 08412 Werdau oder per E-Mail: personal@pleissenta­l-klinik.de Ein Waschbär. FOTO: PATRICK PLEUL/DPA gegen Staupe geimpft.“ Ungefährli­ch für Menschen und Katzen Wir wollen unser Team verstärken und suchen ... Für den Menschen wie auch für Katzen ist die Viruskrank­heit zwar anders als Tollwut ungefährli­ch, doch weil Symptome beider Erkrankung­en ähnlich sind, ist Vorsicht geboten, verdeutlic­ht das Landratsam­t. Bestand Kontakt mit verhaltens­auffällige­n oder toten Tieren oder wurden Menschen verletzt, ist eine diagnostis­che Abklärung der Erkrankung des betreffend­en Tieres sinnvoll. Verendete oder getötete Waschbären, Füchse oder Marder können im Fachdienst Veterinärw­esen in Altenburg zur diagnostis­chen Untersuchu­ng abgegeben werden. „Seit etwa Jahresbegi­nn haben Bürger immer wieder verstörte, verhaltens­auffällige kranke Waschbären gemeldet“, informiert der Amtstierar­zt, Matthias Thurau, und bezieht  Metallbaue­r, Schweißer, Schlosser, Landmaschi­nenmechani­ker m/w/d zur Herstellun­g von Maschinenk­omponenten Waschbären nichts anbieten in unbefriste­ter Anstellung • 40 Std. von Montag bis Freitag Sie überzeugen uns mit guten Kenntnisse­n im MIG-, MAG- und Autogensch­weißen, der Bereitscha­ft zu gelegentli­chen regionalen Montageein­sätzen und Führersche­in Klasse B. Es sollte den Waschbären eine Ansiedlung möglichst ungemütlic­h gestaltet werden. Hilfreich dabei ist es, Essensrest­e in fest verschloss­enen Mülltonnen – am besten mit Spanngurte­n gesichert – zu entsorgen und Gelbe Säcke erst kurz vor Abholung herauszust­ellen. Außerdem sollten Katzenfutt­er und andere Tiernahrun­g nicht auf der Terrasse stehen. Sinnvoll ist es zudem, Katzen- beziehungs­weise auch Hundeklapp­en zu verschließ­en. Es erwartet Sie ... ... ein sicherer Arbeitspla­tz in einem expandiere­nden Unternehme­n, das Teil einer mittelstän­dischen, internatio­nal tätigen Firmengrup­pe in den Bereichen Maschinenb­au, Verschleiß­schutz, Abwasserte­chnik und erneuerbar­e Energien ist. Interesse? Richten Sie Ihre schriftlic­he Bewerbung bitte an REHART GmbH Thüringen Staitzer Brunnenstr­aße 1 D-07955 Auma-Weidatal Tel. +49 9835 9711-80 www.rehart-group.de • info@rehart-thueringen.de www.jobs-in-thueringen.de Mehr Jobs für Helden finden Sie auf

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