Aus­üben­de Ab­tei­lun­gen bes­ser über­wa­chen

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Thüringen -

Zum Bei­trag „Wald-Ret­tungs­plan setzt Mas­sen­ab­schuss von Wild vor­aus“und Le­ser­brief „Wald­ster­ben haus­ge­macht“(OTZ, 17.8. und 30.8.2019).

Der Le­ser­brief­schrei­ber spricht si­cher­lich nicht nur aus mei­nem Her­zen. Es ist ei­ne sehr un­kom­pe­ten­te Ar­gu­men­ta­ti­on, die vom Deut­schen Forst­wirt­schafts­amt und lei­der auch vom Thü­rin­gen­forst auf­ge­stellt wird. Man kann nicht mehr nach­voll­zie­hen, wie sol­che Äu­ße­run­gen fal­len. Je­der ge­bil­de­te Mensch sieht, das be­kom­men so­gar Schü­ler ko­gni­tiv auf die Rei­he, wie mit dem Wald um­ge­gan­gen wird. Pro­fit­gier und Tro­phä­en­jagd sind für die­se Her­ren und Da­men das Er­geb­nis. Sich füh­len „wie Gott im Him­mel“, al­les un­ter­wür­fig ma­chen, das ist ja die De­vi­se. Da­bei ha­ben sie ei­nen ge­samt­po­li­ti­schen Auf­trag im Sin­ne des Vol­kes, der Na­tur zu ent­schei­den. Nicht die ei­ge­nen In­ter­es­sen, nein.

Für den Kli­ma­wan­del ist das mas­si­ve Ro­den der Wäl­der, das Ver­sie­geln von wert­vol­len Bo­den­flä­chen und so wei­ter ver­ant­wort­lich. Ich bin für den Er­halt der Na­tur und der Wild­spe­zi­es.

Man soll­te sich über­le­gen, ob der Bor­ken­kä­fer der Haupt­grund ist. Ich und vie­le an­de­re Men­schen, die mit wach­sa­men Au­gen durch die Na­tur ge­hen, se­hen et­was an­de­res. Das For­stund Jagd­mi­nis­te­ri­um soll­te wach­sa­mer auf die aus­üben­den Ab­tei­lun­gen se­hen. (ge­kürzt)

Hei­ke Schmidl, Ei­sen­berg

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